Melbourne Australien

Zeitvertreib in Melbourne

Hallo, ich möchte heute in meinem Backpack Blog, ein bisschen davon erzählen, wie ich meine freien Tage in der Stadt verbracht habe.

Die nachfolgende Auflistung ist nur ein kleiner Teil dessen, was ich unternommen habe. Andere Aktivitäten folgen in separaten Blogeinträgen.

Shoppingmöglichkeiten wie Sand am Meer

Melbource Australien

Der H & M von außen ist doch ein bisschen mit dem Reichstag in Berlin zu vergleichen, oder?

In der viktorianischen Hauptstadt kann man wirklich fantastisch shoppen gehen. Es gibt alles, von Second-hand Läden über internationale Marken bis hin zu den reichen Läden wie Prada und Armani. Ich habe mir auf meine to-do Liste geschrieben, dass ich mir bei H & M auf jeden Fall etwas kaufen werde. Denn wenn ich mir so etwas nicht als Ziel setze, dann wäre ich wahrscheinlich wieder zu knauserig und würde mit leeren Händen nach Hause kehren.

hm modekette in australien

Ich habe noch nie einen so coolen H & M gesehen.

Nachdem ich den Laden betreten habe, erschien mir das aber unmöglich. In diesen Palast muss doch jedes Frauenherz höherschlagen. Einen Nachmittag durchstöberte ich das ganze Geschäft und erkundete jede einzelne Etage und das erfolgreich. Ich ging nicht mit leeren Händen nach Hause.

Cafe nach dem Shoppen in Australien trinken

Anschließend kann man sich vor den H & M in eine der Cafés lümmeln oder den Trubel auf den Straßen folgen.

Möchte man gleichzeitig noch Entertainment genießen, setzt man sich auf die Stufen vor dem offiziellen H & M Eingang, dort wird täglich Straßenmusik fabriziert.

Strassenmusiker in Melbourne

Schau genau hin. Rechts sieht man den Musiker und links stauen sich die Zuschauer an der Treppe an.

Die Jungs haben es echt drauf und nur zu gerne sitze ich dort nachmittags und lausche stundenlang ihren fabelhaften Songs.

Kunstmärkte in zwielichtigen Nebengassen

Sehr enge Gasse in Melbourne Australien

Ich schätze die Breite der Gasse auf zwei Meter.

Im Februar gab es in Melbourne auch einen Kunstmarkt, das war ein ganz kleiner beschaulicher Markt in einer noch viel kleineren Sackgasse in einer abgelegenen Nebenstraße.

An einem Abend entschied ich mich doch, einen kleinen Abstecher dorthin zu machen und reihte mich in die Schlange ein, die sich ihren Weg durch die Stände erkämpfte.

Ein sehr bunter Wochenmarkt in Melbourne

Der Markt hatte eine ganz eigene Art, seine Produkte anzubieten.

Auf dem Kunstmarkt gab es allmögliches Zeug, Masken, Zeichnungen, Hippiebänder, vegane Stecker und selbstgebastelten Schmuck. Die Gasse selbst war komplett mit Graffiti besprüht, was nicht ungewöhnlich ist für Melbourne. Hier ist obacht geboten vor Taschendieben. Wichtige Papiere und Geld am besten direkt am Körper und nicht im Backpacker Rucksack bei sich führen.

Sprühkunst in Australien Melbource

Der Ausblick vom Ende der Gasse, welche auf einer kleinen Erhöhung la

Hat man das Ende der Gasse erreicht, heißt es wieder umdrehen und zurückmarschieren. 

Die Erkundung des Marktes hat mich nicht mehr als zehn min gekostet, weil es wirklich nur sehr klein war, aber es bedarf auch nicht immer ein riesen Aufwand für die Unterhaltung der Mitbürger.

Künstleratelier in Australien

Wie stellst du dir ein Künstleratelier vor?

In der Gasse gab es einen extra Eingang in eine Halle, wo auch noch kleine Stände mit Snacks aufgebaut waren. Hier fand ich einen Raum, der mit großer Gewissheit einem Künstler gehört und als Atelier benutzt wird. Ich war so hin und weg, weil ich mir erstens Künstlerateliers immer genau SO vorgestellt habe und der Raum zweitens nur so vor Inspiration sprühte.

Zutritt nur für Reiche – das Casino

Eine andere Möglichkeit sich die Zeit zu vertreiben, wäre das Casino. Keine Sorge, ich mache nur Spaß, das ist natürlich keine Option. Casinos sind zum Angucken da, aber nicht zum Anfassen, ansonsten verbrennst du dich.

Hier siehst du das Casino in Melbourne in Australien

Von außen wird es pompös angestrahlt und ist von allen Seiten ausgeschildert, damit sich auch ja viele wohlhabende Ledige darin verlaufen.

Das Casino in Melbourne befindet sich im Crown Complex, ein Gebäude mit über 90 Restaurants, wobei über die Hälfte nicht bezahlbar sind und sehr sehr teuren Läden sowie dem Casino. Ich war einmal in dem Casino und war erschrocken über die Trostlosigkeit, die dort herrscht.

Hier siehst du das riesige Spiel Casino von innen

Immer viel los und das obwohl es so riesig ist, dass du dich verlaufen kannst.

Ich dachte immer, man kommt da rein und wird mit Party und Entertainment übermahnt, aber es war ganz anders. Jeder saß für sich selbst an einem der Automaten, niemand lächelte oder lachte und Kontakte konnte man da definitiv auch nicht knüpfen.

Hier siehst du die Poker Spielautomaten im Casino in Melbourne Australien

Das Casino ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Dieser Bereich besteht – wie unschwer zu erkennen – aus Pokiemaschinen

Ich hatte einen Gutschein, den ich am Roulette einlöste und während ich dort zwei Minuten stand und das Spiel verfolgte, verspielte ein Mann neben mir in der selben Zeit $200.

Spielautomaten Tricks

„high limit area players only“ ist doch eindeutig, oder?

Was ich auch abgefahren fand: es gab einen separaten Bereich nur für extra Reiche. Das stand nicht wortwörtlich am Eingang, aber da stand schon drauf, dass hier nur Leute reindürfen, die mit extra hohen Spieleinsätzen starten.

Überraschung!

Um die kalte Atmosphäre des Casinos beiseite zu schieben, komme ich jetzt mit einer guten Neuigkeit um die Ecke.

Post für Backpacker in Australien aus Deutschland

Ein ungeöffnetes an mich adressiertes Päckchen erwartete mich eines Morgens auf dem Küchentisch.

Ich bekam ein Paket aus Deutschland von meiner geliebten Familie. Ich habe so gar nicht, so wirklich überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich aus allen Wolken gefallen bin und mich riesig gefreut habe, dass ich es in diesem Eintrag doch einmal loswerden muss.

erwartete post gegen heimweh aus deutschland

Ja, meine Lieblingsschokolade darf in einem „survival the last months“ – Paket natürlich nicht fehlen.

Das Auspacken war für mich wie Weihnachten und Geburtstag zusammen und ich meine nicht mal unbedingt die Produkte. Für mich zählte viel mehr die Geste, die Worte und der Geruch.
Ja, der Geruch. Es roch alles so deutsch. 😀 In einer Zeit, wo meine Gedanken des Öfteren mal nach Hause abtrieben, kam das Paket super gelegen.

Kennst du schon meinen letzten Blogbeitrag der davon handelt wie ich in Melbourne als Backpacker gebarbeit habe?

Danke vielmals.

Vani

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Jobs für Backpacker in Australien

Mein 2. Australischer Job – süße Versuchung & griechischer Teufel

Hi, ich habe in meinem letzten Artikel, mein Leben in einer Backpacker WG, schon ein wenig durchklingen lassen, was meine Intention über meinen Aufenthalt in Melbourne angeht.

Die Jobsuche – eine perverse Tragödie!

Nachdem ich glücklicherweise noch rechtzeitig eine Wohnung gefunden habe, machte ich mich kurz darauf an die Suche nach einem Job.

Ich suchte gezielt nach Kellnerjobs, da ich meine Englischkenntnisse in meinem ersten Job in Perth so gut wie nie anwenden musste. Ich erwartete von meinem zweiten Job etwas mehr interaktive Kommunikation. Von meinen Mitbewohnern hörte ich dramatische Neuigkeiten. „Die Jobssuche in Melbourne ist schwer.“, „Gerade haben die Studenten Ferien, viele werden sich also einen Job suchen.“ oder „Ich habe einen Monat gebraucht, bis ich einen Job fand.“. Meine Motivation sank auf ein Minimum und dass, obwohl ich noch nicht mal angefangen habe.

Die Tage vergingen und ich versendete täglich an die 30 Bewerbungen. Ich bewarb mich online und ging mit ausgedruckten Lebensläufen von Restaurant zu Restaurant. Ich bekam keine einzige Zusage und nur eine handvoll Absagen, der Rest meldete sich überhaupt nicht. Leider ist das Gang und Gebe in Australien.

In Carlton (das italienische Viertel) gab es unzählige Restaurants. Hier habe ich einige Bewerbungen hingeschickt. Da kamen dann ganz liebevolle Nachrichten zurück, wie „Wir brauchen keine normale Kellnerin mehr, nur noch Bikini- oder Nacktkellnerinnen“ oder „Ich gebe dir $200 für eine Nacht mit mir“. Die Italiener haben es geschafft, ihr Land und ihre Leute ins Lächerliche zu ziehen und mein Urlaub dort wird sich höchstwahrscheinlich auch minimieren.

Zu einfach, um wahr zu sein!

Nach einer Woche bekam ich einen guten Rat aus dem Elternhaus: „Mach doch mal eine Pause“.
So entschloss ich mich, einen Tag alles ruhen zu lassen. Doch bevor ich das tat, durchsuchte ich Gumtree‘s aktuell hochgeladene Jobs. Siehe da, ein Allrounder in einem Café in Melbourne wird gesucht, der Eintrag: vor 16min hochgeladen. Ich ergriff die Chance beim Schopfe, brezelte mich auf und fuhr da noch direkt am Vormittag hin.

Australien Backpacker Rucksack Tripp

Das ist Port Melbourne, Suburb von Melbourne und ein ganz ruhiges Städtchen.

Ich stellte mich vor, der Boss überflog meinen Lebenslauf und einen Tag später arbeitete ich auf Probe.

Die Anfahrt!

Das Café liegt in einem Suburb von Melbourne und mit Fahrrad brauchte ich täglich 20min zur Arbeit, zurück wahrscheinlich länger, weil es bergauf ging.

Bakehouse - Mein Backpacker Job

Der Mann in weiß steht direkt vorm Eingang. Das Café trägt den Namen „Melbourne Bakehouse“.

Gott sein Dank besaß meine Zimmermitbewohnerin Lucy ein Fahrrad, welches sie aber nie benutzte. Dies gab mir die Möglichkeit, es für meine Zwecke zu beanspruchen.

Fahrrad ausleihen für Backpacker

Mit diesem Drahtesel ging es für mich täglich ins Abenteuer, namens „Straßenverkehr“.

Zu Anfang fiel es mir ziemlich schwer, mit dem Fahrrad klar zu kommen, weil es sehr, sehr, sehr klein ist. Ich habe mit Absicht meinen Rucksack dazu gestellt, damit du einen kleinen Vergleich hast.
Zum anderen ist der Sattel definitiv nicht für weibliche Rundungen gemacht. Ich hatte nach nur zwei Tagen einen höllischen Muskelkater und blaue Flecken und zuletzt bekam ich Beinmuskeln von der täglichen Fahrt auf dem Fahrrad, was mir überhaupt nicht gefiel, da der Oberschenkelmuskel nicht mein Lieblingsmuskel ist.

Egal, ich hatte einen Job!

Ach, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass das Straßenverkehrssystem in Melbourne so wunderbar sicher und modern ist, das Fahrradfahren ja überhaupt nicht gefährlich wird. (IRONIE!!)

Die Aufgaben in einem Café!

Größtenteils macht jeder jede Aufgabe und es gibt nur wenige Leute, die für nur einen bestimmten Bereich zuständig sind. Da wäre beispielsweise der Barista, diese Person kümmert sich ausschließlich um das Kaffeekochen. Wenn das Café einmal sehr überlaufen war, ging Kosta (mein Lieblings Barista) auch dazu über, Bestellungen aufzunehmen.

Einfacher Backpacker Job

Der Blick ins Innere. Mein erster Gang in diese Bäckerei zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht.

Dann gibt es noch ein paar Kerle in der Küche, die vormittags Frühstück zubereiten und anderen Küchentätigkeiten nachgehen. Mit ihnen hatte ich aber nicht viel am Hut, da ich dieses Mal „NICHT“ in der Küche arbeitete.

leckere Kuchen verkaufen als Backpacker Job

Das ist die Kuchentheke. Soll ich schnell mal alle Kuchen aufzählen?!

Ich verkaufte Kuchen. Sowohl ganze Torten, manchmal auch auf Bestellung oder Kuchenstücken zum Sofortverzehr. Ich sehnte mich so sehr danach, auch mal eines dieser Stücken zu kosten, da es in der Abteilung immer unfassbar gut roch. Dies war den Mitarbeitern jedoch nicht gestattet.
Es gibt dort aber eine ganz nervige Mitarbeiterin, die mir die Zeit über gehörig auf den Senkel ging, welche so frech ist und regelmäßig Stücke mobbst und diese mit der Belegschaft teilt. So konnte ich mich über die zwei Monate, die ich dort arbeitete, gut durchprobieren.

Wenn ich mich einmal loben darf, nach nur wenigen Wochen, konnte ich jeden Namen der Kuchen aufzählen und wusste jeden einzelnen Preis dieser.

Es gab nicht nur Salat sondern auch Kuchen

Die Salatbar mit eingelegten Auberginen, Falafel und selbstgemachtem Tzatziki.

Ein anderes großes Tätigkeitsfeld war die Zubereitung von Sandwiches. Es gibt dort nämliche zwei Salattheken, wo alles frisch zubereitet wird.
Im Hintergrund siehst du auch die Brotauswahl. Es beginnt damit, dass sich ein Kunde anstellt und sich eine Brotsorte aussucht, dann wählt er die Dinge aus, die er auf seinem Sandwich haben möchte. Anschließend wird bezahlt.

Es hat ziemlichen Spaß gemacht, die Sandwiches zuzubereiten.

unglaublich großes Angebot an Nahrung für Backpacker

Die Pieauswahl siehst du auf der linken Seite. Rechts befinden sich griechische Snacks.

Eine andere Aufgabe sah den Verkauf von Pies und kleinen Snacks vor.
Pies sind eine „australische Spezialität“, eigentlich nichts weiter als herzhafte Tartes mit einer Fleischfüllung.

Zuallerletzt, was leider immer zur Gastronomie dazu gehört, folgt das Geschirrspülen.

Jobs für Backpacker und Rucksack Reisende

Links seht ihr meinen Chef „Nick“ und weiter hinten meine Lieblingskollegin „Lana“. Das ist übrigens der Blick vom hinteren Verkaufsstand aus.

Der Unterschied hier ist jedoch, dass „JEDER“ einmal Geschirr spült, wenn er gerade nichts zutun hat.

Das sind die Hauptaufgaben, dazu kommen jetzt noch weitere Aufgaben, wie durchwischen/-fegen und all mögliches Zeug reinigen, was sich aber über den Tag verteilte, wodurch es leicht zu meistern war.

Eine letzte Randinformation für alle Neugierigen unter euch, ich habe da fast Vollzeit gearbeitet. Also in den ersten Wochen war es so viel, dass ich nur einen Tag in der Woche frei hatte und abends immer bis 19:00 Uhr gearbeitet habe. Mehrere Male habe ich die 40 Stunden Woche geknackt und darüber hinaus gearbeitet.

Die darauffolgenden Wochen wurden mit zwei freien Tagen zur Normalität, wobei ich immer 36 bis 38 Stunden pro Woche gearbeitet habe. Wochenende war immer besonders schlimm, weil ich dort immer neun oder manchmal auch zehn Stunden arbeiten musste, mit einer 15 Minuten Pause wohlgemerkt.

Der griechische Teufel höchstpersönlich!

Auch wenn eine 36 Wochenstunde vielleicht nicht viel erscheint, wenn man jedoch mit faulen Kollegen umgeben ist und fast alle der anstehenden Aufgaben (wir hatten eine Liste, die täglich aufs Gleiche abgearbeitet werden musste) übernimmt, nach der Schicht noch ins Fitnessstudio hechtet und jeden Abend 23:00 Uhr ins Bett fällt, kann einen das schon auf Dauer auslaugen. Ich glaube, meiner Familie muss ich da nicht viel erzählen, aufgrund der regelmäßigen Kommunikation haben sie zu spüren bekommen, wie ich sie jedes Mal vollgegähnt habe.

Komme ich, jetzt aber nochmal auf die Mitarbeiter zu sprechen. Es gibt nette, fleißige Kollegen; faule Kollegen; besserwisserische und dann gibt es „SIE“. Die Mutter meines ehemaligen Chefs und der Teufel höchstpersönlich.
Seitdem ich einmal ein Sandwich zu einem zu niedrigen Preis verkauft hatte und sie förmlich ausgerastet ist, kontrollierte sie mich ständig und vertrieb mich damit unbewusst aus dem Café.

Sie ist unteranderem ein Grund, warum ich nach meiner Auszeit im April nicht wieder dahin zurückkehren werde und dann beschwert sich der Boss bei mir, dass er niemand Neuen findet. Ich meine, kein Wunder, wer will denn schon mit jemanden zusammenarbeiten, der einem nur durch seinen Anblick schon am Anfang des Tages die GANZE WOCHE versaut?

der Kaffee ist ein Besuch werT!

Obwohl ich die Belegschaft jetzt ziemlich schlechtgemacht habe, möchte ich euch einen Besuch dieses Cafés ans Herz legen, wenn ihr einmal nach Melbourne kommt.
Die warmen Getränke sind super, meine Favoriten sind hot chocolate (mein Geheimtipp: mit Zimt oben drauf) und Soja Vanille Chai Latte. Getränke durfte ich übrigens non-stop kostenlos ordern.

In meiner Mittagspause, durfte ich mir immer etwas an der Salatbar zubereiten. Den ersten Monat habe ich wirklich jeden Tag etwas Anderes gegessen. Es gibt ja unzählige Möglichkeiten.

(BILD, Collage meines Mittagessens) Kauft dort aber KEIN Sandwich oder Salat, das ist eine Abzocke, weil es keine Fixpreise gibt.

Was ich euch auch noch empfehlen möchte, sind die Kuchenstücke. Die sind immer frisch und super lecker. Vor allem der Traditionell Vanilla Slice. Das ist DER australische Kuchen schlecht hin.
Mein Favorit hier wieder: Baily‘s Cheesecake, ist aber nur etwas für die harten Kuchenesser, ansonsten wirst du es wahrscheinlich nicht schaffen. 😀

Hier siehst du ein letztes Foto von meinem Job

Das Bild habe ich in einer ruhigen MINUTE aufgenommen. Bei vollem Haus, ist es mir nicht gestattet Bilder zu machen, da heißt es arbeiten.

Letzte Empfehlung, geht am Wochenende dorthin und lasst euch von der Frau mit den pinken Haaren bedienen, setzt euch raus und ihr werdet einen super schönen Cafébesuch in Erinnerung behalten.

Man sieht sich,

deine Vani

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Sushi Party in WG in Melbourne

Mein Leben in einer WG – Sushi Party

Hallo, einen kleinen Eindruck von Melbourne hast du mittlerweile bekommen. Ich musste, nachdem das Auto verkauft war und ich im Irish Pub untergekommen bin, eine Wohnung suchen.

Weil viel Geld durch das Auto verloren ging, wurde es an der Zeit, nach zwei Monaten wieder zu arbeiten.

Die Wohnungsaussichten in Melbourne

Zusätzlich für meine Unterkunft zu arbeiten, kam für mich nicht in Frage, da es schwierig ist, zwei Jobs miteinander zu vereinbaren und ich keine Zeit hatte, ewig lange nach DEM perfekten Job und DER kostenfreien Unterkunft zu suchen.

So entschied ich mich dazu, eine günstige WG zu beziehen, wir nennen es hier room-/houseshare und dafür so viel wie möglich zu arbeiten, damit ich Geld für die Miete UND für‘s Reisen zusammen bekomme.

Die Wohnungssuche setzte mich ziemlich unter Druck, weil ich mein Hostel auf eine bestimmte Zeit gebucht hatte und danach nichts mehr frei war. Eine Verlängerung war demnach also nicht möglich. Zudem schossen die Hostelpreise aufgrund der Australian Opens in die Höhe!

Restaurant in Australien

Dieses Restaurant/Show-Theater befindet sich auf der anderen Straßenseite und da es so faszinierend aussieht, wollte ich es mit der Welt des Internets teilen

Mit dem Gedanken, ich sei in drei Tagen obdachlos, befahl ich mir selbst, so schnell wie möglich eine Wohnung zu finden.

Straße in Australien Melbourne

Das ist unsere Straße. Man kann sagen, die Gegend ist schon ein Suburb von Melbourne.

Ich hatte unzählige Besichtigungen. Zu Beginn nur zwei pro Tag, nachdem mir aber keine der Wohnungen zusagten, häuften sich die Besichtigungen auf Fünf pro Tag an und ich rannte von einer zur nächsten.

Wg in australien für Backpacker

Das ist das Gebäude, welches meine Wohnung miteinschloss.

Zwei Tage vor Ultimo (damit meine ich mein Check-out im Hostel) fand ich eine traumhaft schöne Wohnung. Da ich aber ziemlich naiv und unsicher war, sagte ich der Vermieterin: „Ich melde mich heute Abend, eine Besichtigung habe ich noch.“

Abends wollte ich voller Freude zusagen und siehe da, sie war vergeben, wer hätte das gedacht…Also setzte ich mich abends erneut vor den Computer.

Ein koreanisch bestimmtes Apartment

Am letzten Tag die LETZTE Wohnung wurde es dann und ich hatte Glück, ich konnte sie schon gleich am nächsten Tag beziehen.

Hostel mit Fahrstuhl zur Sushi Party

Nachdem man die Stufen erklommen hat, ging man an der Rezeption vorbei zum Fahrstuhl.

Das Apartment ist im zweiten Stock.

Innenansicht vom Hostel in Melbourne

Mein erster Gedanke war: „Dies ähnelt einer Hoteletage.“

Die Wohnung ist für fünf Leute ausgelegt.

5 Personen Hostel Zimmer

Hinter den Vorhängen befand sich der „Palast“ des jeweiligen Bewohners.

Unser „Chef“ ist männlich und Mitte 20, sein Name ist Kud (ist nur eine englische Version seines koreanischen Namens, alle Asiaten geben sich hier englische Namen). Er lebt alleine in einem Zimmer. Dann wohnen zwei Leute in der Wohnstube in einem abgetrennten Bereich. Meine Zimmermitbewohnerin Luzy und ich besaßen ein separates Zimmer.

Ich muss sagen, zwischendrin war ich es Leid, morgens besonders leise Frühstück zuzubereiten, weil die Leute in der Wohnstube noch schliefen oder abends das Skypen zu unterbrechen, weil sich alle im Hauptraum versammelten und ich kein Wort mehr verstand, aber man lernt, damit zu leben.

Die Mitbewohner im Wohnzimmer wechselten öfters, weswegen ich keinen wirklichen Draht zu ihnen hatte, aber mit meiner Zimmermitbewohnerin Lucy dagegen war ich ziemlich dicke. Sie ist ebenfalls aus Korea, 29 Jahre alt (laut koreanischer Kultur aber schon 30) und wie ich mit dem WHV in Australien. Sie arbeitet schon 1 ½ Jahre in einem japanischen Restaurant in Melbourne.

Hier siehst du ein australisches Hostel Zimmer

Mein kuscheliges Zimmer. Ich schlief auf der rechten Seite.

Sushi Party und andere koreanische Köstlichkeiten

Aufgrund ihrer und meiner Arbeit konnten wir nichts miteinander unternehmen, aber wir aßen regelmäßig zusammen Abendbrot und gingen auch mal zusammen ins Fitnessstudio.

JA, unser Gebäude besaß ein Fitnessstudio, was jedem Anwohner kostenfrei zur Verfügung stand.

Die Küche war ausreichend für Sushi Party

Die Wohnung besaß eine offene Küche. Der Geschirrspüler fungierte als Trockner.

Die Wohnung war sporadisch eingerichtet. Man hatte alles, was man zum Leben braucht. Geschirr spülte man selber, die Töpfe und Pfannen begrenzten sich auf das Wichtigste.

scharfes essen australien

An diesem Abend lud Kud uns zum koreanischen Dinner ein…war nicht mein Fall, da es suuuper scharf war.

So manches Mal aßen wir in großer Runde, wo alle Zimmergenossen zusammenkamen.
Da alle unsere Bewohner als Neben- oder Volltätigkeit arbeiten gingen (überwiegend in der Gastronomie) brachten wir regelmäßig Essen mit.
Lucy beispielsweise brachte JEDEN Tag Sushi mit und seitdem ich es eines Tages (das war wahrscheinlich mein erster Tag dort) probiert habe, liebe ich es.

Ich aß es ungelogen JEDEN Tag, außer Samstags und Sonntags, weil das Restaurant zu dieser Zeit nicht offen hat und sie nicht so viel bunkern konnte. 😀

Sushi Party in Australien

Ich habe dir die LECKERSTEN Sushisorten zusammengestellt.

Ich brachte auch sehr oft – eigentlich fast täglich – Essen von meiner Arbeitsstelle mit, teilte dies aber größtenteils nur mit Lucy, da sie mit mir auch ihr ganzes Hab und Gut teilte.
Zudem backte ich ab und zu mal wieder etwas Süßes.

Hier siehst du wie ich die Reste verwerte

Siehst du den kleinen Rührstab, der ist so groß wie mein Zeigefinger, wie soll man denn mit so etwas backen?

Mit sehr dürftigen Utensilien machte es mir aber nur halb so viel Spaß wie zu Hause…

Letztendlich eine ganz normale Wohnung

Zu aller Letzt zeige ich dir noch einen Einblick in unser Badezimmer.

Badezimmer im Hostel

Ein ganz normales Badezimmer mit einer koreanischen Waschmaschine…muss ich jetzt noch koreanisch lernen, um die zu bedienen?

Einen lieben Gruß

sendet Vani

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Reisebericht Melbourne Australien

Melbourne – ein hartes Pflaster!

Hi, ich habe jetzt ja schon sooo oft in meinem Backpacker Blog  erwähnt, dass ich angekommen bin und wieder im Hostel in Melbourne wohne – das muss ich  jetzt nicht nochmal sagen, oder!?

Liebe auf den zweiten Blick – Beziehung gescheitert?

Nach über zwei Monaten Aufenthalt kann ich euch nun auch ganz genau sagen, wie Melbourne für mich war/ist. Als ich hier ankam, war ich geschockt vom unübersichtlichen Straßenverkehr und von den extrem vielen Menschen. Ich wollte hier eigentlich nicht viel Zeit verbringen, aber ich war aufgrund festgeschriebener Daten dazu gezwungen.

So versuchte ich das Beste aus der Situation zu machen und lief in den ersten Tagen besonders viel durch die Stadt, um mich zu Recht zu finden. Nachdem sich andere Probleme verflüchtigt haben und ich runterkam, sah ich Melbourne plötzlich aus einer ganz anderen Sicht.

Straße in Melbourn

Das ist mit eine der überfülltesten Straßen in Melbourne, die Swanston Street. Was? Ihr seht da keine Menschenaufläufe? …

Die Straßen waren immer noch voll, der Verkehr ging mir immer noch tierisch auf die Nerven, aber dafür sah ich nun auch die ganzen schönen Dinge in der Stadt.

Melbourne Reiseblog Bericht

Zu meinem ersten Glas Milch habe ich mich vor die Bibliothek gechillt. Dort hängen nachmittags viele Studenten rum.

Ich fing an, Melbourne zu mögen an dem Tag, an dem ich mich mit einer Packung Milch und frischem Obst vor die Stadtbibliothek setzte und das schöne Wetter genoss.

Melbourne Stadtbibliothek

Das ist die Stadtbibliothek, welche aber zu überlaufen ist.

Trotzdem hat die Liebe zu Melbourne nicht gehalten. Hier ist ziemlich viel passiert, wobei vieles davon nicht immer positiv war, weswegen ich nach Verlassen der Stadt nicht nochmal zurückkommen würde wollen. Auf der Stadt liegt mittlerweile zu viel Pech, ja, ich bin in der Hinsicht ein wenig abergläubisch.

Die angepriesenen must-sees!

Nichtsdestotrotz hat Melbourne super viele schöne Ecken, welche ich euch alle nach und nach zeigen werde.

Meldbourne Stadt Australien

Wie immer erwische ich ein Bild, wo es alles so leer wirkt.

Was im Internet total gehyped wird, ist der Flinder Square, weil er angeblich das Zentrum Melbournes ist. Dieser Meinung schließe ich mich nicht an. Natürlich, dort ist es immer voll und dort ist die öffentliche Information, aber mehr kann man da auch nicht machen. Es ist einfach nur ein Platz neben dem Hauptbahnhof.
Welcher übrigens mein nächster Punkt gewesen wäre.

Altstadt von Melbourn Australien

Sieht super wuchtig aus, ist aber von innen nicht größer als der Bahnhof in Perth (p.s. der Bahnhof dort besaß vielleicht vier/fünf Gleise nebeneinander)

Die Flinder Street railway station ist der Hauptbahnhof von Melbourne und fällt besonders durch sein romantisches Design auf. Trotz der „alten“ Aufmachung ist der Bahnhof mit Fertigstellung im 20. Jahrhundert doch recht neu.

Ich muss aber zugeben, ich mag die Flinder Street überhaupt nicht, weil es dort gerammelt voll ist, dass man nicht vernünftig laufen kann. Zudem riecht es dort rund um die Uhr unangenehm.

Docklands – Abseits vom Trubel!

Frischer Wind am Hafen von Melbourne

Herrliches Wetter, um sich am Wasser zu sonnen. Es muss nicht immer Sand sein.

Das komplette Gegenteil dazu ist der Hafen in Docklands, welcher so wenig besucht ist, dass man richtig gut zur Ruhe kommen kann.

Hochhäuser und Blumen in Melbourne

Ein untypische Hafengestaltung aufgrund der grünen Wiesen und Hochhäuser.

Dort gibt es auch eine Bibliothek von der man eine wundervolle Aussicht auf den gesamten Hafen hat. (Dazu aber später mehr)

Boote in Melbourn

Vor der Bibliothek, mit Blick auf die kleinen Boote.

Ich mag die Bibliotheken in Australien so sehr. Die meisten sind modern und so offen gestaltet, dass man sich als Nichtmitglied trotzdem pudelwohl fühlt. Daher habe ich mich in meiner Freizeit auch öfter mal in die Bibliothek gelümmelt und ein Buch gelesen.

Hafen Melbourne Australien Bibliothek

Das ist die Bibliothek am Hafen.

Kleiner Tipp meinerseits: Die Kathleen Syme Library in einer Nebenstraße der Swanston Street ist die BESTE. Dort gibt es gratis Kaffee und Tee, du hast eine riesen Auswahl an Büchern und kannst dein Mittagessen draußen im Garten genießen, ach ja UND dort gibt es Duschen, für alle Backpacker die mit Auto unterwegs sind…

Fortbewegungs- und Einkaufsmöglichkeiten!

Wie gesagt, ich empfehle es niemanden, mit dem Auto durch diese Straßennetze zu fahren.

Tram Australien Melbourn

Die Tram ist schon etwas älter und fährt mit einem Tempo angemessen zum Alter durch die Gegend.

Es gibt die City Circle Tram, das ist eine Straßenbahn hauptsächlich für Touristen, die das Stadtzentrum einmal umrundet. Diese und alle anderen Straßenbahnen im Central Business District (CBD) sind kostenlos.

Sobald man die Stadt verlässt, ist man auf die sogenannte Myki Card angewiesen. Diese enthält ein aufgeladenes Guthaben, dieses sich mit jeder Fahrt, durch Abbuchung in der Bahn, verringert.

Dann gibt es noch Busse und Bahnen, aber die sind für uns Backpacker größtenteils nicht relevant.

Zum Thema Einkaufsmöglichkeiten kommt zum Woolworth und Coles noch ein Aldi dazu.
JA, in Australien gibt es Aldi.

Aldi Australien Melbourne

Sieht unserem ähnlich, da stimmt ihr mir zu, oder?

Von der Aufmachung ähnelt es sehr dolle unserem Aldi in Deutschland, nur bei der Produktauswahl hat er sich den Australiern angepasst.

Meidet DEN Friseur!

Zu Letzt möchte ich euch noch einen gut gemeinten Rat mit auf den Weg geben.

Friseur Melbourn in Australien

Schlimmster Friseurbesuch meines Lebens!

Meidet diesen Friseur !

Ich bin ehrlich, ich habe am Geld gespart. Ich dachte mir, Spitzenschneiden ist keine große Sache und das sollte jeder vernünftig ausgebildete Friseur hinbekommen. Dabei habe ich die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht…und mich in dem türkischem Friseur getäuscht.
Aus meinem Stufenschnitt wurde eine noch nicht mal gerade Linie. Die hinteren Haare sind länger als die Vorderen und gesund sind sie immer noch nicht.

Zersplisste Grüße

Vani

P.s. Jetzt bin ich gerade mal eine Woche aus Melbourne raus und schon vermisse ich meine geliebte Stadt. Das Gefühl sich zu Recht zu finden und einem Einheimischen zu Gleichen zieht einen stärker an, als wenn man in eine neue Stadt kommt und wie jeder andere Touri mit Kamera und Karte durch die Gegend läuft.
Auch wenn ich vielleicht nicht mein Leben dort verbringen wollen würde, so war mein temporäres Leben voller glücklicher Momente. (Zumindestens überwiegen diese)

Aber wie heißt es so schön? Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist, denn nur dann behält man es positiv in Erinnerung.

 

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Hostel Australien günstig

The Corkman Irish Pub – Starterhostel in Melbourne

Huhu, es ist SOWEIT – Wir haben Melbourne erreicht!

Kulturschock

Wir erlitten an unserem ersten Tag in Melbourne einen wahren Kulturschock. Die Straßen waren gerammelt voll, das Verkehrsnetz unübersichtlich, die Unterkunft noch unklar und der Orientierungssinn gleich null.

Straße in Melbourne Australien

Ganz im Gegensatz zu unserem ersten Eindruck hier eine wunderschöne kleine Nebenstraße, künstlerisch angehaucht.

Du musst dir wirklich vorstellen, wir kamen da an und hatten nichts außer unser Auto. Keinen Schlafplatz, keine Bekannten, keinen Campingplatz…

So haben wir beim nächsten McDonalds unsere Autos abgestellt und einen Plan gemacht, wie es die nächsten Stunden und Tage weitergeht. Aufgrund der Australian Opens waren fast alle Hostels ausgebucht oder extrem überteuert. Es blieb uns nichts Anderes übrig als die ersten Nächte in einem YHA unterzukommen. Mit den $31 pro Nacht – du erinnerst dich vielleicht noch – hatten wir in unserem ersten Hostel in Perth ein privates Zimmer, wogegen wir uns im YHA ein 6er Zimmer teilten.

Die YHA-Reihe ist es meiner Meinung nach NICHT wert.

In den nächsten Tagen hieß es also auf potentielle Verkäufer für unser Auto warten, die City erkunden und nach billigeren Hostelalternativen Ausschau halten.

Ich fasse mich kurz, es lief definitiv nicht so, wie wir uns das erhofft hatten, wir schafften es letztendlich aber doch, Blondie zu verkaufen.

Trennung

Ein weiteres großes Ereignis wartet auf dich: Chris und Ich reisen NICHT mehr zusammen. Er hat sich dazu entschieden, nach Neuseeland zu gehen und im Anschluss sein Australienjahr nicht fortzusetzen.

Du aber, mein lieber Leser, reist weiterhin mit mir durch Down Under.

Neuanfang im Irish Pub

Ich wechselte nach wenigen Tagen das Hostel, weil ich doch billiger hausen wollte. Bei meiner Suche bin ich auf „The Corkman“ gestoßen, einen irischen Pub.

Hostel Australien

Ganz klein und übersehbar, der Eingang zum Pub, das Hostel befindet sich ohne Erkennungszeichen im zweiten Stockwerk.

Die Bewertungen im Internet hielten sich in Grenzen und überzeugten mich eigentlich nicht, die Bilder hingegen sprachen eine andere Sprache. Da ich in meinen freien Tagen genug Zeit besaß, stattete ich dem Hostel mal einen Besuch ab, um mich selbst davon zu überzeugen.

Was soll ich sagen, ich fand es KLASSE. Es hatte genau so einen Charme wie das Hostel in Perth, in dem wir länger verweilten.

ein Zimmer, wie ich schon laaange drauf warte
Bett im Hostel

Das Bett mit dem schwarzen Handtuch war mein Bett.

Mein Zimmer war fantastisch. Es war groß und geräumig, hatten bodentiefe Fenster (darauf warte ich schon seit meiner Ankunft in dem fensterlosen Zimmer in Perth) und mehrere Schränke für den ganzen Kram sowie ein bodentiefen Spiegel!!!!!

Das Ganze war ein 8er Zimmer, was sich auf den ersten Blick natürlich nicht so toll anhört. Durch die vielen Schränke lag aber nichts rum, was das Zimmer aufgeräumt wirken ließ und einem mehr Platz bot.

Okay, es sieht auf dem Bild vielleicht nicht aufgeräumt aus, aber wie gesagt, die kleinen Dinge auf dem Boden gingen bei der Größe des Zimmers unter. (p.s. Zudem muss ich sagen, dass ich zu der Zeit, als ich das Zimmer fotografiert hatte, dort gar nicht mehr gewohnt habe und es zu meiner Zeit wesentlich aufgeräumter war!)

Was ich unbedingt noch anmerken möchte: Es befand sich ein riesen großes Regal im Zimmer, wo jeder einzelne Koffer Platz fand, mehrere Kisten standen unter den Betten und wir hatten noch einen extra Schrank mit Verstauraum. Also KEIN Vergleich zum YHA, wo auf ein 6er Zimmer ein Fenster und vier kleine Schließfächer kamen und dies für WENIGER GELD.

Privatsphäre und Gruppenunterhaltung in einem

Mit den Bädern war ich auch wieder sehr zufrieden.

Hostel mit Dusche Australien

Voll häuslich eingerichtet mit diesem bunten Vorhang und der verschnörkelten Schrift an der Tür.

Es gab einzelne Bäder, die man abschließt und somit für sich selber beanspruchen konnte. Außerdem gab es Lotions, Seifen und kleine Handtücher für die Hände. Bei der Sauberkeit kann man nicht meckern, es war sogar sauberer als in Perth und da habe ich die Dinger selbst gereinigt…

Die Küche ist ein vollkommener Kontrast zum privaten Badezimmer. Sie steckt voller Leben und ist der Treffpunkt aller Mitbewohner. Alleine bist du dort so gut wie nie.

Küche im Hostel

Keine Chance auf ein Foto ohne Bewohner, sie ist einfach immer gut besucht – Küche Hostel Australien

Die Küche war schon recht klein, aber besaß alles was das Herz begehrt. Mikrowelle, Herd, Ofen, Kühlschrank UND Kühltruhe sowie eine große Anzahl an Fächer.

Kleine Küchen gehen immer mit warten einher, aber als Backpacker bist du ja auch nur selten im Stress.

Zu meiner Zeit im Corkman Iris Pub hatte ich eine gemixte, total coole Truppe am Start, die mich sofort integrierten und zu ihren abendlichen Erzählungen einluden. Viele derjenigen waren „Oldies“, also Leute die schon über Monate in diesem Hostel lebten und alle sprachen hervorragendes Englisch. Man konnte sehr gut von ihnen lernen und den ein oder anderen schloss ich sogar so weit ins Herz, dass ich nochmal Wochen später auf einen Besuch vorbeikam.

Ich lernte viel über chemische Prozesse, da einer von denen Chemiestudent war. Ebenso unterhielten wir uns über die Jobsuche und die Wohnungsaussichten in Melbourne und über sinnfreie Dinge, wie das längste englische/deutsche Wort der Welt und die Haltung von Koalabären als Haustier.

Brauchte man dann doch mal eine Auszeit von dem ganzen Trubel, zog man sich einfach auf das Dach zurück.

Hostel Australien

„Mit einem Snack auf die Treppe setzen, durchatmen und in den Himmel schauen“ – eine Filmszene, die ich schon immer einmal nachspielen wollte.

Man kann dort jetzt keine Skyline von der Stadt erwarten, da das Hostel nur zwei Etagen hoch ist, aber man hatte trotz alle dem eine kleine Aussicht auf den Hinterhof. Das Ganze hatte irgendwie Berlinflair und ich habe auch einen Tick, was Aussichten angeht, weswegen mir dieser Rückzugsort sehr gefiel.

Fazit – Hostel Australien

Zwei kleine Wörter: Klare Empfehlung.

Dieses Hostel Australien ist günstig, selbst, wenn die Preise zu besonderen Anlässen steigen noch vergleichsweise günstig. Es bietet einem ALLES, was das Herz begehrt und noch mehr, du kannst im Erdgeschoss als Hostelmitglied günstiger essen und trinken gehen.

Du hast als Frau die Wahl zwischen gemischten und getrennten Zimmern, wobei es beim Preis keinen Unterschied gibt und lernst höchstwahrscheinlich mindestens einen richtigen Australier kennen!

Bist du also nicht gerade mit der Familie, sondern allein unterwegs und auf der Suche nach Anschluss in Melbourne, dann hast du HIER deinen Platz gefunden.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen,

Vani.

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australische Küste

Die Great Ocean Road – mit dem Auto an den Klippen entlang

Hi,  wie schon darauf vorbereitet, handelt dieser Artikel ausschließlich von der Great Ocean Road mit ihren wunderschönen Aussichtspunkten, nachdem es zuvor um den Weg zur Zivilisation ging.

Viel zu erzählen gibt es da eigentlich nicht, da die Bilder eigentlich schon für sich sprechen.

Australien Backpack auf der Great Ocean Road

Ich finde, das Bild hat etwas Majestätisches an sich.

Es gab ca. alle 500m (die Entfernung ist sehr unterschiedlich) mehrere Aussichtspunkte.
Dies wurde mit einem Schild „Lookout“ bekannt gegeben. Man verließ also die Straße und bog rechts oder links – je nachdem – auf eine Nebenstraße, die immer kreisförmig war, sodass es einem das Verlassen der Nebenstraße erleichtert und kein Stau entsteht.

Wasser spült eine Bucht in der autralischen Ocean Road aus

Aufgrund dieser extravaganten Form und dem Wind brachen die Wellen übereinander ein und füllten die Bucht mit Wasser.

Für Touristen wurden extra Parkplätze angelegt, dessen Größe sich je nach Fahrzeugart unterscheidet. Da gab es Campervan, Busse oder PKW Parkplätze, die natürlich auch wieder ausgeschildert waren.

Also man findet sich super leicht zu Recht und kann bei diesem Ausflug auch nicht viel falsch machen.

Der einzige Strand auf der Great Ocean Road

Stand auf der Great Ocean Road GOR

Das war die einzige Stelle auf der Strecke, wo es einem möglich war, direkt an den Strand zu gelangen. Die Klippen machten aber keinen einladenden Eindruck und bedenke man auch noch die dazugehörige Strömung…

An unserem Tag auf der Great Ocean Road hatten wir nicht so berauschendes Wetter. Es war sehr windig und frisch, aber es regnete glücklicherweise nicht und die Sonne blitzte ab und zu auch mal durch. In unserem Rucksack hatten wir aber für alle Fälle Regenmäntel dabei.

Nebel und riesige Wellen bei der Reise auf der Ocean Road in Australien

Die Wellen waren riesig, im Hintergrund bildete sich Nebel über dem Wasser und die Sonne spiegelte sich auf der Oberfläche.

Verschlungene Wege an der australischen Ocean Road – eine traumhafte Küste

Dieses Bild mag ich ganz besonders, weil es mir einen atemberaubenden Ausblick in Erinnerung bringt. Was auf dem Bild vielleicht nicht so zur Geltung kommt, sah in echt fantastisch aus.

grün und widl schlängelt sich der Weg an der australischen Küste entlang

Die Klippen waren mit viel Grün übersät. Im Allgemeinen wirkte das Ganze sehr wild.

Die meisten Aussichtspunkte befanden sich direkt an den Klippen, sodass du herabschaust anstatt aufschaust.

Wie die Treppe einem zeigt, konnte man des Öfteren aber auch hinab wandern und sich an den Strand begeben.

Auf dem Bild weiter oben, wo du den Strand zwischen zwei großen Klippen siehst, waren an diesem Tag sogar zwei Mädels baden. Das war ziemlich mutig von ihnen, weil es wie gesagt, recht windig war.

Oase auf der Great Ocean Road Australien

Da unten war es komplett windstill und mit dem unbeweglichen Wasser im Hintergrund wirkt es glatt wie eine Oase.

Zu Klippen und Strand kamen auch noch Buchten dazu, die so einsam und verlassen, wie sie da lagen, einem die wildesten Fantasien in den Kopf trieben.

Die imposanten zwölf Apostel der australischen Great Ocean Road

Last but not least dürfen wir die zwölf Apostles natürlich nicht vergessen.

große Wellen schlagen an die Felsenküste Australien

Aufgrund der Sonneneinstrahlung wirkt das Wetter auf diesem Bild wie ausgewechselt.

Sie sind berühmt für die Great Ocean Road und auch DER Grund für mich gewesen, dort hinzufahren. Dass die Great Ocean Road letzten Endes so viele Aussichtspunkte besitzt, ist mir überhaupt nicht bewusst gewesen.

Die zwölf Apostles sind zwölf Felsen (wer hätte das gedacht), die nacheinander aus dem Wasser herausragen und zufälligerweise genau so angeordnet sind, dass sie sich hintereinander aufreihen und sich gegenseitig nicht verdecken.

Die zwölf Apostel auf der Great Ocean Road

Kriegst du alle zwölf Apostles zusammen? (p.s. Du musst die Felsen auf dem vorigen Bild dazu zählen.)

Ich stehe auf dem letzten Bild genau vor diesem weiteren Wahrzeichen Australiens und kann damit wieder einmal etwas von der Liste streichen.

einen lieben Gruß von der Vani

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Roadtrip für Backpacker

Auf dem Weg zur Zivilisation – Roadtrip

Hey du da draußen,  wie du sicherlich in meinem letzten Blogartikel mitbekommen hast, konnte ich wieder einen Punkt von meiner Liste streichen. Als Nächstes hieß es für uns, die zweite und auch letzte Hälfte des Roadtrips anzutreten.

Nachdem wir lange Zeit mit der nicht allzu unbekannten Aussicht fuhren,

Australische Straße

Was ich mit diesem Bild bewusstmachen will, wir nähern uns langsam aber sicher der Zivilisation. Ich schließe das aus der Zahl der entgegenkommenden Autos.

kamen wir irgendwann in der nächsten größeren Stadt an, von der meine Mama in einem meiner letzten Einträge schon gesprochen hat. Die Rede ist von Coober Pedy, eine Stadt komplett unter der Erde.

(K)eine Stadt unter der Erde!

Als wir dort ankamen, hatten wir es mitten in der Nacht, wodurch man nichts gesehen hat. So hieß es für uns, durchfahren und nach einem Schlafplatz suchen.

Am nächsten Morgen haderten wir mit uns, ob wir die 20 km nochmal zurückfahren sollten oder nicht. Der Gedanke, dass wir sehr wahrscheinlich nur einmal in unserem Leben im Outback sein werden, gewann die Oberhand und wir wechselten die Richtung.

Australische Stadt

Wenn man nicht dort gewesen ist, fällt es einem sicherlich schwer, die Häuser nicht nicht zu sehen!

Dort angekommen, wurden meine Erwartungen enttäuscht. Ich habe damit gerechnet, in eine Stadt zu fahren, wo es keine sichtbaren Gebäude gibt. Dies war jedoch nicht der Fall. Irgendwie auch logisch, so im Nachhinein, denn man kann gar nicht ALLES unter die Erde verlegen bzw. manche Dinge sind nicht nur wichtig für Anwohner, sondern auch für Durchfahrer von Bedeutung.

So war es auf dem zweiten Blick doch beeindruckend, da ich beispielsweise keine Wohnhäuser gesehen habe. Es gab nur Shops, Supermärkte, Tankstellen, Parkplätze und Laternen. Klingt für eine Stadt nun doch nicht mehr so viel…

Deponie

Ich vermute, unter diesem Berg befinden sich die ganzen Wohnungen. Oder es ist doch eine Deponie…

Im Nachgang, ist es mir immer noch nicht möglich zu sagen, WIE die Stadt von unten denn nun wirklich aussieht, da ich sie eigentlich nicht gesehen habe.

Wir vermuten, dass sich ausschließlich private Wohnungen unter der Erde befinden und da ist es natürlich nachvollziehbar, dass deren Betreten für Touristen untersagt ist.

Wir ließen uns jedoch nicht den kostenlosen Besuch im unterirdischen Museum entgehen. (Bilder zu schießen, war verboten.) Da erfuhr man etwas über die Entstehung Coober Pedys, deren Gründer und noch Randinformationen über das rote Zentrum und seine Ressourcen.

Zudem durfte ich feststellen, dass ein unterirdisches Haus doch ganz gemütlich sein kann, obwohl mir nach einer gewissen Zeit die Fenster fehlen würden. Da lebt sogar eine Katze!

Roadtrain!

Auf dem Weg kamen uns unzählige sogenannte Roadtrains entgegen. Übersetzt bedeutet das: „Straßenzug“ und sie tragen diesen Namen deshalb, weil sie 53 m lang sind. Sie sind so überwältigend gewesen, dass es jedes Mal aufs Neue gruselig war, so ein Ding zu überholen.

Roadtrain Australien

Wir haben so einen „Zug“ mal für dich festgehalten. Doch wie jedes Mal mit der besonderen Wirkung von Fotos, wirkt auch hier unser Motiv nicht wirklich angsteinflößend.

Auch kann man nicht wirklich einschätzen, wie lange es dauert, so einen überdurchschnittlich langen LKW zu überholen….

Da kann selbst eine über 10 km lange Straße plötzlich nicht mehr lang genug sein. 😀 Zumindest wenn du ein nicht so PS starkes Auto wie wir armen Backpacker fährst 😉

Die Zivilisation mit ihren Duschen!

Zwischen unserer letzten Dusche – VOR der Besichtigung des Ulurus –  und des Passierens Coober Pedy waren wieder viele weitere Tage vergangen und bevor wir unsere nächste Dusche erhielten, stellten wir einen neuen Rekord auf, denn erst am fünften „Ich-habe-nicht-geduscht-Tag“ bekamen wir sie endlich!

Port Augusta hieß das schöne Städtchen, welches ich immer positiv in Erinnerung behalten werde.

Da Port Augusta ein Küstenstädtchen ist, ging es für uns gleich bei der ersten Gelegenheit ans Wasser.

Campingplatz für Backpacker

Einer unserer Campingplätze lag direkt an einem Strand, wo wir die Sonne über dem Wasser untergehen sehen konnten.

Von da an, waren wir wieder in der ZIVILISATION unterwegs und auch wenn ich dennoch nicht jeden Tag duschen konnte, brachte es durchaus Vorteile mit sich! Tankstellen ermöglichten mir eine tägliche Katzenwäsche, die Temperaturen sanken nachts auf schlaffördernde 20 Grad und Handyempfang sowie AKKU hatte ich auch nach längerer Zeit einmal wieder.  Mein Backpacker Rucksack dienste mir als Kopfkissen.

Na ja und die Aussicht veränderte sich auch endlich wieder.

Wasser und Sonne in Australien

Ein Schnappschuss auf der Fahrt am Wasser entlang.

Der Anfang der Great Ocean Road!

Nachdem wir Adelaide hinter uns ließen (Ein sehr schönes Städtchen, dem ich viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet habe… „shame on me“), begann die Fahrt auf der Great Ocean Road (GOR). Eine 243 km lange Straße, die an Klippen entlangführt und mehrere wunderschöne Aussichtspunkte bietet.

Als wir laut Straßenschild die GOR befuhren, waren wir zunächst überrascht, da von Wasser weit und breit noch nichts zu sehen war. Auch nach 50 km umgab uns immer noch nur Buschland.

So stellte sich heraus, von den 243 km fuhren wir eigentlich nur 150 km wirklich am Wasser entlang.

Gor in Australien

Dieses Schild kann man nicht verfehlen. Damit auch wirklich jeder Letzte mitbekommt, dass nun die GOR beginnt.

Über die Aussichtspunkte der GOR berichte ich in meinem nächsten Artikel ausführlich, aber als kleiner Vorgeschmack:

Ausblick Australein

Siehst du die Spitze? Bis dahin sind wir diese Serpentinen mit einer Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h gefahren. Das hat lange gedauert, sag ich dir.

Liebe Grüße

Eure Vani

 

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Backpacker Blog DER ULURU & DIE KATA TJUTA

Der Uluru & die Kata Tjuta

Hallöchen, ich melde mich zurück. Dieses Mal von dem Wahrzeichen Australiens, von dem wahrscheinlich jeder einmal geträumt hat.

Ayers Rock

Hier kannst du den Ayers Rock sehen und dir gleichzeitig vorstellen, dass ICH da war.

 

Einführende Geschichte in die Welt des Felsens

Er befindet sich zusammen mit den Kata Tjuta im Uluṟu-Kata Tjuṯa National Park. Diese Felsformationen haben für die dort lebenden Aborigines eine weitzurückliegende, spirituelle Bedeutung weshalb es ihnen erlaubt ist, den „weißen Menschen“ zu lehren, wie man diesen Park pflegt. Des Weiteren gab es eine Vereinbarung zwischen den Aborigines und der australischen Regierung, dass ihnen Teile dieses Landes zugesprochen wurde. Zur gleichen Zeit wurde jedoch auch Land an den Australian Parks and Wildlife Service verpachtet, was dazu geführt hat, dass sich der Verwaltungsrat aus Aborigines und aus „Weißen“ zusammensetzt.

Den Uluru besteigen?

Nachdem man am Eingang des Nationalparks eine kleine Eintrittsgebühr bezahlt hat, fuhr man mit Bus oder Auto, je nachdem wie man unterwegs ist, weitere 50km zum Uluru. Dabei legt man meistens einen Stopp am Informationszentrum ein.

Australische Landschaft

Das Center ist eine süße kleine Hütte in mitten des Parks.

Da bei uns 38 Grad herrschten, entschieden wir uns dazu, nicht komplett rumzulaufen und auch nicht hinaufzuklettern. Ich meine, ich hätte den Berg wirklich gerne bestiegen, aber erstens war es aufgrund der Hitze an diesem Tag nicht erlaubt und zweitens wer weiß, ob ich das geschafft hätte, da meine Nahrung doch sehr dürftig ausfiel und ich nicht in bester Form war bzw. mich so gefühlt habe.

Sehr anstrenger Anstieg auf unserem Backpacker Ausflug

Der Anstieg sieht ja dann doch etwas anstrengend aus und man hätte nur dieses kleine Seil zum Festhalten gehabt.

Wir wanderten ein gutes Viertel um den Felsen rum.

Backpacker Tripp kostenlose Wanderung

Der Track führte einmal komplett um den Felsen.

Anders als erwartet

Dabei fiel mir auf, dass der Ayers Rock gar nicht glatt und eben ist, wie ich es erwartet hatte.

Überall befinden sich riesige Höhlen.

Hier werden Zeremonien abgehalten

Für die Aborigines war das damals ihr Zufluchtsort, wo sie unteranderem auch Zeremonien abgehalten haben.

Auch bemerkte ich, wie riesig er doch ist. Sieht man die typischen Bilder des berühmten Ulurus von weiter weg, erkennt man nicht diese Dimensionen.

Sonnenschein in Australien

Ich musste einen ganz schönen Schritt nach hinten machen, um die Spitze auf’s Bild zu kriegen.

An einer Stelle war es sogar möglich, „in“ den Felsen hineinzugehen. An dieser Stelle war der Ayers Rock u-förmigs, sodass man eine kleine Oase betrat.

Quelle in der Wüste

Das da sogar Wasser fließt, wäre mir nie in den Sinn gekommen.

Sonnenaufgang oder -untergang – Der Kampf um das schönere Motiv

Zum Abend hin haben wir es uns am sunset lookout gemütlich gemacht und seine Farbveränderung mit der untergehenden Sonne angesehen.

Sonnenaufgang in Australien

Oben links beginnt der Sonnenuntergang und dann musst du die Bilderreihe einfach wie ein Buch lesen.

Am nächsten Morgen haben wir uns fünf Uhr aus dem Bett gequält, um dann noch einmal den Sonnenaufgang zu betrachten.

Sonnenaufgang Australien Wüste

Entscheide selbst, welcher Moment dir mehr zusagt.

Kata Tjuta mit Flip Flops besteigen

Am selben Tag haben wir auch die Kata Tjuta besichtigt. Ihr Name bedeutet übersetzt „viele Köpfe“, was meines Erachtens sehr treffend ist.

Felsmormation australische Wüste

Von diesem Lookout hatte man eine sehr schöne Sicht auf die gesamte Felsformation.

Fährt man nahe genug an sie heran, kann man eine Wanderung um ein paar dieser Felsen machen. Manche Felsen sind miteinander verbunden, weswegen man diese umrunden müsste und bei dieser Vielzahl von Felsen würde das zu lange dauern.

Trinken Dank Backpackerrucksack

Bis ans Ende der linken Felsspitze sind wir gelaufen. Das war weit, das war sehr sehr weit…

Einen Track wollten wir dann doch besteigen, was eher eine spontane Aktion war, wodurch ich auch mit ausgelatschten Flip Flops und ohne Wasserflasche losmarschierte.

Nach halben Weg fing ich auch schon an, mich zu fragen, wie weit es denn noch ist.

Im Großen und Ganzen war es machbar, aber durch diese unbequemen Schuhe (wenn diese überhaupt noch den Titel „Schuh“ verdienten) und der fehlenden Energie, fiel mir das Wandern schwerer als sonst.

Bereut habe ich es trotzdem nicht, denn ich hatte einen wunderschönen Blick auf den Nationalpark. (Der auf dem Foto leider so gar nicht zur Geltung kommt…)

Uluru

Da steht man da oben, sieht keinen Menschen und kann einfach mal durchatmen.

Es war schön, der australischen Kultur so nahe zu kommen.

Viele Grüße

Deine Vani

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Backpacker Reise nach Alice Springs

Alice Springs – verschlafenes Städtchen!

Einen wunderschönen Tag wünsche ich dir, sag mal, hast du schon etwas von Alice Springs gehört?

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das erste Mal etwas über diese Stadt gehört habe und vor allem in welchem Zusammenhang?! Jedenfalls hatte ich gewisse Erwartungen an diese Stadt, da sie mitten in der Wüste liegt und meilenweit die einzig große Stadt ist.

Zudem dachte ich bis heute, der Uluru liegt in der Stadt bzw. einen kurzen Fußweg davon entfernt, aber damit lag ich sowas von verkehrt.

Was du erstmal wissen musst: der Berg liegt außerhalb. Genaueres dann, wenn ich am australischen Wahrzeichen angekommen bin.

Großstädte in der Wüste zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Supermarkt besitzen!

Ich lag leider sowas von daneben, meine Vorstellungen ähnelten keineswegs der Realität.

Alice Springs in Australien

Was für einen Eindruck macht dieses Bild auf dich? Schreibe einen Kommentar!

Eigentlich könnte ich Alice Springs auch in die Kategorie „Geisterstadt“ einordnen.

Wir machten einen kurzen Stopp, da wir nach langen drei oder vier Tagen endlich einmal wieder einen bezahlbaren Supermarkt besuchen wollten. Bis dahin gab es nämlich keinen einzigen Einkaufsmarkt. Du musst dir das einmal vor Augen halten, wie absurd das Ganze ist. Da leben doch tatsächlich Menschen mitten im Nirgendwo und brauchen minimal drei Stunden, um zum nächsten Supermarkt zu gelangen, außer sie kaufen das Nötigste in ihrem „Stadtmarkt“, wo alles dreimal so teuer ist.

Wir erreichten unser Ziel um die Mittagszeit und marschierten geradewegs in das Shoppingcenter. Dies machte den Anschein, als sei es das Zentrum der Stadt, wo sich das gesamte Leben abspiele. Wir sprechen hier wahrscheinlich nicht nur vom Konjunktiv, sondern sogar vom Indikativ.

Shoppingcenter in Alice Springs

Ich vermute, der Name ist deshalb so schräg, weil das die Sprache der Aborigines ist.

Mutterseelenallein auf einer Ladenstraße!

Nachdem meine Mitstreiter ihr Mittagessen verputzten, startete ich einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Es hat nicht lange gedauert und ich hatte alles gesehen und kehrte wieder zurück. Ich brauchte insgesamt vielleicht 15 Minuten?!

Leere Straßen in Alice Springs

Lass uns ein Spiel spielen. Wie viele Menschen zählst du auf dem Bild?

Die Stadt ist voll von Geschäften, aber keines dieser hatte offen, abgesehen von den Supermärkten. Dabei war es weder Wochenende noch Feiertag noch zu früh noch zu spät, es war einfach ein ganz normaler Tag.

Unteranderem entdeckte ich auch eine Fußgängerzone, die normalerweise doch nur so von Fußgängern wimmelt, nicht wahr?

So sieht eine australische Stadt aus

Keine Sorge, hier wirst du nicht umgerannt.

In dieser Mall habe ich einen Straßenmusiker entdeckt, der seinen Lebensunterhalt höchstwahrscheinlich mit Straßenmusik verdient.

Trostlose Stadt

Himmel, A**** und Zwirn, war diese Stadt trostlos.

Der Mann tut mir ziemlich leid, denn er hat sich definitiv die falsche Stadt ausgesucht…

Mein Wissen über die Aborigines – die ersten Menschen in Australien!

Was ich beunruhigend fand, waren die ganzen Aborigines, dessen Anwesenheit mich förmlich erschlug. Ich meine, ich bin schon mal auf diese Menschen gestoßen, überwiegend auch in Perth, aber da hat einen das nicht weiter berührt, da man ebenso von vielen anderen Menschen umgeben war.

Hier jedoch gab es so gut wie KEINE ANDEREN Menschen.

Du musst wissen, ohne die Aborigines zu verurteilen, muss ich doch sagen, sie haben eine andere Denk- und Lebensweise als alle anderen.

Ich habe auch mal gehört, das sie denken, sie werden aufgrund ihres Aussehens von der Gesellschaft ausgestoßen und geben sich deshalb erst gar keine Mühe, überhaupt Anschluss zu finden. Wie viel davon der Wahrheit entspricht, kann ich nicht beurteilen.

Ich bin ehrlich, ich würde einem Gespräch mit ihnen noch eher aus dem Weg gehen als dies zu befürworten, dennoch muss ich sagen, ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht.

 

Beispielsweise in Alice Springs auf dem Parkplatz sprang plötzlich ohne Vorwarnung das Auto der Mädels nicht mehr an. Wir hatten glücklicherweise die passenden Utensilien dabei, um Starthilfe zu geben, nur leider haben wir so ungünstig geparkt, dass unsere Batterien zu weit voneinander entfernt waren. Zweimal umparken änderte diese Misere auch nicht.

Jetzt kommt der Aborigines ins Spiel, der – ohne das wir ihn von selbst angesprochen haben – seine Hilfe anbot. Wir schilderten ihm kurz unser Problem und dann (glücklicherweise war seine Batterie auf der richtigen Seite stationiert) erklärte er sich bereit, Starthilfe zu leisten.

Und mit Gottesgebeten und Feuer unterm Hintern sprang der Van wieder an, zum Wohle aller…

Fakten über Alice Springs

Hier ein paar Infos über Alice Springs:

  • Bundeststaat: Northern Territory
  • gegründet: 1872
  • Einwohner: ca. 24.000
  • Website: Alice Springs
  • ist ca. 1500 Kilometer von allen großen Städten entfernt
  • wird als Eintrittstor ins Outback beschrieben
  • Alice Springs bei Google Maps anschauen

So viel zur Aborigines-Stadt mit ihren leeren Straßen und den merkwürdigen (aber durchaus hilfsbereiten) Bewohnern und der Angst, mitten in der Wüste liegen zu bleiben.

Weiter geht es mit dem Laptop im Rucksack

Zehn Meter hinter dem Ortseingangsschild wartete schon wieder das große Nichts auf uns.

Somit waren wir doch froh, als wir sie guten Gewissens hinter uns lassen konnten und mit neuem Ziel Richtung Ayers Rock fuhren. Vorher erwartete uns aber noch eine sehnsüchtige Dusche mit schlangenähnelnden Regenwürmern und vollge***** Klos, atemberaubendem Sternenhimmel und vieles mehr.

Australische Grüße

Vani

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Backpacker Roadtrip 3 – 800 Km, eine Kreuzung

Lieber Leser,  ich schließe diesen Blogartikel direkt an meinen Vorangegangen an.
Mit Ende des 2. Roadtrips erreichten wir DIE Kreuzung im Outback.

Roadtrip 3 – Auf zum Uluru!

Die Karte hat sich um eine gestrichelte Linie zum Punkt Darwin erweitert.

Es war deswegen ein so besonderer Moment, weil nach 800km geradeaus eine Kreuzung kam, wo man hätte einen Fehler machen können. Ich meine die Chance betrug 50-50, wir sprechen hier also von einer großen Herausforderung, die richtige Richtung zu wählen.

Die neue Backpacker Luxusklasse: Duschen!

Des Weiteren behielt ich den nach wenigen Kilometern folgenden Ort Tennant Creek in Erinnerung, weil er uns die Möglichkeit bot, zu duschen. Du musst wissen, seit dem Beginn unseres Roadtrips durchs rote Zentrum sind drei Tage vergangen und genau seit diesen drei Tagen haben wir alle auch nicht mehr geduscht und glaube mir, das haben wir nicht freiwillig gemacht.

Für dich klingen drei Tage jetzt vielleicht nicht viel, aber du darfst unsere Randbedingungen nicht vergessen. Wir hatten jeden Tag über 30 Grad und waren aufgrund des Staubes verschmutzt. Hinzu kommt, dass wir unseren Körper von innen nicht reinigen konnten (wegen der fehlenden gesunden Lebensmittel) und daher auf die äußere Pflege angewiesen waren. Bekamen wir die nun auch nicht, kannst du ja wissen, wie wir aussahen und uns gefühlt haben.

Leben spielt keine Rolle mehr, Überleben zählt!

Auf dem Campingplatz erwartete uns dann so etwas:

dreckige Toilette

Darauf habe ich mich auf dem ganzen Roadtripp gefreut *nicht*

Die Duschen waren glücklicherweise sauber, obwohl mir das sowas von egal gewesen wäre und wenn ein Krokodil darin gelegen hätte, ich hätte um meine Dusche gekämpft!

Ich meine, wir waren schon nicht ganz ohne Tierchen auf diesem Wüstenstück. Der ein oder andere schlangenähnelnde Riesenwurm hat sich ebenfalls dahin verlaufen.

War das vielleicht widerlich, sei froh, dass ich es nicht geschafft habe, diese Mutation zu fotografieren….

Der Wurm war ca. 20cm lang, komplett schwarz und besaß einen weißen Kopf mit schwarzen Augen.

Ich habe jetzt schon wieder Gänsehaut.

Kakerlake in Australien

Was ein süßes Haustier

Das Tier ist da doch schon harmloser, was mich trotzdem nicht davon abgehalten hat, auf das tierfreie Männerklo zu flüchten.

Am Morgen des vierten Tages trat ich meine „kostenlose“ Dusche an. Was Vanessa will, kriegt sie auch. Spaß beiseite, also ich habe erst im Nachhinein erfahren, dass man eigentlich etwas dafür bezahlen hätte müssen.

Da ich aber – im Gegensatz zu meinen Mitfahrern – immer relativ früh wach war, konnte ich unbemerkt in die öffentlichen „Bäder“ verschwinden.

Am Vormittag (nachdem alle unsere technischen Geräte vollgeladen waren, denn ja, da gab es glücklicherweise, im rechten Moment, STROM. Meine Kamera hätte das australische Wahrzeichen sonst nämlich nicht überlebt) traten wir die zweite Hälfte der Fahrt bis zum Uluru an.

Ein überraschender Landschaftswechsel!
Backpacker Tripp

Es kommt dir vielleicht so vor, als wären wir nie alleine auf der Straße, aber wir waren immer alleine auf der Straße! Das Auto gehörte ja zu uns.

Seit dem ersten Tag, wo es noch bewölkt war, hatten wir durchgehend einen wolkenlosen Himmel, was uns dazu trieb, die Aircon anzuschmeißen oder mal das Fenster runterzukurbeln.

Australische Landschaft

Diese Perspektive müsste dir ja mittlerweile bekannt sein…

Auf dem Weg durchs Red Centre, hatten wir genau ZWEI atemberaubende Aussichten. Zumindestens empfand ich sie als besonders und hätte auch nicht erwartet, dass ich so einen Horizont in der Wüste zu Gesicht bekomme.

Auf das erste Bild war ich dementsprechend nicht vorbereitet, auf das Zweite dafür umso mehr:

Grüne Wüste in Australien

Normalerweise setzt man diese Aussicht mit den deutschen Wäldern gleich, aber im Outback ist das etwas Anderes.

Hier kommt jetzt mein letztes Bild von der ewigen Weite, genieße es noch einmal.

Backpacker Tripp in Australien

Blauer Himmel, ein halbvoller Tank und Backpacker Foot im Magen. Was kann schöner sein?

Vom Backpackermörder zum Insektenmörder!

An einem Tag (das muss wohl eine sehr ausgeprägte Fliegenzone gewesen sein) fanden wir abends keinen Campingplatz, was uns dazu zwang, in die Nacht hineinzufahren. Einerseits, weil es verboten ist sein Auto einfach am Straßenrand abzustellen und andererseits, weil es gefährlich ist, da Geschichten von Massenmördern die Runde machen.

In diesem Zusammenhang kann ich gleich mal eine Empfehlung ausschreiben: Jeder Backpacker sollte den Film „Wolf Creek“ gesehen haben (nicht), ansonsten wirst du schneller wieder zu Hause sein, wie du hergekommen bist.

Worauf ich eigentlich hinaus will, wir fuhren also das erste Mal zur Dämmerungs- und Nachtzeit durch die kahle Landschaft und rechneten nicht mit so einem Fliegenmassaker.

Insekten mindern Sicht auf Roadtripp

Sind die kleinen Leichen auf der Fensterscheibe sichtbar?

Unser ganzes Auto war voll von toten Insekten. Am Ende der Fahrt konnten wir so gut wie nichts mehr sehen, weswegen wir sogar die Geschwindigkeit verringerten.
Die Scheibenwischer haben in der Hinsicht keinen guten Dienst erwiesen…

Obwohl wir noch viele weitere Tage sehr spät abends unterwegs fahren, passierte uns dieses Malheur nur einmal. Ich sage ja, muss wohl eine ausgeprägte Fliegenzone gewesen sein.

Da mich meine Mama in meinem letzten Roadtrip Artikel danach gefragt hat, ob ich denn im Outback auf Tiere gestoßen bin, dachte ich mir, müsste ich euch doch erstmal die Wahrheit über das „gefährliche“ Outback erzählen. Wir haben auf diesen 7000km KEIN einziges lebendes Känguru gesehen. Dafür haben wir Wildpferde und -kühe gesehen, jede Menge Fliegen und ab und zu auch mal einen Vogel.

Ein Mal haben wir sogar ein Wildkamel gesehen…aber auch das war tot. Also was die Suche nach DEN australischen Tieren anging, hatten wir keinen großen Erfolg.

Mit Verlassen der Stadt Alice Springs fiel uns dieses Schild ins Auge:

Hier siehst du das Ziel unseres Backpacker Ausflugs

Für denjenigen, der die Buchstaben nicht entziffern kann, da steht „Uluru (Ayers Rock)“ drauf.

Bleib also auf dem Laufenden.

Schöne Grüße

eure Vani

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