Sushi Party in WG in Melbourne

Mein Leben in einer WG – Sushi Party

Hallo, einen kleinen Eindruck von Melbourne hast du mittlerweile bekommen. Ich musste, nachdem das Auto verkauft war und ich im Irish Pub untergekommen bin, eine Wohnung suchen.

Weil viel Geld durch das Auto verloren ging, wurde es an der Zeit, nach zwei Monaten wieder zu arbeiten.

Die Wohnungsaussichten in Melbourne

Zusätzlich für meine Unterkunft zu arbeiten, kam für mich nicht in Frage, da es schwierig ist, zwei Jobs miteinander zu vereinbaren und ich keine Zeit hatte, ewig lange nach DEM perfekten Job und DER kostenfreien Unterkunft zu suchen.

So entschied ich mich dazu, eine günstige WG zu beziehen, wir nennen es hier room-/houseshare und dafür so viel wie möglich zu arbeiten, damit ich Geld für die Miete UND für‘s Reisen zusammen bekomme.

Die Wohnungssuche setzte mich ziemlich unter Druck, weil ich mein Hostel auf eine bestimmte Zeit gebucht hatte und danach nichts mehr frei war. Eine Verlängerung war demnach also nicht möglich. Zudem schossen die Hostelpreise aufgrund der Australian Opens in die Höhe!

Restaurant in Australien

Dieses Restaurant/Show-Theater befindet sich auf der anderen Straßenseite und da es so faszinierend aussieht, wollte ich es mit der Welt des Internets teilen

Mit dem Gedanken, ich sei in drei Tagen obdachlos, befahl ich mir selbst, so schnell wie möglich eine Wohnung zu finden.

Straße in Australien Melbourne

Das ist unsere Straße. Man kann sagen, die Gegend ist schon ein Suburb von Melbourne.

Ich hatte unzählige Besichtigungen. Zu Beginn nur zwei pro Tag, nachdem mir aber keine der Wohnungen zusagten, häuften sich die Besichtigungen auf Fünf pro Tag an und ich rannte von einer zur nächsten.

Wg in australien für Backpacker

Das ist das Gebäude, welches meine Wohnung miteinschloss.

Zwei Tage vor Ultimo (damit meine ich mein Check-out im Hostel) fand ich eine traumhaft schöne Wohnung. Da ich aber ziemlich naiv und unsicher war, sagte ich der Vermieterin: „Ich melde mich heute Abend, eine Besichtigung habe ich noch.“

Abends wollte ich voller Freude zusagen und siehe da, sie war vergeben, wer hätte das gedacht…Also setzte ich mich abends erneut vor den Computer.

Ein koreanisch bestimmtes Apartment

Am letzten Tag die LETZTE Wohnung wurde es dann und ich hatte Glück, ich konnte sie schon gleich am nächsten Tag beziehen.

Hostel mit Fahrstuhl zur Sushi Party

Nachdem man die Stufen erklommen hat, ging man an der Rezeption vorbei zum Fahrstuhl.

Das Apartment ist im zweiten Stock.

Innenansicht vom Hostel in Melbourne

Mein erster Gedanke war: „Dies ähnelt einer Hoteletage.“

Die Wohnung ist für fünf Leute ausgelegt.

5 Personen Hostel Zimmer

Hinter den Vorhängen befand sich der „Palast“ des jeweiligen Bewohners.

Unser „Chef“ ist männlich und Mitte 20, sein Name ist Kud (ist nur eine englische Version seines koreanischen Namens, alle Asiaten geben sich hier englische Namen). Er lebt alleine in einem Zimmer. Dann wohnen zwei Leute in der Wohnstube in einem abgetrennten Bereich. Meine Zimmermitbewohnerin Luzy und ich besaßen ein separates Zimmer.

Ich muss sagen, zwischendrin war ich es Leid, morgens besonders leise Frühstück zuzubereiten, weil die Leute in der Wohnstube noch schliefen oder abends das Skypen zu unterbrechen, weil sich alle im Hauptraum versammelten und ich kein Wort mehr verstand, aber man lernt, damit zu leben.

Die Mitbewohner im Wohnzimmer wechselten öfters, weswegen ich keinen wirklichen Draht zu ihnen hatte, aber mit meiner Zimmermitbewohnerin Lucy dagegen war ich ziemlich dicke. Sie ist ebenfalls aus Korea, 29 Jahre alt (laut koreanischer Kultur aber schon 30) und wie ich mit dem WHV in Australien. Sie arbeitet schon 1 ½ Jahre in einem japanischen Restaurant in Melbourne.

Hier siehst du ein australisches Hostel Zimmer

Mein kuscheliges Zimmer. Ich schlief auf der rechten Seite.

Sushi Party und andere koreanische Köstlichkeiten

Aufgrund ihrer und meiner Arbeit konnten wir nichts miteinander unternehmen, aber wir aßen regelmäßig zusammen Abendbrot und gingen auch mal zusammen ins Fitnessstudio.

JA, unser Gebäude besaß ein Fitnessstudio, was jedem Anwohner kostenfrei zur Verfügung stand.

Die Küche war ausreichend für Sushi Party

Die Wohnung besaß eine offene Küche. Der Geschirrspüler fungierte als Trockner.

Die Wohnung war sporadisch eingerichtet. Man hatte alles, was man zum Leben braucht. Geschirr spülte man selber, die Töpfe und Pfannen begrenzten sich auf das Wichtigste.

scharfes essen australien

An diesem Abend lud Kud uns zum koreanischen Dinner ein…war nicht mein Fall, da es suuuper scharf war.

So manches Mal aßen wir in großer Runde, wo alle Zimmergenossen zusammenkamen.
Da alle unsere Bewohner als Neben- oder Volltätigkeit arbeiten gingen (überwiegend in der Gastronomie) brachten wir regelmäßig Essen mit.
Lucy beispielsweise brachte JEDEN Tag Sushi mit und seitdem ich es eines Tages (das war wahrscheinlich mein erster Tag dort) probiert habe, liebe ich es.

Ich aß es ungelogen JEDEN Tag, außer Samstags und Sonntags, weil das Restaurant zu dieser Zeit nicht offen hat und sie nicht so viel bunkern konnte. 😀

Sushi Party in Australien

Ich habe dir die LECKERSTEN Sushisorten zusammengestellt.

Ich brachte auch sehr oft – eigentlich fast täglich – Essen von meiner Arbeitsstelle mit, teilte dies aber größtenteils nur mit Lucy, da sie mit mir auch ihr ganzes Hab und Gut teilte.
Zudem backte ich ab und zu mal wieder etwas Süßes.

Hier siehst du wie ich die Reste verwerte

Siehst du den kleinen Rührstab, der ist so groß wie mein Zeigefinger, wie soll man denn mit so etwas backen?

Mit sehr dürftigen Utensilien machte es mir aber nur halb so viel Spaß wie zu Hause…

Letztendlich eine ganz normale Wohnung

Zu aller Letzt zeige ich dir noch einen Einblick in unser Badezimmer.

Badezimmer im Hostel

Ein ganz normales Badezimmer mit einer koreanischen Waschmaschine…muss ich jetzt noch koreanisch lernen, um die zu bedienen?

Einen lieben Gruß

sendet Vani

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Hostel Australien günstig

The Corkman Irish Pub – Starterhostel in Melbourne

Huhu, es ist SOWEIT – Wir haben Melbourne erreicht!

Kulturschock

Wir erlitten an unserem ersten Tag in Melbourne einen wahren Kulturschock. Die Straßen waren gerammelt voll, das Verkehrsnetz unübersichtlich, die Unterkunft noch unklar und der Orientierungssinn gleich null.

Straße in Melbourne Australien

Ganz im Gegensatz zu unserem ersten Eindruck hier eine wunderschöne kleine Nebenstraße, künstlerisch angehaucht.

Du musst dir wirklich vorstellen, wir kamen da an und hatten nichts außer unser Auto. Keinen Schlafplatz, keine Bekannten, keinen Campingplatz…

So haben wir beim nächsten McDonalds unsere Autos abgestellt und einen Plan gemacht, wie es die nächsten Stunden und Tage weitergeht. Aufgrund der Australian Opens waren fast alle Hostels ausgebucht oder extrem überteuert. Es blieb uns nichts Anderes übrig als die ersten Nächte in einem YHA unterzukommen. Mit den $31 pro Nacht – du erinnerst dich vielleicht noch – hatten wir in unserem ersten Hostel in Perth ein privates Zimmer, wogegen wir uns im YHA ein 6er Zimmer teilten.

Die YHA-Reihe ist es meiner Meinung nach NICHT wert.

In den nächsten Tagen hieß es also auf potentielle Verkäufer für unser Auto warten, die City erkunden und nach billigeren Hostelalternativen Ausschau halten.

Ich fasse mich kurz, es lief definitiv nicht so, wie wir uns das erhofft hatten, wir schafften es letztendlich aber doch, Blondie zu verkaufen.

Trennung

Ein weiteres großes Ereignis wartet auf dich: Chris und Ich reisen NICHT mehr zusammen. Er hat sich dazu entschieden, nach Neuseeland zu gehen und im Anschluss sein Australienjahr nicht fortzusetzen.

Du aber, mein lieber Leser, reist weiterhin mit mir durch Down Under.

Neuanfang im Irish Pub

Ich wechselte nach wenigen Tagen das Hostel, weil ich doch billiger hausen wollte. Bei meiner Suche bin ich auf „The Corkman“ gestoßen, einen irischen Pub.

Hostel Australien

Ganz klein und übersehbar, der Eingang zum Pub, das Hostel befindet sich ohne Erkennungszeichen im zweiten Stockwerk.

Die Bewertungen im Internet hielten sich in Grenzen und überzeugten mich eigentlich nicht, die Bilder hingegen sprachen eine andere Sprache. Da ich in meinen freien Tagen genug Zeit besaß, stattete ich dem Hostel mal einen Besuch ab, um mich selbst davon zu überzeugen.

Was soll ich sagen, ich fand es KLASSE. Es hatte genau so einen Charme wie das Hostel in Perth, in dem wir länger verweilten.

ein Zimmer, wie ich schon laaange drauf warte
Bett im Hostel

Das Bett mit dem schwarzen Handtuch war mein Bett.

Mein Zimmer war fantastisch. Es war groß und geräumig, hatten bodentiefe Fenster (darauf warte ich schon seit meiner Ankunft in dem fensterlosen Zimmer in Perth) und mehrere Schränke für den ganzen Kram sowie ein bodentiefen Spiegel!!!!!

Das Ganze war ein 8er Zimmer, was sich auf den ersten Blick natürlich nicht so toll anhört. Durch die vielen Schränke lag aber nichts rum, was das Zimmer aufgeräumt wirken ließ und einem mehr Platz bot.

Okay, es sieht auf dem Bild vielleicht nicht aufgeräumt aus, aber wie gesagt, die kleinen Dinge auf dem Boden gingen bei der Größe des Zimmers unter. (p.s. Zudem muss ich sagen, dass ich zu der Zeit, als ich das Zimmer fotografiert hatte, dort gar nicht mehr gewohnt habe und es zu meiner Zeit wesentlich aufgeräumter war!)

Was ich unbedingt noch anmerken möchte: Es befand sich ein riesen großes Regal im Zimmer, wo jeder einzelne Koffer Platz fand, mehrere Kisten standen unter den Betten und wir hatten noch einen extra Schrank mit Verstauraum. Also KEIN Vergleich zum YHA, wo auf ein 6er Zimmer ein Fenster und vier kleine Schließfächer kamen und dies für WENIGER GELD.

Privatsphäre und Gruppenunterhaltung in einem

Mit den Bädern war ich auch wieder sehr zufrieden.

Hostel mit Dusche Australien

Voll häuslich eingerichtet mit diesem bunten Vorhang und der verschnörkelten Schrift an der Tür.

Es gab einzelne Bäder, die man abschließt und somit für sich selber beanspruchen konnte. Außerdem gab es Lotions, Seifen und kleine Handtücher für die Hände. Bei der Sauberkeit kann man nicht meckern, es war sogar sauberer als in Perth und da habe ich die Dinger selbst gereinigt…

Die Küche ist ein vollkommener Kontrast zum privaten Badezimmer. Sie steckt voller Leben und ist der Treffpunkt aller Mitbewohner. Alleine bist du dort so gut wie nie.

Küche im Hostel

Keine Chance auf ein Foto ohne Bewohner, sie ist einfach immer gut besucht – Küche Hostel Australien

Die Küche war schon recht klein, aber besaß alles was das Herz begehrt. Mikrowelle, Herd, Ofen, Kühlschrank UND Kühltruhe sowie eine große Anzahl an Fächer.

Kleine Küchen gehen immer mit warten einher, aber als Backpacker bist du ja auch nur selten im Stress.

Zu meiner Zeit im Corkman Iris Pub hatte ich eine gemixte, total coole Truppe am Start, die mich sofort integrierten und zu ihren abendlichen Erzählungen einluden. Viele derjenigen waren „Oldies“, also Leute die schon über Monate in diesem Hostel lebten und alle sprachen hervorragendes Englisch. Man konnte sehr gut von ihnen lernen und den ein oder anderen schloss ich sogar so weit ins Herz, dass ich nochmal Wochen später auf einen Besuch vorbeikam.

Ich lernte viel über chemische Prozesse, da einer von denen Chemiestudent war. Ebenso unterhielten wir uns über die Jobsuche und die Wohnungsaussichten in Melbourne und über sinnfreie Dinge, wie das längste englische/deutsche Wort der Welt und die Haltung von Koalabären als Haustier.

Brauchte man dann doch mal eine Auszeit von dem ganzen Trubel, zog man sich einfach auf das Dach zurück.

Hostel Australien

„Mit einem Snack auf die Treppe setzen, durchatmen und in den Himmel schauen“ – eine Filmszene, die ich schon immer einmal nachspielen wollte.

Man kann dort jetzt keine Skyline von der Stadt erwarten, da das Hostel nur zwei Etagen hoch ist, aber man hatte trotz alle dem eine kleine Aussicht auf den Hinterhof. Das Ganze hatte irgendwie Berlinflair und ich habe auch einen Tick, was Aussichten angeht, weswegen mir dieser Rückzugsort sehr gefiel.

Fazit – Hostel Australien

Zwei kleine Wörter: Klare Empfehlung.

Dieses Hostel Australien ist günstig, selbst, wenn die Preise zu besonderen Anlässen steigen noch vergleichsweise günstig. Es bietet einem ALLES, was das Herz begehrt und noch mehr, du kannst im Erdgeschoss als Hostelmitglied günstiger essen und trinken gehen.

Du hast als Frau die Wahl zwischen gemischten und getrennten Zimmern, wobei es beim Preis keinen Unterschied gibt und lernst höchstwahrscheinlich mindestens einen richtigen Australier kennen!

Bist du also nicht gerade mit der Familie, sondern allein unterwegs und auf der Suche nach Anschluss in Melbourne, dann hast du HIER deinen Platz gefunden.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen,

Vani.

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Hier siehst du das Wohnzimmer im Hoste

3. Neues Hostel – Geld gespart

Seit dem 2.11.2015 sind wir nun schon in dem Hostel “International Backpackers”. Das Hostel befindet sich auf der Aberdeen Street, einer Nebenstrasse der William Street. Somit hat man nur einen kurzen Fußmarsch (ca zehn Minuten) vor sich, um in die Innenstadt zu gelangen. Für die etwas Fauleren gibt es quasi direkt vor der Haustür eine Bushaltestelle. Dort kann man mit einer der drei kostenlosen! Buslinien direkt ins Stadtzentrum fahren.

Wie spare ich die Miete im Hostel in Australien?

Da wir nach einigen Tagen im ersten Hostel beschlossen haben, ein Günstigeres zu suchen, um einwenig Geld zu sparen, packten wir uns einen Rucksack mit Proviant und klapperten an einem Tag fünf verschiedene Hostels ab. Unser Ziel war es, dort einen Job zu bekommen und dafür dann kostenlos dort zu wohnen. Wir hatten Glück, denn im Hostel “International Backpacker” waren genau zwei Stellen als “Cleaner” frei und wir entschieden uns nach einigen Überlegungen dazu, dort zu bleiben. Fünf Tage die Woche säubern wir nun also schon seit zwei Wochen das Hostel. Jeder von uns hat also zwei freie Tage pro Woche, die wir allerdings nicht gleichzeitig haben dürfen, da natürlich immer jemand sauber machen muss. Arbeitsstart ist morgens zwischen neun und zehn. In der Regel ist man nach ca. eineinhalb Stunden bis maximal zwei Stunden fertig.

Hostel von außen

Hier siehst du unser Hostel „International Backpacker“ von außen – ja hier in Australien ist es gerade hell und warm.

Es gibt zwei unterschiedliche Aufgabenbereiche die aufgeteilt wurden. Wir wechseln uns bei diesen immer ab, damit keine zu große Langweile aufkommt. 😛
Der Mop, mit dem wir den Boden wischen, ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Es ist sehr schwer, mit so einem Teil wirklich sauber zu machen und nicht einfach nur den ganzen Dreck zu verteilen.. 😀 Mittlerweile geht es aber immer besser, auch wenn mir ein “normaler” Wischmop immer noch lieber wäre.

Hostel Zimmer

Unser neues Zimmer im Hostel – was für eine inspirierende Wandfarbe.

Der Besitzer des Hostels, Michael, ist sehr nett. Durch ihn haben wir nicht nur unseren ersten Job als Putzen in seinem Hostel bekommen. Er hat uns auch gleich weiter vermittelt an einen Freund, der als Chefkoch in einem angesehenen Lokal direkt am “Belltower” arbeitet. Dieser suchte noch zwei Küchenhilfen und so bekamen wir auch gleich den zweiten Job. Mehr darüber gibt es bald in unserem nächsten Reiseblog Artikel 🙂

Job im Hostel spart die Miete

Mit diesem Job sparen wir uns die Miete im Hostel – es läuft!

Partyviertel in Perth, Australien.

Das Stadtviertel indem sich das Hostel befindet, heisst Norhtbridge und ist das Partyviertel in Perth. Genau das, hat man abends auch immer zu spüren bekommen. Vor allem Samstags und Sonntags war es extrem, da sich direkt unter dem Hostel ein Club befindet. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass man ohne Ohrenstöpsel nicht gerade gut schläft zumindest nicht bis die Musik gegen zwei Uhr ausgeht. (Bei meinem Glück befand sich mein Zimmer auch noch direkt über der Tanzfläche. Deswegen vibrierte teilweise mein ganzes Bett wegen dem Bass 😛 – gratis Massage
Jedoch hatte es auch ein paar Vorteile, direkt im Partygebiet zu wohnen. Unser Hostel bekam jeden Mittwoch einen Gutschein über 1 0 0 Dollar!! für einen kleinen Club genannt “Mustang”. Also gab es jeden Mittwoch kostenlose Getränke und seien wir mal ehrlich, wer freut sich nicht über Freibier?!

Schatten in Australien im Hostel

Schatten dringend benötigt. Kann man sich in Deutschland zu Weihnachten gar nicht vorstellen.

Die Küche ist recht geräumig, jedoch ist die Ausstattung nicht gerade gut. Die Pfannen sind alle schon sehr mitgenommen und an Besteck, vor allem an Gabeln und Messern mangelt es. Am nervigsten, vor allem für uns als Putzen, ist es, dass die meisten Leute zu faul sind ihr benutztes Geschirr selbst abzuwaschen.

Austattung Küche im Hostel

Praktische und große Fächer in der Küche – aber leider schlechte Pfannen und kaum Besteck.

Es gibt dort auch einen gemütlichen Balkon, wo man sich abends immer gut mit anderen Leuten unterhalten kann und so auch schnell Freunde findet und andere Backpacker kennen lernt. Generell kann man sagen, dass die Atmosphäre dort sehr familiär ist, jeder kennt jeden, da es nicht viele Zimmer gibt. Daher ist gute Laune dort eigentlich immer vorhanden und es wird viel gelacht.

Zwei Zimmer teilen sich ein Bad im Hostel – super!

An den Zimmern gibt es nichts auszusetzen, ausser evtl. an einigen Matratzen, die teilweise schon sehr durch gelegen waren. Sehr praktisch ist, dass quasi immer zwei Zimmer ein eigenes Badezimmer zusammen haben. Im Vergleich zu anderen Hostels, wo es nur einen großen Waschraum gibt, ist das schon sehr komfortabel, da man nicht immer durch das ganze Hostel rennen muss um zu duschen.

Ein eigenes Bad ist Luxus

Endlich teilen sich nur noch zwei Zimmer im Hostel ein Bad / WC.

Fazit – neues Hostel neues Glück & Geld gespart.

Das Hostel “Backpackers International” ist vor allem für Leute zu empfehlen, denen es nichts ausmacht, wenn nicht immer alles 100% sauber ist und einem auch mal die eine oder andere Kakerlake über den Weg laufen kann. Man lernt dort sehr gute Leute kennen und fühlt sich schnell wohl. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich sehr Nahe an der Stadt befindet und man somit schnell überall hinkommt. (Ich hatte einen Fußweg von ca 20 Minuten zur Arbeit).
Jedoch sollte einem klar sein, dass man am Wochenende nicht wirklich früh ins Bett gehen kann, wegen der wirklich lauten Musik, die von unten hochdröhnt.

Bis Bald

Chris

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