Backpacker Trip St. Kilda Australien

St. Kilda – Städtchen für den Backpacker Langzeitaufenthalt

Hallo alle miteinander 🙂 St. Kilda gehört, wenn man es geografisch betrachtet, eigentlich nicht mehr zu Melbourne. Dennoch wird es mit Melbourne (<- letzer Blogartikel) oft in einen Topf geschmissen.

Mit der Tram ist es ca. 20min von der CBD entfernt. Die Tram 16 und 96 fahren dort direkt hin, was einem die Anfahrt super leicht macht.

Stadt in Australien

Erinnert euch das an etwas? Mich ja – wenn ich ehrlich bin – ein bisschen an Fremantle

Fischermann’s Friend

St. Kilda ist eine richtige Strandstadt mit Promenade und Accessoire Geschäften soweit das Auge reicht. Die Palmen innerhalb der Stadt verstärken diesen Eindruck nur.

Hier läuft man mit Flip Flops und Bikini durch die Straßen als wäre man im Urlaub. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in einer Stadt wohnen würde, wo ich einfach im Bikini einkaufen gehe, dass wäre irgendwie komisch. Das gute am Urlaub ist ja, dass man NIEMANDEN kennt und nicht immer aufgebrezelt sein muss. Na ja, vielleicht ist das auch nur Gewöhnungssache…

gefließte Straßen in Australien

Durch die Fliesen wirkt es nicht wie eine Straße sondern eher wie eine offengestaltete Mall.

Die Freundlichkeit der Australier

Obwohl St. Kilda sehr beliebt bei Backpackern ist, ist der Strand nicht überlaufen und man begegnet auch nicht allzu vielen Touristen.

Strand in Australien St.Kilda

Der Sand ist ein wenig kieselig und das Wasser auch nicht ganz sauber.

Es ist daher bekannt und beliebt unter uns Backpacker, weil es hippiehaft ist, sehr relaxed zu geht, Hostel günstiger sind als in der Innenstadt und der Strand natürlich um die Ecke liegt.

Ich suchte in den Anfangstagen in Melbourne ebenfalls den Strand auf, da Ende Januar in Victoria Hochsommer ist und uns das die Temperaturen auch spüren lassen haben.

Ich muss zugeben, umgehauen hat es mich nicht. Ich habe einfach schon zu viele atemberaubende Strände gesehen als dass mich ein gewöhnlicher noch in seinen Bann ziehen würde.
Zum Relaxen und Runterkommen hatte es aber allemal ausgereicht und nette Menschen haben ich auch gleich wiederkennen gelernt.

Promenade Strand St.Kilda

Die Promenade ist im Vergleich zu mit Cairns modern und sauber.

Als ich nämlich zur Mittagszeit aus der Sonne flüchtete und mich an der Promenade unter einen Baum setzte, wurde ich von einem Radfahrer auf mein Tattoo angesprochen.

(p.s. Habe ich eigentlich schon mal erzählt, dass mein Tattoo und mein Akzent die Hauptgründe sind, weshalb ich hier so oft angesprochen werde?)

Die Australier sind wirklich neugierig und der Großteil sehr herzlich, das habe ich jetzt schon oft mitbekommen. Zu Anfang meiner Reise dachte ich, dass was alle sagen stimmt nicht, aber ich lag falsch. Sie interessieren sich sehr für Deutschland und auch die Dinge, die dort zurzeit passieren.

Mit dem Radfahrer unterhielt ich mich eine längere Zeit über die deutsche Geschichte und darüber, dass Australier nicht kochen können. Er bot mir sogar an, mich zu einem anderen Strandabteil zu fahren, wo man die süßen kleinen Häuschen vorfindet, da sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen sind.
ich lehnte aber freundlicherweise ab.

Strand in Australien St.Kilda mit Skyline

Im Hintergrund kann man ganz schwach die Skyline der Stadt sehen.

Für euch, bin ich später extra noch einmal hin und habe die Häuschen auf eigene Faust aufgesucht.

Kleine Häuser am Strand in St.Kilda

So viele bunte Häuschen stehen an diesem Strandabschnitt aneinandergereiht.

Der Strand war mit der Metro sehr leicht zu erreichen und nach einem kurzen Fußmarsch war man auch schon direkt am Strand. Kleiner Tipp für alle nachfolgenden Reisenden: Steig Middle Brighton aus und NICHT Brighton Beach. Von der letzten Station muss man nämlich weiter laufen.
Der Strand dort ist sogar schöner als der Strand in St. Kilda und für einen Ausflug mehr zu empfehlen, da das Wasser sauberer ist und sich weniger Touristen dorthin verlaufen.

Verrückte Läden und viele Festivals

Auf dem Rückweg durch die Stadt bin ich an ulkigen Läden vorbeigekommen.

Leckere Snacks für Backpacker

Die Auswahl wirkt auf dem Bild noch zu klein. Das Ganze war viiiieel größer.

Das ganze Schaufenster war voll mit Biskuits, Schokolade, Kuchen und all so ein Zeug. Bäckereien sind eigentlich nichts Ungewöhnliches, aber das war schon ziemlich übertrieben viel. Vor allem befanden sich die Produkte nicht in Vitrinen, sondern lagen frei an der Luft.

Solche Läden reihen sich gleich zu Dritt oder Viert aneinander und erinnern mich irgendwie an die Türkei.

Mein klitzekleines Fazit ist: St. Kilda ist für Backpacker gut geeignet und für einen Langzeitaufenthalt auch wie gemacht. Ist man jedoch Tourist und nur auf Durchreise, kann man auch gut und gerne darauf verzichten.

In meinem nächstem Blogartikel erfährst du wie du mit deinem Backpacker Rucksack einen Lowbudget Tagesausflug in Melbourne unternimmst.

Vani

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Hostel Australien günstig

The Corkman Irish Pub – Starterhostel in Melbourne

Huhu, es ist SOWEIT – Wir haben Melbourne erreicht!

Kulturschock

Wir erlitten an unserem ersten Tag in Melbourne einen wahren Kulturschock. Die Straßen waren gerammelt voll, das Verkehrsnetz unübersichtlich, die Unterkunft noch unklar und der Orientierungssinn gleich null.

Straße in Melbourne Australien

Ganz im Gegensatz zu unserem ersten Eindruck hier eine wunderschöne kleine Nebenstraße, künstlerisch angehaucht.

Du musst dir wirklich vorstellen, wir kamen da an und hatten nichts außer unser Auto. Keinen Schlafplatz, keine Bekannten, keinen Campingplatz…

So haben wir beim nächsten McDonalds unsere Autos abgestellt und einen Plan gemacht, wie es die nächsten Stunden und Tage weitergeht. Aufgrund der Australian Opens waren fast alle Hostels ausgebucht oder extrem überteuert. Es blieb uns nichts Anderes übrig als die ersten Nächte in einem YHA unterzukommen. Mit den $31 pro Nacht – du erinnerst dich vielleicht noch – hatten wir in unserem ersten Hostel in Perth ein privates Zimmer, wogegen wir uns im YHA ein 6er Zimmer teilten.

Die YHA-Reihe ist es meiner Meinung nach NICHT wert.

In den nächsten Tagen hieß es also auf potentielle Verkäufer für unser Auto warten, die City erkunden und nach billigeren Hostelalternativen Ausschau halten.

Ich fasse mich kurz, es lief definitiv nicht so, wie wir uns das erhofft hatten, wir schafften es letztendlich aber doch, Blondie zu verkaufen.

Trennung

Ein weiteres großes Ereignis wartet auf dich: Chris und Ich reisen NICHT mehr zusammen. Er hat sich dazu entschieden, nach Neuseeland zu gehen und im Anschluss sein Australienjahr nicht fortzusetzen.

Du aber, mein lieber Leser, reist weiterhin mit mir durch Down Under.

Neuanfang im Irish Pub

Ich wechselte nach wenigen Tagen das Hostel, weil ich doch billiger hausen wollte. Bei meiner Suche bin ich auf „The Corkman“ gestoßen, einen irischen Pub.

Hostel Australien

Ganz klein und übersehbar, der Eingang zum Pub, das Hostel befindet sich ohne Erkennungszeichen im zweiten Stockwerk.

Die Bewertungen im Internet hielten sich in Grenzen und überzeugten mich eigentlich nicht, die Bilder hingegen sprachen eine andere Sprache. Da ich in meinen freien Tagen genug Zeit besaß, stattete ich dem Hostel mal einen Besuch ab, um mich selbst davon zu überzeugen.

Was soll ich sagen, ich fand es KLASSE. Es hatte genau so einen Charme wie das Hostel in Perth, in dem wir länger verweilten.

ein Zimmer, wie ich schon laaange drauf warte
Bett im Hostel

Das Bett mit dem schwarzen Handtuch war mein Bett.

Mein Zimmer war fantastisch. Es war groß und geräumig, hatten bodentiefe Fenster (darauf warte ich schon seit meiner Ankunft in dem fensterlosen Zimmer in Perth) und mehrere Schränke für den ganzen Kram sowie ein bodentiefen Spiegel!!!!!

Das Ganze war ein 8er Zimmer, was sich auf den ersten Blick natürlich nicht so toll anhört. Durch die vielen Schränke lag aber nichts rum, was das Zimmer aufgeräumt wirken ließ und einem mehr Platz bot.

Okay, es sieht auf dem Bild vielleicht nicht aufgeräumt aus, aber wie gesagt, die kleinen Dinge auf dem Boden gingen bei der Größe des Zimmers unter. (p.s. Zudem muss ich sagen, dass ich zu der Zeit, als ich das Zimmer fotografiert hatte, dort gar nicht mehr gewohnt habe und es zu meiner Zeit wesentlich aufgeräumter war!)

Was ich unbedingt noch anmerken möchte: Es befand sich ein riesen großes Regal im Zimmer, wo jeder einzelne Koffer Platz fand, mehrere Kisten standen unter den Betten und wir hatten noch einen extra Schrank mit Verstauraum. Also KEIN Vergleich zum YHA, wo auf ein 6er Zimmer ein Fenster und vier kleine Schließfächer kamen und dies für WENIGER GELD.

Privatsphäre und Gruppenunterhaltung in einem

Mit den Bädern war ich auch wieder sehr zufrieden.

Hostel mit Dusche Australien

Voll häuslich eingerichtet mit diesem bunten Vorhang und der verschnörkelten Schrift an der Tür.

Es gab einzelne Bäder, die man abschließt und somit für sich selber beanspruchen konnte. Außerdem gab es Lotions, Seifen und kleine Handtücher für die Hände. Bei der Sauberkeit kann man nicht meckern, es war sogar sauberer als in Perth und da habe ich die Dinger selbst gereinigt…

Die Küche ist ein vollkommener Kontrast zum privaten Badezimmer. Sie steckt voller Leben und ist der Treffpunkt aller Mitbewohner. Alleine bist du dort so gut wie nie.

Küche im Hostel

Keine Chance auf ein Foto ohne Bewohner, sie ist einfach immer gut besucht – Küche Hostel Australien

Die Küche war schon recht klein, aber besaß alles was das Herz begehrt. Mikrowelle, Herd, Ofen, Kühlschrank UND Kühltruhe sowie eine große Anzahl an Fächer.

Kleine Küchen gehen immer mit warten einher, aber als Backpacker bist du ja auch nur selten im Stress.

Zu meiner Zeit im Corkman Iris Pub hatte ich eine gemixte, total coole Truppe am Start, die mich sofort integrierten und zu ihren abendlichen Erzählungen einluden. Viele derjenigen waren „Oldies“, also Leute die schon über Monate in diesem Hostel lebten und alle sprachen hervorragendes Englisch. Man konnte sehr gut von ihnen lernen und den ein oder anderen schloss ich sogar so weit ins Herz, dass ich nochmal Wochen später auf einen Besuch vorbeikam.

Ich lernte viel über chemische Prozesse, da einer von denen Chemiestudent war. Ebenso unterhielten wir uns über die Jobsuche und die Wohnungsaussichten in Melbourne und über sinnfreie Dinge, wie das längste englische/deutsche Wort der Welt und die Haltung von Koalabären als Haustier.

Brauchte man dann doch mal eine Auszeit von dem ganzen Trubel, zog man sich einfach auf das Dach zurück.

Hostel Australien

„Mit einem Snack auf die Treppe setzen, durchatmen und in den Himmel schauen“ – eine Filmszene, die ich schon immer einmal nachspielen wollte.

Man kann dort jetzt keine Skyline von der Stadt erwarten, da das Hostel nur zwei Etagen hoch ist, aber man hatte trotz alle dem eine kleine Aussicht auf den Hinterhof. Das Ganze hatte irgendwie Berlinflair und ich habe auch einen Tick, was Aussichten angeht, weswegen mir dieser Rückzugsort sehr gefiel.

Fazit – Hostel Australien

Zwei kleine Wörter: Klare Empfehlung.

Dieses Hostel Australien ist günstig, selbst, wenn die Preise zu besonderen Anlässen steigen noch vergleichsweise günstig. Es bietet einem ALLES, was das Herz begehrt und noch mehr, du kannst im Erdgeschoss als Hostelmitglied günstiger essen und trinken gehen.

Du hast als Frau die Wahl zwischen gemischten und getrennten Zimmern, wobei es beim Preis keinen Unterschied gibt und lernst höchstwahrscheinlich mindestens einen richtigen Australier kennen!

Bist du also nicht gerade mit der Familie, sondern allein unterwegs und auf der Suche nach Anschluss in Melbourne, dann hast du HIER deinen Platz gefunden.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen,

Vani.

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Hoste Eingang

10. Corona Backpackers – Unser 3. Hostel

Hallihallo meine Lieben, hier kommt unser Resumé von Hostel Numero Drei.

Super soziales Personal & stille Bewohner!

Angekommen mit unserem Backpacker Rucksack in Cairns suchten wir uns ein relativ billiges Hostel, da die Ostküste sehr teuer ist und wir als Backpacker unser erarbeitetes Geld nicht gleich wieder ausgeben wollten.
So landeten wir im „Corona Backpackers“, ein sehr kleines Hostel (das oft übersehen wird) im „Stadtkern“ Cairns.

Hoste Eingang

Der Hosteleingang, könnte man glatt dran vorbeilaufen 🙂

Schräg gegenüber von unserem Hostel befand sich das „Gilligans“, ein sehr beliebtes, pompöses Hostel, dass einem Hotel für Jugendliche gleicht. Das es teuer ist, muss ich wahrscheinlich nicht erwähnen…!

Hier siehst du ein Foto vom Gilligans

Das „Gilligans“ in Australien!

Trotz vieler Gegenstimmen, die sich im Hostelvergleich fürs „Gilligans“ entscheiden würden, schloss das „Corona Backpackers“ bei uns recht gut ab.
Als wir ankamen, hätten wir eigentlich ein Zimmer ohne Klimaanlage bekommen müssen. Wir bekamen jedoch ein Zimmer mit Aircon, für den gleichen Preis wohlgemerkt. Das lag daran, dass die Zimmer relativ leer waren und ein ungekühltes Zimmer bei der Hitze nicht human wäre.

Backpacker Rucksack im Hostel

Zimmer im Hostel – genug Platz für unseren riesigen Backpacker Rucksack!

Auf kleine Hostels zurückzugreifen, kann manchmal doch sehr von Vorteil sein.

Wir bekamen noch zwei Zimmernachbarn, darunter einen Franzosen und einen Kanadier. Der Franzose kam frisch in Australien an, weswegen sich seine Verständigung in Grenzen hielt. Ganz im Gegensatz zu dem Kanadier, der täglich fröhlich vor sich hin plapperte.
Als einziges Mädchen habe ich mich schon sehr minderwertig gefühlt, auch was den Geruch anbelangte…

Mit Fremden im Hostel duschen -.-

Die Bäder waren Unisex, also für jeden betretbar. Auch im Vergleich zu der hohen Anzahl an Zimmern, gab es relativ wenig Duschen und Toiletten. Gereicht hat es komischerweise trotzdem immer.
Ein bisschen ungewohnt waren die öffentlichen Duschen im Vergleich zum Hostel im Perth dann doch. Plötzlich hatte man nicht mehr sein eigenes Badezimmer, wo man seine ganzen Sachen ablegen konnte.
Hier gab es nur eine kleine Stange, die dazu diente, meine Sachen zu halten, in der Hoffnung, dass sie NACH dem Duschen noch da waren.

Ebenfalls ein komisches Gefühl verliehen mir die Duschbegrenzungen. Es befinden sich immer jeweils zwei Duschen nebeneinander. Ein Fenster nach Draußen wurde durch eine dieser Duschwände getrennt, sodass man theoretisch mit seinem Kopf einen Blick durch das Fenster in die andere Dusche werfen hätte können. Einmal musste ich mit jemand anderem Wand an Wand duschen und jede Sekunde habe ich erwartet, ein Kopf würde in meiner Dusche erscheinen.

Einzelduschen gab es nicht im Hostel

Gemeinschaftsduschen im Hostel!

Kochen im hosteL – nur, wenn nötig, bitte :/

Einen Minuspunkt gibt es dann doch. Die Küche war zu klein. Es gab nur vier Herde, für wie viele Zimmer????
Kleine Küchen schrecken ab, so wurde dort nur selten gekocht und eher schnelles Essen zubereitet.
Man konnte in so einer Küche seiner Kreativität nur wenig freien Lauf lassen, aber da wir dort nur einen kurzen Aufenthalt geplant hatten, war das für uns nicht von Bedeutung.

schlechte Hostel Küche

Dieses Mal war unsere Küche nicht so empfehlenswert!

Fazit – Empfehlenswertes Hostel!

Nochmal zusammenfassend zu sagen ist: Nach Cairns muss Jeder, denn dort wartet das „Great Barrier Reef“ auf einen und das „Corona Backpackers“ eignet sich ideal für einen kurzen Aufenthalt in der Stadt. Man hat sehr schöne, geräumige Zimmer und alles was man noch als Reisender braucht, eine Küche, Duschen, Waschmaschine und Trockner und sogar w-lan (p.s. wenn das auch nicht vom Hostel war 😉 Insiderwissen ist alles).

Nichts desto trotz vermisse ich mein bequemes Schlafsofa und meine eigene Dusche zuhause!
Auf andere Leute trifft man auch hin und wieder mal, überwiegend in der Küche oder in seinem Zimmer, aber da die meisten eh aus Deutschland kamen, war mir das nicht so wichtig, mit denen in Kontakt zu treten, da es ja die anders Sprechenden sind, denen ich meine Beachtung schenke.

„Corona Backpackers“ immer wieder gerne!

Liebe Grüße

Vanessa

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Chillen am Strand in Australien

8. Falsche Hoffnungen – Cairns – Touristenstadt

Hallöchen liebe Leser, Perth haben wir hinter uns gelassen und Cairns hieß unser neues Ziel. Zehn Tage verweilten wir in Cairns und ich frage mich, wie wir es hier so lange ausgehalten haben?!

Was mich aber am meisten nervt: die vielen Touristen ! Wo sind bitte die Australier?

Diese australische Stadt hat weder Chris noch mich umgehauen. Es ist schwül, langweilig und eintönig, kein Vergleich zur westaustralischen Großstadt Perth.

Innenstadt in Australien

Das nennt man die „Innenstadt“ von Cairns!

Es gibt in der „Innenstadt“ einen riesigen Baum, der erstens unglaublich tropisch aussieht und auch danach riecht und zweitens von tausenden Fledermäusen besetzt ist.

Fledermausbaum in Cains

Man riecht, dass dieser Baum von Fledermäusen bewohnt wird.

Das ist ziemlich abgefahren, weil man sich fühlt, als stünde man inmitten des Berliner Zoos, im Krokodilshaus. Ca. 19:00 Uhr fliegen dann alle Fledermäuse Richtung Regenwald, um wahrscheinlich ihren Blutdurst zu stillen. 😀

Fledermäuse in Australien

Kommentiere jetzt: Wie viele Fledermäuse zählst du?

Dieses Spektakel ist so laut, dass es einem kaum entgehen kann.

Unglaublich was die kleinen Tiere für eine riesige Flügelspannweite haben.

Das Glück in Australien verlässt uns nicht!

Nach einem 3-stündigen Direktflug von Perth nach Cairns kamen wir 6:30 Uhr an unserem neuen Hostel an. Mit einem deutschen Backpacker teilten wir uns die Taxikosten, da die Verkehrsanbindung einfach nur grottig ist und teuer noch dazu. Innerhalb von elf Minuten waren wir da. Gebracht hat es uns leider überhaupt nichts, da die Rezeption erst 8:00 Uhr aufmachte. Also stand Warten auf dem Programm. Ihr müsst euch vorstellen, ich mit langer Hose und Pulli, wobei Cairns zu dieser Uhrzeit schon fast die 30 Grad erreicht hatte. Hinzu kommt noch, dass es so schwül ist, dass man den ganzen Tag mit einem Flaum auf der Haut rumläuft.

Baustelle in Australien

So sieht eine australische Baustelle aus!

Nach Rezeptionsöffnung wurde unsere Glückssträhne wieder einmal sichtbar…mehr dazu im nächsten Blogeintrag.
Nach der Zimmerbesichtigung wollten wir uns eigentlich die Stadt angucken, aber prompt stießen wir mit einem Typen zusammen, der sein Auto verkaufen wollte. Noch am selben Tag war die Besichtigung, da drei weitere potentielle Käufer scharf auf das Auto waren und wir unsere Chance ergreifen wollten.
Nach zwei Stunden durfte man das Auto unser nennen.

Backpacker kaufen sich Auto in Australien

Unser neues Backpacker Auto. Stolz erfüllt uns!!

Wisst ihr, manchmal müssen Backpacker einfach spontan und risikofreudig sein. „Blondie“ gehört jetzt jedenfalls uns und wir haben auch schon nervenaufreibende Stories mit ihm (ihr – laut Chris ist Blondie ein Mädchen, für mich nicht) erlebt. Aber auch dazu später mehr. 😉

Was geht ab in Cairns!

Dazu kann ich nur sagen: Nicht viel! Es gibt hier einen Club, der eher die männliche Bevölkerung anspricht, mehrere Pubs und Restaurants, in denen jeden Tag die gleiche Musik läuft und das trotz unterschiedlicher Mottos. Da wird zwischen Beach Party, Ladies night und Mexican Thursday kein Unterschied gemacht.
Und glaubt mir, ich weiß, was ich da sage, weil ich eine Woche lang, JEDEN Tag in dieser einen Bar war.
Gäbe es dort kein kostenloses Essen, wäre es aber auch nie dazu gekommen. Ja, ihr habt richtig gelesen, kostenloses Essen, das was alle Backpacker anzieht !
Ihr könnt euch also darauf einstellen, dass sobald ihr in Cairns ankommt, für eure abendliche Verpflegung gesorgt ist.

Wie kommt man zu diesem Essen?

Ganz einfach, jeden Tag wirbt eines der unzähligen Reiseunternehmen hier vor Ort damit.

Reiseagenturen in Australien

So viele Agenturen aneinander gereiht – einfach alles abklappern.

Ihr müsst also lediglich zur angegebenen Uhrzeit zu diesem Reiseunternehmen gehen, einen Zettel mit Namen und Telefonnummer ausfüllen, abgeben und schon ist eurer Essen gesichert.
Nachdem die „travel agencys“ ein paar Gewinne verlost haben, geht es in die Bar Woolshed.

Bar in Australien

Nach dem unser Magen gefüllt war, ging es in eine australische Bar.

Dort werden mehrere Pitcher Bier und Pizzen serviert. Manchmal kommen noch Chicken Wings oder Kartoffelspalten dazu, das hängt vom jeweiligen Tag ab.
Noch kurz zum Verständnis, wie ihr Ort und Zeit rausbekommt: Solange ihr nicht den Tag auf dem Zimmer abhängt, sondern in der Stadt umher marschiert, kommt ihr ungewollt an all diesen Reiseagenturen vorbei, welche euch von selbst ansprechen werden.
Ich war nur zehn Tage hier und kenne schon jeden einzelnen Mitarbeiter aller Agenturen…

Die Nachmittage an der Lagune oder im Supermarkt!

Hat man nicht gerade vor, durch das Great Barrier Reef zu tauchen oder den Regenwald zu bestaunen, verbringt man seine freien Nachmittage wahrscheinlich im Woolworth (jeaah, unser Lieblingsupermarkt) oder im Shopping Center oder an der Lagune.

Supermarkt in Australien

In diesem Supermarkt waren wir auch mit unseren Backpacker Rucksäcken willkommen.

Das Shopping Center schließt 17:30 Uhr bereits schon seine Tore. Schnelligkeit ist also angesagt.

Shopping Center in Australien

Das Shopping Center von Cairns!

Einen Coles gibt es hier übrigens auch, für alle Colesliebhaber unter uns.
Die letzte Möglichkeit seine Zeit rumzukriegen ist, an der Lagune zu faulenzen.

Chillen am Strand in Australien

Zum harten Backpacker-Leben gehört auch das Relaxen in der Lagune!

 

Pazifischer Ozean - Schwimmbecken

Hier siehst du das Outdoor Schwimmbecken am pazifischen Ozean. Es grenzt direkt am großen Meer!

Das Wasser ist badewannenwarm und die Anlage immer überfüllt, dafür aber kostenlos.

Was mir sehr gut gefällt (eigentlich nennt man das Positive ja immer zu erst…uppss), sind die kostenlosen Freizeitmöglichkeiten, die man geboten bekommt.

Rucksack Touristen sehnen sich nach Unterhaltung

Kostenlose Freizeitgestaltung für Backpacker und Touristen mit Rucksack!

Ich habe zweimal den Zumbakurs mitgemacht und war absolut begeistert ! Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und man hat die Chance, mit anderen Leuten (mal nicht mit Deutschen) in Kontakt zu kommen.

Zu guter Letzt kann man abends noch ins Kino oder den Nightmarket besichtigen.

Hier waren wir im Kino

Das Kino in Australien!

Den Kinobesuch haben wir uns an einem Dienstag gegönnt, da dort Kinotag ist und die Filme somit günstiger angeboten werden.

Die abendliche Besichtigung des Nightmarket durfte natürlich nicht fehlen.

Nightmarket

Hier waren wir im Nightmarket in Cairns!

Warum der jetzt genau Nightmarket heißt, weiß ich nicht. Immerhin öffnet er schon am Nachmittag und schließt 23:00Uhr. Für uns ist das eigentlich fast mit eine der Standardöffnungszeiten, aber Australien tickt da ein bisschen anders.

Der Markt ähnelt dem Markt in Fremantle. Es gibt mehrere Stände, viele Asiaten und selbstgefertigte Andenken.

Fazit, Cairns, Australien!

Die Australier schmücken also nicht ihre Palmen, sondern hegen die gleiche Tradition wie wir einen Tannenbaum zu schmücken.

Cairns Reise Fazit

Fazit – Backpacker-Leben unter Palmen in Cairns – Tannenbaum zu Weihnachten!

Für uns ein eher ungewöhnliches Bild, einen geschmückten Weihnachtsbaum inmitten von Palmen zu sehen. Cairns hat schon ein/zwei hübsche Ecken, die man aber gut an einem Tag ablaufen kann.

Deswegen möchte ich einen Appell an euch richten:

Cairns haut hier niemanden um. Von allen Backpackern, mit denen ich gesprochen habe, kam nur die Antwort: „Wie hast du es solange in Cairns ausgehalten?“
Dem kann ich mich nur anschließen. Es ist hier nicht spannend, nicht abwechslungsreich, nicht ‚australisch‘.
Wenn ihr also das Great Barrier Reef oder den Regenwald oder was auch immer hier in der Nähe sehen wollt, sucht euch ein Hostel für maximal drei Tage. Nutzt gleich den ersten Tag und vergleicht die Preise der Reiseunternehmen. Bucht eure Tour so schnell wie möglich und anschließend: Reist weiter.
Ihr verpasst hier nichts.

Liebe Grüße

Vanessa

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Hostel gebucht aus Deutschland

2. Unsere Ankunft im Hostel in Perth, Northbridge Australien

 

Hallo lieber Leser, wir laden dich ein das Resumé der ersten Tage in Perth im Hostel „Britannia on William“  zu lesen. Falls das der erste Artikel ist den du in unserem Reiseblog ließt, empfehlen wir dir mit dem ersten Artikel zu beginnen 🙂

Die ersten Tage in Australien – Ankunft in Perth

Die ersten vier Tage unserer Zeit in Australien verbrachten wir im Hostel Britannia on William und abschließend mal eine kleine Zusammenfassung, wie es Christoph und mir dort gefallen hat.

Hostel in Perth Australien für Backpacker

So wunderschön sah unser erstes Hostel in Perth in Australien aus.

Die Anfahrt zu unserem ersten Hostel.

Nach unserem sehr langen Flug nach Australien waren wir ziemlich erschöpft und mussten dennoch eine 1-stündige Busfahrt auf uns nehmen, um zu diesem Hostel zu gelangen. Idealerweise hielt der Bus direkt an der Straße, in der wir unsere Unterkunft finden sollten.

Hostel gebucht aus Deutschland

Wir hatten das Hostel bereits von Deutschland aus gebucht, um nicht überfordert oder obdachlos zu sein am Anfang unserer Reise.

Unser einziges Problem: wir wussten nicht, WIE lang diese Straße wirklich war und da sich zwischendrin eine große Kreuzung befand, dachten wir, die Straße endet dort.

So dauerte es nochmal eine halbe Ewigkeit, bis wir endlich unsere Rucksäcke ablegen konnten.

Die ersten Eindrücke im Hostel in Australien.

Die ersten Emotion beim Anblick unseres Zimmers? Schock…

Es entsprach einem 3x2m breiten und geschätzten 4m hohem Zimmer, ohne Fenster!

Die vorhandenen Möbelstücke waren ein Hochbett und ein kleines Tischchen. Frische Bettwäsche war bereits aufgezogen und ein Standventilator sollte „frische“ Luft spenden.

Klingt vielleicht alles sehr dramatisch, mit der Zeit hat man sich aber immer mehr an die Umstände gewöhnt und fing an, sich wohlzufühlen.

Doppelstockbett im Hostel

Hier siehst du das bequeme und wenig Privatsphäre bietende Doppelstockbett im Hostel.

Die Gemeinschaftsbäder waren rund um die Uhr leer, sehr geräumig, gut durchlüftet und sauber. In meinen Augen ideal waren die verschließbaren Duschen, dies gab einem das Gefühl von Privatsphäre.

Duschen im Hostel

Sehr saubere und vor allem abschließbare Duschen. Endlich Privatsphäre!!!

Auch mit der Küche konnte man mehr als zufrieden sein. Es gab unzählige Herde, zwei Ofen, Toaster, mehrere Wasserkocher und Kühlschränke sowie eine Tiefkühltruhe. Zu den Essenszeiten wurde es in der Küche immer recht voll, aber warten musste man deshalb noch lange nicht.

Es kam auch mal dazu, dass man mit anderen Backpackern in Kontakt trat und Informationen austauschte. Rückblickend war dies aber wirklich eine Rarität.

Saubere Hostel Küche

Eine saubere und gut ausgestattete Küche – hoffentlich wird das in jedem Hostel so sein.

Das W-Lan im Hostel war ziemlich schlecht, aber da Chris und ich uns sehr schnell einen australischen Handyvertrag besorgt hatten, waren wir darauf glücklicher Weise nicht mehr angewiesen.

Der Wlan Empfang war am besten im Innenhof

Das war der WLAN Innenhof in unserem ersten Hostel in Perth.

Der Innenhof, den ihr hier sehen könnt, wurde ausschließlich dazu benutzt, um im Internet zu surfen, da sich dort die Wi-Fi Station befand. Interaktive Kommunikation gleich null.

Fazit – Der Beginn unserer Australien Reise und das erste Hostel!

Alles in allem ist das Britannia on William eine Empfehlung wert. Unser Doppelzimmer, dass wir schon vorab in Deutschland über Hostelworld gebucht hatten, diente „hervorragend“ dazu, unseren Jetlag zu verarbeiten. Hervorragend steht deshalb in Anführungsstrichen, weil wir aufgrund des fehlenden Fensters bis mittags 13:00 Uhr schlafen konnten. Wir wussten nicht, wann Tag und wann Nacht ist.

So kam es sogar einmal dazu, dass wir nachts um 3:00 Uhr aufwachten und durch die Zeitumstellung, die unser Handy komischerweise ignoriert hatte, dachten, es wäre später Nachmittag. Erst als wir auf dem Weg zum Gemeinschaftsbad an einem Fenster vorbei liefen und sahen, dass es draußen stockdunkel war, ging uns ein „Licht“ auf.

Falls ihr also die ersten Tage in Australien damit verbringen wollt, euren Jetlag auszukurieren, sucht euch ein Einzelzimmer, aber bitte mit Fenster!

Preislich liegt das Hostel im guten Mittelfeld, es ist etwas teurer, dafür wird einem aber auch eine Menge geboten. Die Lage ist perfekt, da Innenstadt, Supermarkt und Bahn- und Busstation nur einen Katzensprung entfernt sind.

Es war ein willkommener Start in Perth!

Viele liebe Grüße aus dem kleinen aber feinen Hostel in Australien,

Vanessa.

 

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