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Victoria Market Backpacker Tipp Australien

Hey, it’s me again. Im Sommer gibt es in Melbourne immer den Victoria Night Market. Ach ja, vielleicht sollte ich noch dazu erzählen, dass Melbourne einen Markt besitzt, der seine Pforten fast täglich von morgens bis nachmittags öffnet.

Victoria Market – DAS wird in Deutschland vermisst

Hast du meinen letzten Artikel auch gelesen? Wusstest du das du auf der Startseite eine Übersicht über alle Artikel findest?

Dort kann man regionales Obst und Gemüse, Eier, Honig, Fisch und Fleisch kaufen sowie Kleidung und Krimskrams.

Backpacker Ausflug Tipp

Das Aushängeschild für den Markt.

Der Night Market findet jedoch nur einmal in der Woche Mittwochabends statt und geht ca. bis 22:00 Uhr. Er unterscheidet sich auch darin, dass andere Waren angeboten werden und das Ganze durch Livemusik und Lichter stimmungsvoller gemacht wird.

BBQ Foodstände in Australien

Der Vorplatz – es ist so leer, weil ich zur Eröffnung kam und wie ihr wisst: Niemand kommt zum Beginn der Party.

Nicht wundern, ich erzähle jetzt im Wechsel vom normalen und vom Nachtmarkt.
Fleisch, Fisch und Käse werden in einer Halle angeboten, so ähnlich wie ich euch schon im Fremantle Eintrag gezeigt habe. Dann gibt es noch eine Anlage außerhalb, wo sich die Stände mit dem Krimskrams und den anderen Produkten aneinanderreihen.

Veräucherte Verkaufshalle

Es ist gerade extrem verräuchert, da ich neben den Essenständen stand.

Das Ganze ist unter einem riesigen Dach platziert, was ich auch als überdimensional großen Carport bezeichnen könnte.

Großes Angebot an kulinarischer Kost

Das Besondere am Mittwochmarkt ist das Essensangebot, weil viele unterschiedliche Kulturen ihr Essen anbieten und es so abgefahrenes Zeug gibt wie beispielsweise Mozzarella, der – an einem Spieß hängend – gegrillt wird oder Chicken Popcorn aus Asien.

Backpacker Ausflug Victoria Market

Wie man vielleicht sieht, es ist schon voller geworden.

Langsam strömen immer mehr Menschen auf den Markt

Als Backpacker hat man genug Zeit zum anstehen

Zwei seeeehr lange Essensreihen gab es.

Manchmal durfte man das ein oder andere sogar probieren.

Backpacker Ausflugs Tipp Victoria Market

Groß und geräumig geht der Markt einher, obwohl zur Hauptzeit auch der viele Platz nicht ausreicht.

Als ich mit einem Freund auf dem Markt war und wir diese „Lokomotive“ entdeckten…

BBQ Smoker Rezepte

Na, Männer, kennt ihr diese Grillvariante?

Wurde ich darüber aufgeklärt, dass das Fleisch darauf STUNDEN gebraten wird und deshalb besonders gut schmeckt, vor allem weil die Hitze nicht direkt unter dem Fleisch liegt und es deshalb nicht passieren kann, dass es verbrennt.

Vom Schnäppchen bis zur Preisfalle

Wie ich bereits erwähnt habe, bietet der Nachtmarkt aber auch Textilien und Schnickschnack an.

Mitbringsel für die Familie in Deutschland

Klamotten unterschiedlicher Stile für Groß und Klein werden angeboten.

Ich muss sagen, in diesem Fall hat der reguläre Markt aber eine größere Auswahl. Wo sich der Markt im Sommer hauptsächlich auf Essen konzentriert, biete der ganzjährige Markt von chinesisch produzierter Ware, über Markenartikel wie Desigual auch selbstgemachte Arbeiten an.
Hier kann man je nachdem was man kauft, einen guten Deal machen oder sich Billigware aufquatschen lassen, wenn man nicht aufpasst.

Der Markt in Melbourne ist kein Trödelmarkt, wie wir ihn vom Sonntagsspaziergang kennen. Gehandelt wir hier nicht viel und meist sind die Verkäufer auch recht hartnäckig. Die Ausnahme ist das Obst und Gemüse und damit komme ich zu meinem Lieblingsteil der Geschichte.

So einen Markt brauchen wir!

Ich wünschte echt, ich hätte den Markt schon früher für mich entdeckt. An einem meiner freien Tage, nahm ich mir die Zeit und schlenderte durch die Gassen der Obst- und Gemüsestände. Am Ende dieses „Spazierganges“ ging ich mit zwei Tüten voll regionalen Produkten zurück nach Hause und das alles für nur drei Dollar.

Australische Flora (Blumen und so)

Das wurde unteranderem auch Angeboten. Sind diese fingergroßen Kakteen nicht süß?

Okay, ich habe vielleicht nicht alles für diese drei Dollar bekommen, aber ich habe nicht mehr als drei Dollar auf diesem Markt ausgegeben. Der Rest war dann halt kostenlos…

Um ehrlich zu sein, ich habe nichts Kriminelles verbrochen. Die Birnen in der Kiste hatten einfach keinen Besitzer und die einsame Cantaloupe Melone auf dem „Müllhaufen“ stand doch sowieso nicht mehr zum Verkauf und na ja, das runtergefallene Gemüse hätte auch niemand mehr gekauft.

Mit diesem Gedanken bin ich nicht einmal die Einzige. Nachdem die Stände geschlossen haben, habe ich gesehen, wie Menschen durch die Gänge liefen und runtergefallene Waren aufsammelten.
Vielleicht gebt ihr mir ja auch recht, wenn da eine ganze Ananas auf dem Boden liegt, dessen Schale man sowieso nicht ist, wäre es doch unsinnig, diese verkommen zu lassen. Ich für meinen Teil genieße diesen Ausflug auf den Wochenmarkt jedes Mal auf Neue.

Backpacker Tipp: Besuche den Victoria Markt

Davon mal abgesehen, dass ich dort vieles kostenlos bekomme, ich es an sich schon tierisch billig, weil es regionale Produkte sind. Ich habe ein Kilo Bananen für 50 Cents gekauft. Zudem wird zum Ende der Öffnungszeit vieles auf einen Dollar runtersetzt (ein Dollar ist der Standard), wo man super coole Schnäppchen machen kann.

Als Anwohner würde mein Herz höherschlagen. So etwas hätte ich zu gerne auch in Deutschland, dass Obst und Gemüse billiger ist als andere, sogar billiger als Fast Food.
Ich will mich aber nicht beschweren. Es soll ja immerhin auch einen Grund geben, warum man andere Länder bereist und damit auch nicht aufhört, obwohl man schon alles gesehen hat.

Meine fotografische Inspiration

Letzte Sache, die ich loswerden möchte. Ich habe auf dem Markt einen Stand entdeckt, der selbstgeschossene Bilder verkauft.

Hier siehst du eine Menge Kunst

So farbenfroh und Vintage wie dieser Stand aussieht, muss man einfach stehenbleiben.

Ich habe einen Tick mit Bildern und liebe Fotos, Skylines und reale, aber dennoch impressionistische Motive total. Jedenfalls habe ich mich lange mit diesem Herrn unterhalten und er hat mir gute Locations für die berühmten Graffitigassen genannt.

Was es damit auf sich hat, in meinem nächsten Blogeintrag mehr…

Liebe Grüße

Vani

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Backpacker Rucksack Graffiti Sightseeing Melbourne Australien

Graffiti im australischem Melbourne

Huhu, in meinem letzten Australien Backpacker Reiseblogartikel habe ich schon angedeutet, was euch heute erwarten wird. Ich habe schon, bevor ich nach Melbourne kam, des Öfteren gehört, wie toll diese Stadt ist und wie begeistert ich doch sein werde.

Ob das wirklich der Fall war? Dazu später mehr.

Leinwand – Hausfassade

Jedenfalls hat man mir auch erzählt, Melbourne sein eine künstlerisch angehauchte Stadt mit vielen Graffitigassen und expressionistischen Häusern. Daraufhin hatte ich von Melbourne natürlich sofort eine genaue Vorstellung, welche sich aber nicht ganz als wahr herausstellte. Ich dachte, Melbourne wird mit alten barockanischen oder romantischen Häusern verziert.

Graffiti in Australien

Ich weiß nicht, was für ein Gebäude das ist, aber ich glaube, es sind entweder Büros oder Wohnungen.

Hier sind aber alle Häuser entweder à la Amerika mit Holzfassaden und einstöckigen Wohnungen oder à la Dubai mit überdimensionalen Hochhäusern.
Wenn ich darüber nachdenke, kann ich es Australien auch nicht übel nehmen, es ist noch ein recht junges Land, welches sich aus allen Kulturen der anderen Kontinente zusammensetzt + die Aborigines, welche ihre Kultur aber nicht durchsetzen konnten.

Das einzige, was hier wirklich alt und abgenutzt ist, sind die Straßen…

Zurück zum Thema, der Künstler auf dem Victoria Market zeigte mir eine Karte von den Nebenstraßen in Melbourne, welche sich auf diese Graffitiarbeiten konzentrierten.
Da ich mindestens eine dieser Straßen unbedingt zu Gesicht bekommen wollte, hieß es für mich an meinem freien Tag, nix wie hin!

Graffiti in Australien rot

Mir gefällt die Wahl der Farbe ziemlich gut. Hier kann man auch sehr gut, seine in der Schule gelernte Kunstinterpretation anwenden.

Als ich die erste (und auch schönste) Straße erreichte, erschien mir gleich das erste Kunstwerk vor Augen. Es zeigt, die Historie Australiens.

Der Spruch, den ihr unten sehen könnt: „Always was, always will be, Aboriginal Land“ heißt sinngemäß übersetzt: Das Land war immer und wird immer Aboriginal Land bleiben.

So viel zum Thema, die Aborigines setzen sich nicht durch…

Graffit in der Gasse in Australien Melbourne

Der Lichteinfall steht leider so ungünstig, dass der gewünschte farbenfrohe Effekt nicht zur Geltung kommt.

Läuft man die Straße weiter hoch, sieht man freilebende Menschen am Straßenrand sitzen und sich amüsieren. Da sie so perfekt ins Bild passen, hatte ich kein Problem damit, sie zu fotografieren. Ganz im Gegensatz zu…

Graffiti Kunst als Touristenattraktion

Achtet bitte auf das Ende des Ganges, die grüne Zeichnung stellt den Flinder Street Bahnhof dar.

In dieser Gasse standen zwei Mädchen – die waren 100% deutsch – die mich soooooo aufgeregt haben! Keine Menschenseele war da, nur die zwei und ich und die haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, aus meinem Bild zu gehen. Dabei stand ich da nun sehr auffällig lange mit meiner Kamera herum.   Nein, sie waren zu sehr mit „Ich muss mich richtig in Pose setzen“-Fotos beschäftigt.

Backpacker Rucksack voll Graffiti Dosen und losgesprüht

Zwischen mancherlei Kritzelei sind richtige Kunstwerke dabei.

So bin ich gegangen und kam 15 Minuten später wieder, siehe da, sie waren verschwunden, dafür standen andere da, aber die sahen Retro aus, was gut in mein Bild gepasst hat.

Kunst zum Anfassen in Melbourne

An einer Ecke konnte man einen Künstler gerade bei seiner Arbeit beobachten. Dort roch es sehr streng nach Farbe, was mich zum Gehen weiterbewegte.

Graffiti halb fertig - Ideal für Backpacker Rucksack Touristen

Die Fertigstellung habe ich nicht mitbekommen, vielleicht sollte ich nochmal hin und nachsehen, was es geworden ist.

Sogar Mülltonnen und Straßenschilder sowie Fenster wurden in solchen Gassen besprüht. Da bleibt kein Fleck unausgemalt.

Backpacker Ausflugsziel Graffiti anschauen

In dieser Straße war es besonders „rosig“.

Nach der Besichtigung der ersten Gasse, nahm ich mir noch zwei weitere vor. Diese waren nicht so beeindrucken wie die erste, versteckten aber Hier und Dort auch ein Kunstwerk.

Graffiti Backpacker Rucksack Ausflug

Das ist definitiv eines meiner Lieblinge.

Da wäre beispielsweise der „Klavierspielende Affe“ (Namensgebung erfolgte unter der Ansicht Vanessas), welcher nicht nur perfekt auf Leinwand, ähh ich meine natürlich Hausfassade gebracht wurde, sondern auch durch seine Größe heraussticht.

Anders als die Graffitis in Berlin

Graffiti Melbourne

Könnte man doch als Aushängeschild Melbournes nutzen, oder?!

Das letzte Bild habe ich fotografiert, um euch zu zeigen, WO ich mich gerade befinde.

Kunst in Melbourne Australien

Mit dieser Malerei grüße ich alle meine Liebenden zu Hause.

Vani

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Melbourne Australien

Zeitvertreib in Melbourne

Hallo, ich möchte heute in meinem Backpack Blog, ein bisschen davon erzählen, wie ich meine freien Tage in der Stadt verbracht habe.

Die nachfolgende Auflistung ist nur ein kleiner Teil dessen, was ich unternommen habe. Andere Aktivitäten folgen in separaten Blogeinträgen.

Shoppingmöglichkeiten wie Sand am Meer

Melbource Australien

Der H & M von außen ist doch ein bisschen mit dem Reichstag in Berlin zu vergleichen, oder?

In der viktorianischen Hauptstadt kann man wirklich fantastisch shoppen gehen. Es gibt alles, von Second-hand Läden über internationale Marken bis hin zu den reichen Läden wie Prada und Armani. Ich habe mir auf meine to-do Liste geschrieben, dass ich mir bei H & M auf jeden Fall etwas kaufen werde. Denn wenn ich mir so etwas nicht als Ziel setze, dann wäre ich wahrscheinlich wieder zu knauserig und würde mit leeren Händen nach Hause kehren.

hm modekette in australien

Ich habe noch nie einen so coolen H & M gesehen.

Nachdem ich den Laden betreten habe, erschien mir das aber unmöglich. In diesen Palast muss doch jedes Frauenherz höherschlagen. Einen Nachmittag durchstöberte ich das ganze Geschäft und erkundete jede einzelne Etage und das erfolgreich. Ich ging nicht mit leeren Händen nach Hause.

Cafe nach dem Shoppen in Australien trinken

Anschließend kann man sich vor den H & M in eine der Cafés lümmeln oder den Trubel auf den Straßen folgen.

Möchte man gleichzeitig noch Entertainment genießen, setzt man sich auf die Stufen vor dem offiziellen H & M Eingang, dort wird täglich Straßenmusik fabriziert.

Strassenmusiker in Melbourne

Schau genau hin. Rechts sieht man den Musiker und links stauen sich die Zuschauer an der Treppe an.

Die Jungs haben es echt drauf und nur zu gerne sitze ich dort nachmittags und lausche stundenlang ihren fabelhaften Songs.

Kunstmärkte in zwielichtigen Nebengassen

Sehr enge Gasse in Melbourne Australien

Ich schätze die Breite der Gasse auf zwei Meter.

Im Februar gab es in Melbourne auch einen Kunstmarkt, das war ein ganz kleiner beschaulicher Markt in einer noch viel kleineren Sackgasse in einer abgelegenen Nebenstraße.

An einem Abend entschied ich mich doch, einen kleinen Abstecher dorthin zu machen und reihte mich in die Schlange ein, die sich ihren Weg durch die Stände erkämpfte.

Ein sehr bunter Wochenmarkt in Melbourne

Der Markt hatte eine ganz eigene Art, seine Produkte anzubieten.

Auf dem Kunstmarkt gab es allmögliches Zeug, Masken, Zeichnungen, Hippiebänder, vegane Stecker und selbstgebastelten Schmuck. Die Gasse selbst war komplett mit Graffiti besprüht, was nicht ungewöhnlich ist für Melbourne. Hier ist obacht geboten vor Taschendieben. Wichtige Papiere und Geld am besten direkt am Körper und nicht im Backpacker Rucksack bei sich führen.

Sprühkunst in Australien Melbource

Der Ausblick vom Ende der Gasse, welche auf einer kleinen Erhöhung la

Hat man das Ende der Gasse erreicht, heißt es wieder umdrehen und zurückmarschieren. 

Die Erkundung des Marktes hat mich nicht mehr als zehn min gekostet, weil es wirklich nur sehr klein war, aber es bedarf auch nicht immer ein riesen Aufwand für die Unterhaltung der Mitbürger.

Künstleratelier in Australien

Wie stellst du dir ein Künstleratelier vor?

In der Gasse gab es einen extra Eingang in eine Halle, wo auch noch kleine Stände mit Snacks aufgebaut waren. Hier fand ich einen Raum, der mit großer Gewissheit einem Künstler gehört und als Atelier benutzt wird. Ich war so hin und weg, weil ich mir erstens Künstlerateliers immer genau SO vorgestellt habe und der Raum zweitens nur so vor Inspiration sprühte.

Zutritt nur für Reiche – das Casino

Eine andere Möglichkeit sich die Zeit zu vertreiben, wäre das Casino. Keine Sorge, ich mache nur Spaß, das ist natürlich keine Option. Casinos sind zum Angucken da, aber nicht zum Anfassen, ansonsten verbrennst du dich.

Hier siehst du das Casino in Melbourne in Australien

Von außen wird es pompös angestrahlt und ist von allen Seiten ausgeschildert, damit sich auch ja viele wohlhabende Ledige darin verlaufen.

Das Casino in Melbourne befindet sich im Crown Complex, ein Gebäude mit über 90 Restaurants, wobei über die Hälfte nicht bezahlbar sind und sehr sehr teuren Läden sowie dem Casino. Ich war einmal in dem Casino und war erschrocken über die Trostlosigkeit, die dort herrscht.

Hier siehst du das riesige Spiel Casino von innen

Immer viel los und das obwohl es so riesig ist, dass du dich verlaufen kannst.

Ich dachte immer, man kommt da rein und wird mit Party und Entertainment übermahnt, aber es war ganz anders. Jeder saß für sich selbst an einem der Automaten, niemand lächelte oder lachte und Kontakte konnte man da definitiv auch nicht knüpfen.

Hier siehst du die Poker Spielautomaten im Casino in Melbourne Australien

Das Casino ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Dieser Bereich besteht – wie unschwer zu erkennen – aus Pokiemaschinen

Ich hatte einen Gutschein, den ich am Roulette einlöste und während ich dort zwei Minuten stand und das Spiel verfolgte, verspielte ein Mann neben mir in der selben Zeit $200.

Spielautomaten Tricks

„high limit area players only“ ist doch eindeutig, oder?

Was ich auch abgefahren fand: es gab einen separaten Bereich nur für extra Reiche. Das stand nicht wortwörtlich am Eingang, aber da stand schon drauf, dass hier nur Leute reindürfen, die mit extra hohen Spieleinsätzen starten.

Überraschung!

Um die kalte Atmosphäre des Casinos beiseite zu schieben, komme ich jetzt mit einer guten Neuigkeit um die Ecke.

Post für Backpacker in Australien aus Deutschland

Ein ungeöffnetes an mich adressiertes Päckchen erwartete mich eines Morgens auf dem Küchentisch.

Ich bekam ein Paket aus Deutschland von meiner geliebten Familie. Ich habe so gar nicht, so wirklich überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich aus allen Wolken gefallen bin und mich riesig gefreut habe, dass ich es in diesem Eintrag doch einmal loswerden muss.

erwartete post gegen heimweh aus deutschland

Ja, meine Lieblingsschokolade darf in einem „survival the last months“ – Paket natürlich nicht fehlen.

Das Auspacken war für mich wie Weihnachten und Geburtstag zusammen und ich meine nicht mal unbedingt die Produkte. Für mich zählte viel mehr die Geste, die Worte und der Geruch.
Ja, der Geruch. Es roch alles so deutsch. 😀 In einer Zeit, wo meine Gedanken des Öfteren mal nach Hause abtrieben, kam das Paket super gelegen.

Kennst du schon meinen letzten Blogbeitrag der davon handelt wie ich in Melbourne als Backpacker gebarbeit habe?

Danke vielmals.

Vani

Update: Erfahre jetzt wo ich nach Melbourne meine Zeit in Australien genossen haben.

Zum nächsten Blogartikel <- Klick

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Backpacker Blog DER ULURU & DIE KATA TJUTA

Der Uluru & die Kata Tjuta

Hallöchen, ich melde mich zurück. Dieses Mal von dem Wahrzeichen Australiens, von dem wahrscheinlich jeder einmal geträumt hat.

Ayers Rock

Hier kannst du den Ayers Rock sehen und dir gleichzeitig vorstellen, dass ICH da war.

 

Einführende Geschichte in die Welt des Felsens

Er befindet sich zusammen mit den Kata Tjuta im Uluṟu-Kata Tjuṯa National Park. Diese Felsformationen haben für die dort lebenden Aborigines eine weitzurückliegende, spirituelle Bedeutung weshalb es ihnen erlaubt ist, den „weißen Menschen“ zu lehren, wie man diesen Park pflegt. Des Weiteren gab es eine Vereinbarung zwischen den Aborigines und der australischen Regierung, dass ihnen Teile dieses Landes zugesprochen wurde. Zur gleichen Zeit wurde jedoch auch Land an den Australian Parks and Wildlife Service verpachtet, was dazu geführt hat, dass sich der Verwaltungsrat aus Aborigines und aus „Weißen“ zusammensetzt.

Den Uluru besteigen?

Nachdem man am Eingang des Nationalparks eine kleine Eintrittsgebühr bezahlt hat, fuhr man mit Bus oder Auto, je nachdem wie man unterwegs ist, weitere 50km zum Uluru. Dabei legt man meistens einen Stopp am Informationszentrum ein.

Australische Landschaft

Das Center ist eine süße kleine Hütte in mitten des Parks.

Da bei uns 38 Grad herrschten, entschieden wir uns dazu, nicht komplett rumzulaufen und auch nicht hinaufzuklettern. Ich meine, ich hätte den Berg wirklich gerne bestiegen, aber erstens war es aufgrund der Hitze an diesem Tag nicht erlaubt und zweitens wer weiß, ob ich das geschafft hätte, da meine Nahrung doch sehr dürftig ausfiel und ich nicht in bester Form war bzw. mich so gefühlt habe.

Sehr anstrenger Anstieg auf unserem Backpacker Ausflug

Der Anstieg sieht ja dann doch etwas anstrengend aus und man hätte nur dieses kleine Seil zum Festhalten gehabt.

Wir wanderten ein gutes Viertel um den Felsen rum.

Backpacker Tripp kostenlose Wanderung

Der Track führte einmal komplett um den Felsen.

Anders als erwartet

Dabei fiel mir auf, dass der Ayers Rock gar nicht glatt und eben ist, wie ich es erwartet hatte.

Überall befinden sich riesige Höhlen.

Hier werden Zeremonien abgehalten

Für die Aborigines war das damals ihr Zufluchtsort, wo sie unteranderem auch Zeremonien abgehalten haben.

Auch bemerkte ich, wie riesig er doch ist. Sieht man die typischen Bilder des berühmten Ulurus von weiter weg, erkennt man nicht diese Dimensionen.

Sonnenschein in Australien

Ich musste einen ganz schönen Schritt nach hinten machen, um die Spitze auf’s Bild zu kriegen.

An einer Stelle war es sogar möglich, „in“ den Felsen hineinzugehen. An dieser Stelle war der Ayers Rock u-förmigs, sodass man eine kleine Oase betrat.

Quelle in der Wüste

Das da sogar Wasser fließt, wäre mir nie in den Sinn gekommen.

Sonnenaufgang oder -untergang – Der Kampf um das schönere Motiv

Zum Abend hin haben wir es uns am sunset lookout gemütlich gemacht und seine Farbveränderung mit der untergehenden Sonne angesehen.

Sonnenaufgang in Australien

Oben links beginnt der Sonnenuntergang und dann musst du die Bilderreihe einfach wie ein Buch lesen.

Am nächsten Morgen haben wir uns fünf Uhr aus dem Bett gequält, um dann noch einmal den Sonnenaufgang zu betrachten.

Sonnenaufgang Australien Wüste

Entscheide selbst, welcher Moment dir mehr zusagt.

Kata Tjuta mit Flip Flops besteigen

Am selben Tag haben wir auch die Kata Tjuta besichtigt. Ihr Name bedeutet übersetzt „viele Köpfe“, was meines Erachtens sehr treffend ist.

Felsmormation australische Wüste

Von diesem Lookout hatte man eine sehr schöne Sicht auf die gesamte Felsformation.

Fährt man nahe genug an sie heran, kann man eine Wanderung um ein paar dieser Felsen machen. Manche Felsen sind miteinander verbunden, weswegen man diese umrunden müsste und bei dieser Vielzahl von Felsen würde das zu lange dauern.

Trinken Dank Backpackerrucksack

Bis ans Ende der linken Felsspitze sind wir gelaufen. Das war weit, das war sehr sehr weit…

Einen Track wollten wir dann doch besteigen, was eher eine spontane Aktion war, wodurch ich auch mit ausgelatschten Flip Flops und ohne Wasserflasche losmarschierte.

Nach halben Weg fing ich auch schon an, mich zu fragen, wie weit es denn noch ist.

Im Großen und Ganzen war es machbar, aber durch diese unbequemen Schuhe (wenn diese überhaupt noch den Titel „Schuh“ verdienten) und der fehlenden Energie, fiel mir das Wandern schwerer als sonst.

Bereut habe ich es trotzdem nicht, denn ich hatte einen wunderschönen Blick auf den Nationalpark. (Der auf dem Foto leider so gar nicht zur Geltung kommt…)

Uluru

Da steht man da oben, sieht keinen Menschen und kann einfach mal durchatmen.

Es war schön, der australischen Kultur so nahe zu kommen.

Viele Grüße

Deine Vani

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Mit dem Backpacker Rucksack durch Australien – Roadtrip 2

Hallo lieber Leser,  du weißt ja sicher noch, dass nachdem wir Weihnachten und Silvester hinter uns gelassen haben, der Roadtrip noch laaange nicht vorbei war, sondern gerade erst anfing!

Denn jetzt begann die Reise ins australische Outback.

Roadtrip 2 – Auf nach Alice Springs

Ich möchte dich aber erst aufklären, womit wir es hier zu tun haben. Denn nicht jedem ist bewusst, was es mit dieser Reise auf sich hat. Das australische Outback kann man zwar nicht wortwörtlich ins Deutsche übersetzen, aber im Allgemeinen heißt es „Hinterland“. Im australischen Gebrauch symbolisiert es die Wüste, die sich größtenteils übers Northern Territory erstreckt, aber ebenso Teile der restlichen Staaten eingrenzt. Man kann also genauso gut vom „Hinterland“ sprechen, da – ich gehe davon aus, du teilst meine Meinung – man dort auf keine Menschenseele trifft.

7000km durch australisches Hinterland

Hier siehst du die Karte des zweiten Roadtrips

Hier erfährst du meine Reiseroute, welche du in kommenden Blogeinträgen immer wieder verfolgen kannst. Du kannst auch Infos an den Punkten lesen. Und du kannst dich auch via Google Maps an den Orten dort umschauen. Versuche es ruhig 🙂

Wir haben unseren Backpacker Rucksack gepackt und sind am 1. Januar 2016 in Townsville gestartet, dem Flinder Highway gefolgt, bis wir Queensland verlassen haben und Northern Territory passierten. Wir kamen in die erste größere Stadt, namens Alice Springs und sahen den weltberühmten Uluru. Da es nur einen Weg dorthin gibt, waren wir gezwungen, diesen zweimal zu fahren.

Weiter auf dem Stuart- und Princes Highway erreichten wir auf unserem Roadtrip South Australia und damit auch die „Stadt unter der Erde“. Wenige Tage später trafen wir auf die sehnsüchtig erwartete Zivilisation. Ab Adelaide war es dann bis zu unserem Endziel Melbourne nicht mehr weit. Mit der Great Ocean Road schlossen wir unseren Roadtrip nach 14 Tagen ab.

Insgesamt fuhren wir 7000km. Das ist einmal fast durch ganz Europa und mehr als sieben Mal quer durch Deutschland!

Die lange Fahrt merkte man nicht nur unseren Autos an, sie zerrte auch an unseren Nerven und stellte uns täglich vor neue Herausforderungen.

Wie ernähre ich mich auf einem Roadtrip?

Bevor wir von Townsville aus losfuhren, deckten wir uns mit reichlich Nahrung und Flüssigkeit ein.

Das Ganze sah dann ungefähr so aus:

Roadtrip - Mit fdem Backpacker Rucksack durch Australien

Dies war nur meine Ration. Ihr müsst euch das Ganze zweimal vorstellen.

Jetzt bitte keine falschen Schlüsse über meine Ernährung ziehen. Es gibt gute Gründe, warum mein Essen für diese zwei Wochen fast nur aus Dosenfutter bestand. Unsere Ausrüstung beinhaltete zwar einen Gasherd plus Gasflaschen, jedoch habe ich schon vorab mal ein Exempel erprobt. Mein Versuch, darauf Kartoffeln zu braten oder Nudeln zu kochen, war derartig zeitintensiv, sodass ich es erst gar nicht mehr in Erwägung zog, die Tomatensoße auch noch zu erwärmen.

Ein weiterer Grund war unsere Sorge, dass die Gasflaschen nicht lange durchhalten würden, wenn wir mehrere lange Mahlzeiten pro Tag kochen.

Der dritte und letzte Grund war ausschlaggebend für unsere Dosennahrung. Oft kamen wir erst Nachts an unseren „Campingplätzen“ an.

Dies sowie viele weitere Umstände ließen somit das Kochen auf dem gesamten Roadtrip zur Last werden.

Jetzt könntest du behaupten, ich hätte ja Obst und Gemüse mitnehmen können, welches, das beipsielsweise nicht kühl gelagert werden muss. Ich kann guten Gewissens sagen: DAS WAR NICHT MÖGLICH.

Im Outback hatten wir täglich mit über 35 Grad zu kämpfen, eine Temperatur, die mein Nutella in den flüssigen Zustand versetzte. Hinzu kommt, dass wir in diesem Auto LEBTEN. Schimmel oder ähnliche krankheitserregende Bakterien mussten vermieden werden. Auch konnte man sich unterwegs kein frisches Obst kaufen, da wir auf diesen ganzen 7000km auf nur ca. vier Supermärkte trafen, die günstig waren. Natürlich gab es auf dem Weg Tankstellen mit integrierter Lebensmittelabteilung, aber wie auch in Deutschland sind diese weitaus teurer.

Wolkeneinbruch über der Wüste!

Nachdem wir am Neujahrstag aufbrachen, fuhren wir ca. zweieinhalb Stunden bis zu einem Campingplatz an einer Highway Raststätte, der uns mit kostenlosen Duschen und Strom versorgte.

 

Australische Landschaft

Ich habe gefühlte 1000 Bilder, die mir diese wunderschöne australische Landschaft zeigen…

Das Wetterspiel zu Beginn unserer Reise war sehr faszinierend, da in der Wüste keine Berge oder Bäume die Sicht versperren und man kilometerweit sehen konnte. So hat man genau voraussehen können, wann die große Regenfront auf uns zu kommt oder man sie knapp verfehlt.

Backpacker Trip durch australisches Outback

Ich hätte die dicke Wolkendecke mal genießen sollen, als sie noch die Sonne von uns fernhielt…

 

Es war beängstigend, wenn man von Gewitterwolken umzingelt wird und gezwungen ist, diese zu durchzufahren.

Australische Geisterstädte!

Auf dem Weg fuhren wir des Öfteren durch sehr kleine Städte, weshalb ich sie als Geisterstädte bezeichne.

Australien

Man denkt, man befindet sich in einem Ort, dabei ist vor und hinter dem Ortseingangsschild Wüste.

Die Städte sind vergleichbar mit den Dörfern von Deutschland, wo die maximale Einwohnerzahl die 2000 nicht überschreitet, nur, dass solche Australier drei Stunden brauchen bis sie ihren Wocheneinkauf an der Tankstelle machen können.

Ob die sich ihre Lebensmittel wohl per Helikopter liefern lassen?

Windrad in Australien

Dieses Windrad erinnert mich an die alten Westernfilme.

Murmeln des Teufels!

Auf dem Weg nach Alice Springs kamen wir auch an den Devil’s Marbles (Karlu Karlu) vorbei. Dies ist eine heilige Stätte der Aborigines, die über tausend Granitfelsen umfasst.

Backpacker Blog Australien

Diese Felsen liegen verstreut inmitten der Wüste.

Augenweiden auf unserem Roadtrip :)
So sieht es in Australien im Outback aus

Das macht doch einen wackeligen Eindruck, nicht wahr?

 

Unteranderem türmen sich die Felsen übereinander.

Wenn du mehr Fotos und den Trip durchs Outback sehen möchtest dann klicke auf diesen Button

Backpacker Trip Karte

und folge  – mit dem Rucksack durch Australien –  dem Reiseblog auf Googel Maps.

Die Murmeln des Teufels Backpacker Roadtrip 2

Ob hier Karateleute am Werk waren und diesen Felsen mit ihren bloßen Händen zertrümmert haben? Oder doch nur Erosion, welche den weniger spektakulären Grund für diese Formation darstellt…

Liebe Grüße

eure Vani

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Sonnenuntergang am Ozean

12. Whitsunday Islands – Für ein paar Tage im Paradies

 Ahoi meine Lieben, die folgenden Zeilen handeln von meiner Drei-Tages-Tour zu den Whitsunday Islands.

Schlechtes Wetter, ein klappriges Schiff und die Crew!

Die Whitsunday Islands sind eine Inselgruppe, bestehend aus 74 Inseln, die alle zur Great Barrier Reef World Heritage Area gehören.
So viel erstmal zum Allgemeinwissen, was habe ich jetzt genau gemacht?
Ich habe am 29.12.2015 ein Segelschiff namens Habibi betreten und bin drei Tage und zwei Nächte über den Pazifischen Ozean gesegelt.
Die Wetteraussicht am ersten Tag war eine Katastrophe. Es hat in Strömen geregnet und der Ozean war von der vorangegangenen, stürmischen Nacht aufgewühlt. Brechende Wellen und ein schaukelndes Schiff sollten mich also erwarten.
In einer kurzen Regenpause bestiegen die Crew, 20 andere Leute und ich die Habibi. Gleich zu Anfang hieß es: Schuhe aus, sonst droht Rutschgefahr !
Nachdem wir uns alle auf dem Deck versammelt hatten und sich die Crew vorgestellt hat, wurde ein kurzes Einführungsgespräch abgehalten.
Auslfug Whitsunday Islands

Wie nennt man nochmal den hinteren Teil des Schiffes? Heck? Da versammelten wir uns alle.

Die Crew bestand aus dem Kapitän, einer jungen Frau, einem noch jüngeren Mann und deren bestem Kumpel, der (eine ganz herzzerreißende Geschichte) nicht viel Geld hat und sein lebenlang auf diese Reise hin gespart hat, um letztendlich seinen Freund in Australien besuchen zu können.
Na ja, jedenfalls war dieses Team unglaublich nett und witzig und hat alles daran gesetzt, uns ein unvergessliches Erlebnis zu bescheren. (P.s. Das habt ihr auch geschafft!)
Als wir losfuhren, war es schon später Nachmittag und unser erster Stopp war eine Bucht zwischen den Whitsunday Islands, in der wir die Nacht verbringen sollten.
Die Fahrt dorthin betrug ca. zwei Stunden.
Zwei Stunden, die ich nie mehr vergessen werde!
Warum? Ich wurde „seasick“ (seekrank). Und wie ich seekrank wurde!

Allein und hilflos auf offener See!

So schlecht ging es mir in meinem Leben noch nie. Angefangen hat es, als mir meine Kajüte gezeigt wurde. Die Schaukelbewegungen waren unter Deck nämlich noch schlimmer. Als ich wieder nach oben kam, habe ich die Crew auf meinen Zustand aufmerksam gemacht und bekam „Ginger“ verabreicht. (Ich weiß bis heute noch nicht, was das war.) Wenige Sekunden nachdem ich dieses widerliche Zeug hinuntergeschluckt habe, kam mir mein restliches Essen wieder hoch. Ja…so stand ich nun zwei Stunden an der Reling und habe mir die Seele aus dem Leib geko***, wie man so schön sagt.
Ich zitterte auf Grund der Kälte am ganzen Körper, war aber nicht in der Lage, mein Handtuch zu holen (Pulli und lange Hose wurden im Auto vergessen, ich war ja so schlecht auf diesen Segeltrip vorbereitet). Ich war zu schwach, mich zu bewegen. Außerdem befürchtete ich, ich würde zusammenklappen, falls ich mich auch nur einen Zentimeter bewege. Es war wirklich ein sehr unschönes Erlebnis und in diesem Moment habe ich mein Zuhause schrecklich vermisst, weil ich trotz vollem Schiff ganz alleine war.
Hier siehst du den Ausflug nach Whitsunday Islands von anderen Backpackern auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=Jj-UQQMDjgk
 Glücklicherweise waren die Menschen auf diesem Schiff fantastisch! Sie waren so hilfsbereit und aufmerksam und haben sich rührend um mich gekümmert.
Meinen Ruf wurde ich die Tage über trotzdem nicht mehr los und ich wurde gefühlt jede Stunde gefragt, ob es mir denn gut gehe. Sah ich wirklich so schrecklich aus? 😀
Durch diesen Vorfall lernte ich auch meine „seasick-Freundin“ kennen, die ihren Namen deshalb bekam, weil ihr Mann und Sie, wie ich, die meiste Zeit an der Reling verbrachten.
Ich lernte aber noch so viele andere interessante Menschen kennen. Zum Beispiel einen Anwalt aus Deutschland, der gerade eine Weltreise macht und mir die schönsten Geschichten aus Afrikas Nationalpark erzählt hat oder einen Italiener, der mit der Arbeitssituation zu Hause unzufrieden ist und deswegen nach Australien ziehen möchte oder Franzosen, Australier, Holländer. Es waren so viele Nationen vertreten, dass das Austauschen von Informationen die meiste Zeit der Reise in Anspruch nahm.

pure Glücksgefühle am Whitehaven Beach!

Nachdem wir die Bucht erreicht hatten, wurde die See unglaublich ruhig und mein Zustand verbesserte sich zunehmend.
Bucht in Whitheaven Beach

Das war die Bucht. Kaum zu glauben, dass wenige Minuten vorher noch tobende Wellen den Ozean beherrschten.

Es gab super leckeres Abendbrot (generell war das Essen auf dem Schiff großartig, nur dass ich immer nicht so viel davon hatte…) und wir ließen den Abend mit dem „Circle of Love“  (Liebeskreis) ausklingen.
Auf dem Backpacker Ausflug

Die Vorderseite des Schiffs müsste jetzt der Bug sein!? Seht ihr den Mann, der so freundlich winkt, das war zum Beispiel der Italiener. Die Leute waren fantastisch, ich kann es nur immer wieder sagen.

Dabei saßen wir alle in einem Kreis zusammen. Dann ging es der Reihe nach rum und man musste sich vorstellen, sagen wie lange man schon in Australien ist, was sein Lieblingsplatz in Australien ist und eine lustige Sexgeschichte von sich oder von einem Bekannten erzählen. Das alles in Englisch, wenn ich euch erinnern darf.
Nachdem wir viel gelacht hatten, ging es für die meisten ins Bett. Ich schlief mit zwei anderen Mädchen in einer Kajüte.
Mädchen Kajüte

Ich schlief oben! Es war eigentlich gar nicht so ungemütlich, wie es auf dem Bild rüberkommt.

 

Nach dem Frühstück am Morgen fuhren wir zum Whitehaven Beach. Mit einem Quarzgehalt von 99 % gilt dieser Strand als einer der weißesten Strände der Welt.
Sonnenbrille ist also unabdingbar!
Seekrankheit auf Backpacker Tripp

Frühstückszeit. P.s. die Beiden auf dem Bild teilten meine Seekrankheit.

 

Voller Freude verließ ich das Schiff, zum einem, weil sich mein Frühstück wieder einmal von mir verabschiedet hatte und zum anderen, weil ich mich so sehr auf diesen Strand gefreut habe.
Wie war das nochmal mit „Schuhe erst an Land anziehen, auf dem Schiff herrscht Rutschgefahr“? Da wäre ich doch fast mit meiner Ausrüstung und der Kamera ins Wasser gefallen, wenn die nette Crew mich nicht aufgefangen hätte.
Nach einem kurzen Marsch über die Insel kamen wir an dem Aussichtspunkt an, von dem man einen fantastischen Blick auf den Strand hat.
Blaues Meer beim Backpacker Ausflug

Wer von den Whitsunday Islands schon mal etwas gehört hat, dem wird dieses Bild definitiv etwas sagen.

 

Das Wasser war so klar, dass man von oben sogar stingrays (Rochen) sehen konnte.
Traumstrand hellblau Sonne

Die andere Seite von dem Strand.

 

Nachdem ich den Ausblick noch ein paar Minuten genossen habe und einfach meine Gedanken hab schweifen lassen, bin ich runter an den Strand gegangen und habe mich in die Wellen geworfen.
Wellen am Traumstrand

Blendet euch der Sand auch so?

 

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich reingehen sollte, aber dann habe ich an meinen Opa gedacht und sagte mir: Man lebt nur einmal und ich werde nur einmal an einem der weißesten Strände der Welt sein, diese Chance will ich mir nicht entgehen lassen und ich bin so froh, dass ich es gemacht habe! Es war mit einer der schönsten Momente hier in Australien. Ich ganz allein im Pazifischen Ozean, eins mit den Wellen und im Glücksrausch!
Strand Baden Backpacker

Ein Glück – meine seasick-Freundin hat diesen Moment ohne meines Wissens festgehalten!

 

Ach ja und den Anzug mussten wir tragen, wegen der vielen gefährlichen Quallen.
Den restlichen Tag waren wir im Great Barrier Reef schnorcheln. Ihr müsst euch vorstellen, riesige Korallen unter dir, tausende Farben, die dir entgegen leuchten und die verschiedensten Fischarten, die dir begegnen. Ich bin mit einem Fischwarm mitgeschwommen und habe einen einsamen Seestern gesehen. Leider habe ich keine Schildkröte erblicken können. Von ihrer Existenz wurde mir berichtet. Sie war definitiv da!
Sonnenuntergang am Ozean

Diesen Moment würde ich gerne vergolden.

 

Abends saßen wir alle wieder zusammen und ich habe den wundervollsten Sonnenuntergang meines Lebens miterlebt. Diesen wird kein anderer Sonnenuntergang mehr toppen können!

Ein Wort: Traumhaft

 

Am letzten Tag ging es für uns nach einem kurzen Schnorchelgang wieder Richtung Airlie Beach.
Ich muss zugeben, ich war froh, als ich wieder Land unter meinen Füßen spürte. Eine bessere Vorbereitung, wie beispielsweise eine Tablette gegen Übelkeit, und ich wäre nicht seekrank geworden und hätte den Ausflug rund um die Uhr genießen können.
In diesem Sinne „sorry“ nochmals dafür, dass ich nicht mehr Bilder gemacht habe, aber ich war die meiste Zeit ausgeknockt und nicht in der Lage für weitere Bilder.
Ich möchte mich kurzfassen, Whitehaven Beach, die Whitsunday Islands, das Schorcheln im Great Barrier Reef, all das war traumhaft und hat mir riesigen Spaß gemacht.
Backpacker Rucksack Ausflug

Das war ein wunderschöner Backpacker Rucksack Ausflug

Ich würde solch eine Tour mit dem Schiff Habibi Jedem empfehlen, egal in welcher körperlichen Verfassung man sich befindet. Diese Strapazen waren es mir wert. Ich habe neue Freunde gewonnen, Erinnerungen dazubekommen und meine Grenzen kennengelernt.
Nun lasst euch von meinen Erzählungen verzaubern,
eure Vani
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Backpacker Auto

11. Roadtrip – Auf nach Townsville und Airlie Beach

Merry Christmas meine lieben Leser, heute nehme ich euch mit auf meinen Roadtrip, bitte den Sicherheitsgurt anlegen, fasten seat belt!

Australien – Roadtrip mit dem Auto!

Was verbindet ihr mit einer Reise in einem Auto?
Freiheit, Unabhänigkeit und Flexibilität oder doch eher Platzangst, Mangel an Hygiene und Sauerstoffknappheit?

Hier bekommst du, wunderbare Eindrücke über unseren Roadtrip die zum Schmunzeln und zum Mitfiebern einladen:

Vom Wald auf die Tankstelle!

Von Cairns nahmen wir erstmal eine einstündige Fahrt auf uns, um am späten Nachmittag auf einem Campingplatz in einem Dörfchen namens Babinda zu landen. Das Dorf bestand aus einer Straße mit einem Supermarkt, einem Restaurant und einem Hotel? (Okay…).

Roadtrip

Das stille Örtchen Babinda begegnete uns auf unserem Roadtrip!

Der Campingplatz lag etwas abseits im Wald.

Backpacker Parkplatz am Wald

Suchspiel: Finde unser Backpacker Mobil und tippe mit dem Finger drauf!

Es gab Duschen, Toiletten und keinen Strom, es wurde hier gemeckert und dort bemängelt und letztendlich durften wir feststellen, dass dies eigentlich ein sehr gut ausgestatteter Campingplatz war!

Aufgrund einer Regenwelle blieben wir länger als geplant einen weiteren zweiten Tag. Am dritten Tag fuhren wir dann bei strömenden Regen weiter nach Townsville. Von vielen Backpackern aus Cairns haben wir nur Schlechtes über dieses Städtchen gehört, aber siehe da, uns gefiel sie sehr gut.

15 Minuten Fahrtweg vom Stadtkern aus befand sich unser nächster „Campingplatz“. Wie ich es eigentlich genannt hätte? Tankstelle. Mehr war es auch nicht.

Lediglich hinter der Tankstelle befanden sich einige Parkplätze, auf denen man über Nacht bleiben und schlafen konnte.

Backpacker Parkplatz

Wenn der Parkplatz voll war, dann voll mit Backpackern!

Für die eigene Pflege diente die Tankstellentoilette.

Unser Backpacker Auto

Hier siehst du unser geräumiges mobiles Backpacker-Zimmer mit vielen Fenstern!

So lebt man auf dem Roadtrip „mit“ dem Auto im Auto. Sieht vielleicht etwas chaotisch aus!!!    Aber die Freiheit und der Spaß machen die Unannehmlichkeiten locker wieder wett!

Urlaub in Townsville!

Townsville ist eine australische Stadt mit  ca. 190.000 Einwohnern. Townsville liegt im nördlichen Queensland (das ist an der Ostküste in Australien). An das trockene, tropische Klima müssen sich Rucksack Touristen -wie wir es sind- erst einmal gewöhnen.

Palmen in Australien

Eine Palmenstadt, in der mal nicht der Tourismus lebt – wunderschön!

Unser Tagesablauf für rund drei Tage sah wie folgt aus:

Backpacker Auto

Sieht vielleicht ein bisschen eng aus, aber ich muss zugeben, dass war es nicht, da bin ich schon schlimmeres „Gequetsche“ gewohnt.

Wir ließen uns auf unserem Roadtrip morgens von der Sonne wecken.

Nachdem wir sporadisch gefrühstückt haben, wurden unsere Backpacker Rucksäcke auf die ausgeklappte Rückbank geworfen und wir nahmen die vorderen Plätze ein. (Diese Prozedur mit Umräumen und Ausräumen und Einräumen machten wir jeden Tag!)

Anschließend sind wir an den Strand von Townsville gefahren, der lustigerweise ‚The Strand‘ heißt.

Lustiges Straßenschild in Australien

Wie die Australier das wohl aussprechen? Klingt für mich dann wie „Denglisch“!

Da es einem nicht empfohlen wird, zwischen November und Mai in dieser Region im Ozean baden zu gehen (aufgrund gefährlicher Quallen), badeten wir immer in einem öffentlichen Pool, den die Australier als „Lagune“ bezeichnen.

Palmen in Australien

Schließe deine Augen und denke dir du bist mit uns an der Ostküste. Spürst du den Wind und hörst das Rauschen der Palmenblätter?

Im Anschluss stand unsere tägliche Dusche an, diese fand aber nicht wie gewohnt „zu Hause“ statt, sondern am Strand. In unserer guten Tankstelle kann man nämlich nur unter Bezahlung duschen und das kam für uns natürlich überhaupt nicht in Frage. 😉

Duschen für Backpacker

Duschen unter schöneren Bedingungen hätte man sich eigentlich nicht vorstellen können, wären da nicht die gaffenden Blicke und der kalte Wind.

So kam es halt, dass Haare in der Öffentlichkeit gewaschen werden mussten.

Am Abend kochten wir noch ein schnelles Dinner, damit wir vor dem Dunkelwerden fertig wurden.

Backpacker Essen

Instantnudeln, mmhh, eines unser Lieblingsessen *hust*!

Danach sieht man nämlich so gut wie Nichts mehr, was jegliche Draußenaktivität erschwert.

Ankunft in Airlie Beach!

Nachdem wir rund drei Tage in Townsville verbrachten, ging es kurz vor Weihnachten weiter nach Airlie Beach.

Kleiner Einwand zum besseren Verständnis: Babinda und Townsville waren nur eine Zwischenstation, Airlie Beach war unser eigentliches Ziel.

In Airlie Beach machten wir halt, um uns die wundervollen „Whitsunday Islands“ anzusehen. Ich hoffe, ihr erinnert euch, dies war ein Punkt auf unserer Reiseliste.

kein Campingplatz – Roadtrip Probleme!

Dort angekommen, suchten wir zuerst verkrampft nach einem kostenfreien Parkplatz (WikiCamps hilft, das ist „DIE Backpackerapp“, die jeder haben muss), um anschließend an einer weiteren „Lagune“ Entspannung zu finden.

Hier siehst du die schön Langune

Diese „Lagune“ ist größer als die in Townsville, dafür aber auch wärmer.. *ihh*!

Um einen Schlafplatz wollten wir uns später kümmern…

Die Zeit verging und es wurde abends. Nun hatten wir zwei Möglichkeiten, entweder täglich eine halbe Stunde Fahrt auf sich nehmen, um einen Campingplatz außerhalb aufzusuchen oder auf einem überteuerten Campingplatz Rast machen. Beides war uns nicht Recht und wir suchten nach einer Alternative. Andere Backpacker empfohlen uns, einfach auf einem öffentlichen Parkplatz zu schlafen und dies taten wir letztendlich auch.

Backpacker und Rucksack Touristen sollen hier nicht Campen

Neben diesem Verbotsschild schliefen wir *Outlaws* ganz dreist im Auto!

Die nächste Nacht verlief nicht so reibungslos, denn ein Sicherheitsmann verscheuchte uns persönlich vom Platz und wir waren nach langem hin und her überlegen gezwungen, 23:00 Uhr zum 38 km entfernten Schlafplatz zu fahren. Wie sich herausstellte, war dieser eine Einbuchtung an der australischen Autobahn. Der einzige Hinweis, dass wir richtig waren, zeigte uns ein Parkplatzschild und eine Mülltonne.
Das einzig Gute an der Sache war der klare Sternenhimmel, der im Zentrum Australiens sehr gut sichtbar wird.

In der nächsten Nacht versuchten wir es noch einmal auf dem öffentlichen Parkplatz in Airlie Beach. Und-wir wurden nicht erwischt und konnten in Ruhe schlafen.

Parkplatz in Australien mit super Aussicht

Unsere Aussicht vom Parkplatz aus war herrlich!

Das Leben in Airlie Beach!

Airlie Beach ist ausschließlich touristisch angelegt. Überall stehen Hotels und Ferienwohnungen und die Reiseunternehmen werben mit Ausflügen.

Promenade für Touristen an der Küste

Erinnert euch das auch an die typischen Urlaubspromenaden?

Ich muss sagen, es fühlt sich komisch an, in solchen Gegenden unterwegs zu sein, ohne typischen Hotelurlaub zu machen.

An sich ist die Stadt aber nicht schlecht, länger bleiben als nötig oder hier arbeiten würde ich trotzdem nicht wollen. Da wir aber in Townsville nur maximal drei Tage auf der Tankstelle verharren durften, waren wir dazu gezwungen, schon kurz vor Weihnachten nach Airlie Beach zu fahren. Unser Aufenthalt dort zog sich dementsprechend über sieben Tage hin.

Sieben Tage wurde also nur gegammelt, gesonnt, gebadet und gegessen.

Krönender Abschluss war meine 3-Tagestour zu den „Whitsundays Island“ von der ihr im nächsten Blogeintrag mehr hören werdet.

Liebe Grüße

eure Vani

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Fremantle Backpacker

4. Unser Ausflug nach Fremantle in Australien

Hallo, einen wunderschönen guten Tag wünsche ich dir aus dem sonnigen Fremantle in Australien,

Unser erster Backpacker Ausflug!

hoffentlich hast du in Deutschland daheim auch so tolles Wetter wie wir Backpacker hier in Perth.  Wenn nicht, dann kommen hier jetzt ein paar aufmunternde Worte über unseren ersten Tagesausflug nach Fremantle.
Australien Backpacker Ausflug

So sieht eine Innenstadt in Australien aus. (Fremantle)

 Chris und ich sind an einem Sonntag nach unserem Putzdienst im Hostel auf zum Bahnhof und dann Richtung Fremantle gedüst.
Ich kann dir sagen, Fremantle ist eine echt schöne Stadt. Sie ist klein, dafür aber übersichtlich und mit allen überlebenswichtigen Shops gefüllt.
Fremantle Restaurant

Hier siehst du ein Restaurant in Fremantle.

Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist der Fremantle Market.
Fremantle Backpacker

Hier siehst du den Markt von Fremantle – eine echte Sehenswürdigkeit.

Du musst dir vorstellen, wir sprechen hier von einer großen Halle, in der kleine Stände aneinander gereiht sind, wo Essen, Schmuck, Kleider und  Ähnliches verkauft wird. Das Coole daran ist, wer Essen verkauft, bietet meistens auch Kostproben an, wovon man sich den Tag über sehr sparsam satt essen kann.
Markt Frementle Sightseeing Australien

Sieht aus wie auf den Märkten in Istanbul, nur, dass dieser hier ein Stück kleiner war.

Im „food court“ wurden zusätzlich frische Mahlzeiten angeboten. Neu war mir allerdings, dass jeder Stand seine Mahlzeiten auf einem Tresen präsentiert, sodass man sich ansehen kann, was man denn bestellen möchte. Eine sehr clevere Idee, da das die Hungrigen nicht nur anlockt, sondern auch zum Kaufen verlockt.
Ein Stand ist mir besonders hängen geblieben, da dieser etwas verkauft hat, was ich zuvor noch nie gesehen habe. Einen Kohleburger. Dort wurde zu dem Brötchen Kohle hinzugegeben. So sah es letzten Endes schwarz aus, was sehr gewöhnungsbedürftig ist. Probiert habe ich ihn nicht, aber ich muss zugeben, er sah nicht allzu appetitlich aus. Ich will aber keinesfalls vorschnell urteilen. Wäre er nicht so teuer gewesen, hätte ich ihn mit Sicherheit gekostet.

 

Kennst du uns schon? Erfahre mehr über uns und warum wir in Australien sind.

 

Es gab ebenfalls ein Bereich, in dem ausschließlich Obst, Gemüse, Käse und frisches Fleisch angeboten wurde. Die Preise auf diesem Markt sind aber definitiv teurer als im Supermarkt, weswegen es keine Empfehlung ist, dort seinen Einkauf zu machen. Vor allem, wenn man Backpacker ist, denn Backpacker müssen ja immer sparen.
Eine Ausnahme gibt es jedoch, man kann Insider Informationen erhalten und umgeht diese teuren Preise. So wie wir. Abends kurz bevor der Markt seine Toren schloss, huschten wir noch einmal hinein und stopften uns die Taschen mit Obst und Gemüse voll, da diese stark runtergesetzt waren, weil die Verkäufer die liegengebliebenen Produkte loswerden wollten.
So haben wir beispielsweise Bananen –  für die wir im Supermarkt drei AU$ bezahlen müssen – für einen AU$ bekommen und für sechs Nektarinen ebenfalls nur einen AU$ bezahlt.
Nach dem Markt sind wir mit unseren Rucksäcken auf dem Rücken runter zum Hafen spaziert.
Backpacker Ausflug Australien

Riesenrad mitten in einem Park – auf dem Weg zum Hafen in Fremantle Australien.

Fremantle hat insgesamt zwei Häfen. Der eine Hafen ist ein kleinerer, hauptsächlich für Privatboote und für den Tourismus gedacht, der Zweite in Nord Fremantle nimmt schon eher die Größe des Hafens in Hamburg an. Dieser ist wirklich unglaublich riesig. Leider reichte uns die Zeit nicht, um nach Nord Fremantle zu gelangen, aber der kleine Hafen war auch sehr schön anzusehen.
Super Wetter am Hafen in Freementle

Hier siehst du den Hafen bei super Wetter in Fremantle.

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, woher wir denn wissen können, dass der zweite Hafen Fremantles so überwältigend groß ist. Das hat uns der Ausblick aus der Bahn gezeigt. Ja, genau. Auf dem Weg von Perth nach Fremantle fährt man nämlich direkt am Hafen und dementsprechend auch am Indischen Ozean vorbei. Eine wirkliche traumhafte Kulisse, wenn ich das mit dem Bahnfahren in Deutschland vergleiche, wo man Tunnel, verdreckte Hochhäuser oder überfüllte Straßen sieht.
Hier landen die bösen Backpacker

Bevor wir Fremantle abends wieder verlassen haben, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Fremantle Prison.

Das berühmteste Gefängnis in ganz Australien. Es erfüllt aber schon länger nicht mehr seinen eigentlichen Zweck, sondern dient vielmehr den Touristen als Museum.
Eine Führung konnten wir leider ebenfalls nicht mehr machen, da das Gefängnis schon geschlossen hatte. Einzig der Vorhof war noch geöffnet, wo wir ein bisschen in alten Zeiten herumstöberten.
Zu guter Letzt hat Fremantle auch noch einen sehr schönen Strand anzubieten. Dieser ist nie wirklich überfüllt, da er für die Bevölkerung Fremantles zu groß ist und sich Touristen eher andere Strände aussuchen. Es wird einem zwar nichts an Attraktionen geboten, dafür kann man sich hier perfekt entspannen.
Recht erschöpft vom langen Tag sind wir dann abens wieder nach Hause gefahren.
Vani
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