Jobs für Backpacker in Australien

Mein 2. Australischer Job – süße Versuchung & griechischer Teufel

Hi, ich habe in meinem letzten Artikel, mein Leben in einer Backpacker WG, schon ein wenig durchklingen lassen, was meine Intention über meinen Aufenthalt in Melbourne angeht.

Die Jobsuche – eine perverse Tragödie!

Nachdem ich glücklicherweise noch rechtzeitig eine Wohnung gefunden habe, machte ich mich kurz darauf an die Suche nach einem Job.

Ich suchte gezielt nach Kellnerjobs, da ich meine Englischkenntnisse in meinem ersten Job in Perth so gut wie nie anwenden musste. Ich erwartete von meinem zweiten Job etwas mehr interaktive Kommunikation. Von meinen Mitbewohnern hörte ich dramatische Neuigkeiten. „Die Jobssuche in Melbourne ist schwer.“, „Gerade haben die Studenten Ferien, viele werden sich also einen Job suchen.“ oder „Ich habe einen Monat gebraucht, bis ich einen Job fand.“. Meine Motivation sank auf ein Minimum und dass, obwohl ich noch nicht mal angefangen habe.

Die Tage vergingen und ich versendete täglich an die 30 Bewerbungen. Ich bewarb mich online und ging mit ausgedruckten Lebensläufen von Restaurant zu Restaurant. Ich bekam keine einzige Zusage und nur eine handvoll Absagen, der Rest meldete sich überhaupt nicht. Leider ist das Gang und Gebe in Australien.

In Carlton (das italienische Viertel) gab es unzählige Restaurants. Hier habe ich einige Bewerbungen hingeschickt. Da kamen dann ganz liebevolle Nachrichten zurück, wie „Wir brauchen keine normale Kellnerin mehr, nur noch Bikini- oder Nacktkellnerinnen“ oder „Ich gebe dir $200 für eine Nacht mit mir“. Die Italiener haben es geschafft, ihr Land und ihre Leute ins Lächerliche zu ziehen und mein Urlaub dort wird sich höchstwahrscheinlich auch minimieren.

Zu einfach, um wahr zu sein!

Nach einer Woche bekam ich einen guten Rat aus dem Elternhaus: „Mach doch mal eine Pause“.
So entschloss ich mich, einen Tag alles ruhen zu lassen. Doch bevor ich das tat, durchsuchte ich Gumtree‘s aktuell hochgeladene Jobs. Siehe da, ein Allrounder in einem Café in Melbourne wird gesucht, der Eintrag: vor 16min hochgeladen. Ich ergriff die Chance beim Schopfe, brezelte mich auf und fuhr da noch direkt am Vormittag hin.

Australien Backpacker Rucksack Tripp

Das ist Port Melbourne, Suburb von Melbourne und ein ganz ruhiges Städtchen.

Ich stellte mich vor, der Boss überflog meinen Lebenslauf und einen Tag später arbeitete ich auf Probe.

Die Anfahrt!

Das Café liegt in einem Suburb von Melbourne und mit Fahrrad brauchte ich täglich 20min zur Arbeit, zurück wahrscheinlich länger, weil es bergauf ging.

Bakehouse - Mein Backpacker Job

Der Mann in weiß steht direkt vorm Eingang. Das Café trägt den Namen „Melbourne Bakehouse“.

Gott sein Dank besaß meine Zimmermitbewohnerin Lucy ein Fahrrad, welches sie aber nie benutzte. Dies gab mir die Möglichkeit, es für meine Zwecke zu beanspruchen.

Fahrrad ausleihen für Backpacker

Mit diesem Drahtesel ging es für mich täglich ins Abenteuer, namens „Straßenverkehr“.

Zu Anfang fiel es mir ziemlich schwer, mit dem Fahrrad klar zu kommen, weil es sehr, sehr, sehr klein ist. Ich habe mit Absicht meinen Rucksack dazu gestellt, damit du einen kleinen Vergleich hast.
Zum anderen ist der Sattel definitiv nicht für weibliche Rundungen gemacht. Ich hatte nach nur zwei Tagen einen höllischen Muskelkater und blaue Flecken und zuletzt bekam ich Beinmuskeln von der täglichen Fahrt auf dem Fahrrad, was mir überhaupt nicht gefiel, da der Oberschenkelmuskel nicht mein Lieblingsmuskel ist.

Egal, ich hatte einen Job!

Ach, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass das Straßenverkehrssystem in Melbourne so wunderbar sicher und modern ist, das Fahrradfahren ja überhaupt nicht gefährlich wird. (IRONIE!!)

Die Aufgaben in einem Café!

Größtenteils macht jeder jede Aufgabe und es gibt nur wenige Leute, die für nur einen bestimmten Bereich zuständig sind. Da wäre beispielsweise der Barista, diese Person kümmert sich ausschließlich um das Kaffeekochen. Wenn das Café einmal sehr überlaufen war, ging Kosta (mein Lieblings Barista) auch dazu über, Bestellungen aufzunehmen.

Einfacher Backpacker Job

Der Blick ins Innere. Mein erster Gang in diese Bäckerei zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht.

Dann gibt es noch ein paar Kerle in der Küche, die vormittags Frühstück zubereiten und anderen Küchentätigkeiten nachgehen. Mit ihnen hatte ich aber nicht viel am Hut, da ich dieses Mal „NICHT“ in der Küche arbeitete.

leckere Kuchen verkaufen als Backpacker Job

Das ist die Kuchentheke. Soll ich schnell mal alle Kuchen aufzählen?!

Ich verkaufte Kuchen. Sowohl ganze Torten, manchmal auch auf Bestellung oder Kuchenstücken zum Sofortverzehr. Ich sehnte mich so sehr danach, auch mal eines dieser Stücken zu kosten, da es in der Abteilung immer unfassbar gut roch. Dies war den Mitarbeitern jedoch nicht gestattet.
Es gibt dort aber eine ganz nervige Mitarbeiterin, die mir die Zeit über gehörig auf den Senkel ging, welche so frech ist und regelmäßig Stücke mobbst und diese mit der Belegschaft teilt. So konnte ich mich über die zwei Monate, die ich dort arbeitete, gut durchprobieren.

Wenn ich mich einmal loben darf, nach nur wenigen Wochen, konnte ich jeden Namen der Kuchen aufzählen und wusste jeden einzelnen Preis dieser.

Es gab nicht nur Salat sondern auch Kuchen

Die Salatbar mit eingelegten Auberginen, Falafel und selbstgemachtem Tzatziki.

Ein anderes großes Tätigkeitsfeld war die Zubereitung von Sandwiches. Es gibt dort nämliche zwei Salattheken, wo alles frisch zubereitet wird.
Im Hintergrund siehst du auch die Brotauswahl. Es beginnt damit, dass sich ein Kunde anstellt und sich eine Brotsorte aussucht, dann wählt er die Dinge aus, die er auf seinem Sandwich haben möchte. Anschließend wird bezahlt.

Es hat ziemlichen Spaß gemacht, die Sandwiches zuzubereiten.

unglaublich großes Angebot an Nahrung für Backpacker

Die Pieauswahl siehst du auf der linken Seite. Rechts befinden sich griechische Snacks.

Eine andere Aufgabe sah den Verkauf von Pies und kleinen Snacks vor.
Pies sind eine „australische Spezialität“, eigentlich nichts weiter als herzhafte Tartes mit einer Fleischfüllung.

Zuallerletzt, was leider immer zur Gastronomie dazu gehört, folgt das Geschirrspülen.

Jobs für Backpacker und Rucksack Reisende

Links seht ihr meinen Chef „Nick“ und weiter hinten meine Lieblingskollegin „Lana“. Das ist übrigens der Blick vom hinteren Verkaufsstand aus.

Der Unterschied hier ist jedoch, dass „JEDER“ einmal Geschirr spült, wenn er gerade nichts zutun hat.

Das sind die Hauptaufgaben, dazu kommen jetzt noch weitere Aufgaben, wie durchwischen/-fegen und all mögliches Zeug reinigen, was sich aber über den Tag verteilte, wodurch es leicht zu meistern war.

Eine letzte Randinformation für alle Neugierigen unter euch, ich habe da fast Vollzeit gearbeitet. Also in den ersten Wochen war es so viel, dass ich nur einen Tag in der Woche frei hatte und abends immer bis 19:00 Uhr gearbeitet habe. Mehrere Male habe ich die 40 Stunden Woche geknackt und darüber hinaus gearbeitet.

Die darauffolgenden Wochen wurden mit zwei freien Tagen zur Normalität, wobei ich immer 36 bis 38 Stunden pro Woche gearbeitet habe. Wochenende war immer besonders schlimm, weil ich dort immer neun oder manchmal auch zehn Stunden arbeiten musste, mit einer 15 Minuten Pause wohlgemerkt.

Der griechische Teufel höchstpersönlich!

Auch wenn eine 36 Wochenstunde vielleicht nicht viel erscheint, wenn man jedoch mit faulen Kollegen umgeben ist und fast alle der anstehenden Aufgaben (wir hatten eine Liste, die täglich aufs Gleiche abgearbeitet werden musste) übernimmt, nach der Schicht noch ins Fitnessstudio hechtet und jeden Abend 23:00 Uhr ins Bett fällt, kann einen das schon auf Dauer auslaugen. Ich glaube, meiner Familie muss ich da nicht viel erzählen, aufgrund der regelmäßigen Kommunikation haben sie zu spüren bekommen, wie ich sie jedes Mal vollgegähnt habe.

Komme ich, jetzt aber nochmal auf die Mitarbeiter zu sprechen. Es gibt nette, fleißige Kollegen; faule Kollegen; besserwisserische und dann gibt es „SIE“. Die Mutter meines ehemaligen Chefs und der Teufel höchstpersönlich.
Seitdem ich einmal ein Sandwich zu einem zu niedrigen Preis verkauft hatte und sie förmlich ausgerastet ist, kontrollierte sie mich ständig und vertrieb mich damit unbewusst aus dem Café.

Sie ist unteranderem ein Grund, warum ich nach meiner Auszeit im April nicht wieder dahin zurückkehren werde und dann beschwert sich der Boss bei mir, dass er niemand Neuen findet. Ich meine, kein Wunder, wer will denn schon mit jemanden zusammenarbeiten, der einem nur durch seinen Anblick schon am Anfang des Tages die GANZE WOCHE versaut?

der Kaffee ist ein Besuch werT!

Obwohl ich die Belegschaft jetzt ziemlich schlechtgemacht habe, möchte ich euch einen Besuch dieses Cafés ans Herz legen, wenn ihr einmal nach Melbourne kommt.
Die warmen Getränke sind super, meine Favoriten sind hot chocolate (mein Geheimtipp: mit Zimt oben drauf) und Soja Vanille Chai Latte. Getränke durfte ich übrigens non-stop kostenlos ordern.

In meiner Mittagspause, durfte ich mir immer etwas an der Salatbar zubereiten. Den ersten Monat habe ich wirklich jeden Tag etwas Anderes gegessen. Es gibt ja unzählige Möglichkeiten.

(BILD, Collage meines Mittagessens) Kauft dort aber KEIN Sandwich oder Salat, das ist eine Abzocke, weil es keine Fixpreise gibt.

Was ich euch auch noch empfehlen möchte, sind die Kuchenstücke. Die sind immer frisch und super lecker. Vor allem der Traditionell Vanilla Slice. Das ist DER australische Kuchen schlecht hin.
Mein Favorit hier wieder: Baily‘s Cheesecake, ist aber nur etwas für die harten Kuchenesser, ansonsten wirst du es wahrscheinlich nicht schaffen. 😀

Hier siehst du ein letztes Foto von meinem Job

Das Bild habe ich in einer ruhigen MINUTE aufgenommen. Bei vollem Haus, ist es mir nicht gestattet Bilder zu machen, da heißt es arbeiten.

Letzte Empfehlung, geht am Wochenende dorthin und lasst euch von der Frau mit den pinken Haaren bedienen, setzt euch raus und ihr werdet einen super schönen Cafébesuch in Erinnerung behalten.

Man sieht sich,

deine Vani

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Chillen am Strand in Australien

8. Falsche Hoffnungen – Cairns – Touristenstadt

Hallöchen liebe Leser, Perth haben wir hinter uns gelassen und Cairns hieß unser neues Ziel. Zehn Tage verweilten wir in Cairns und ich frage mich, wie wir es hier so lange ausgehalten haben?!

Was mich aber am meisten nervt: die vielen Touristen ! Wo sind bitte die Australier?

Diese australische Stadt hat weder Chris noch mich umgehauen. Es ist schwül, langweilig und eintönig, kein Vergleich zur westaustralischen Großstadt Perth.

Innenstadt in Australien

Das nennt man die „Innenstadt“ von Cairns!

Es gibt in der „Innenstadt“ einen riesigen Baum, der erstens unglaublich tropisch aussieht und auch danach riecht und zweitens von tausenden Fledermäusen besetzt ist.

Fledermausbaum in Cains

Man riecht, dass dieser Baum von Fledermäusen bewohnt wird.

Das ist ziemlich abgefahren, weil man sich fühlt, als stünde man inmitten des Berliner Zoos, im Krokodilshaus. Ca. 19:00 Uhr fliegen dann alle Fledermäuse Richtung Regenwald, um wahrscheinlich ihren Blutdurst zu stillen. 😀

Fledermäuse in Australien

Kommentiere jetzt: Wie viele Fledermäuse zählst du?

Dieses Spektakel ist so laut, dass es einem kaum entgehen kann.

Unglaublich was die kleinen Tiere für eine riesige Flügelspannweite haben.

Das Glück in Australien verlässt uns nicht!

Nach einem 3-stündigen Direktflug von Perth nach Cairns kamen wir 6:30 Uhr an unserem neuen Hostel an. Mit einem deutschen Backpacker teilten wir uns die Taxikosten, da die Verkehrsanbindung einfach nur grottig ist und teuer noch dazu. Innerhalb von elf Minuten waren wir da. Gebracht hat es uns leider überhaupt nichts, da die Rezeption erst 8:00 Uhr aufmachte. Also stand Warten auf dem Programm. Ihr müsst euch vorstellen, ich mit langer Hose und Pulli, wobei Cairns zu dieser Uhrzeit schon fast die 30 Grad erreicht hatte. Hinzu kommt noch, dass es so schwül ist, dass man den ganzen Tag mit einem Flaum auf der Haut rumläuft.

Baustelle in Australien

So sieht eine australische Baustelle aus!

Nach Rezeptionsöffnung wurde unsere Glückssträhne wieder einmal sichtbar…mehr dazu im nächsten Blogeintrag.
Nach der Zimmerbesichtigung wollten wir uns eigentlich die Stadt angucken, aber prompt stießen wir mit einem Typen zusammen, der sein Auto verkaufen wollte. Noch am selben Tag war die Besichtigung, da drei weitere potentielle Käufer scharf auf das Auto waren und wir unsere Chance ergreifen wollten.
Nach zwei Stunden durfte man das Auto unser nennen.

Backpacker kaufen sich Auto in Australien

Unser neues Backpacker Auto. Stolz erfüllt uns!!

Wisst ihr, manchmal müssen Backpacker einfach spontan und risikofreudig sein. „Blondie“ gehört jetzt jedenfalls uns und wir haben auch schon nervenaufreibende Stories mit ihm (ihr – laut Chris ist Blondie ein Mädchen, für mich nicht) erlebt. Aber auch dazu später mehr. 😉

Was geht ab in Cairns!

Dazu kann ich nur sagen: Nicht viel! Es gibt hier einen Club, der eher die männliche Bevölkerung anspricht, mehrere Pubs und Restaurants, in denen jeden Tag die gleiche Musik läuft und das trotz unterschiedlicher Mottos. Da wird zwischen Beach Party, Ladies night und Mexican Thursday kein Unterschied gemacht.
Und glaubt mir, ich weiß, was ich da sage, weil ich eine Woche lang, JEDEN Tag in dieser einen Bar war.
Gäbe es dort kein kostenloses Essen, wäre es aber auch nie dazu gekommen. Ja, ihr habt richtig gelesen, kostenloses Essen, das was alle Backpacker anzieht !
Ihr könnt euch also darauf einstellen, dass sobald ihr in Cairns ankommt, für eure abendliche Verpflegung gesorgt ist.

Wie kommt man zu diesem Essen?

Ganz einfach, jeden Tag wirbt eines der unzähligen Reiseunternehmen hier vor Ort damit.

Reiseagenturen in Australien

So viele Agenturen aneinander gereiht – einfach alles abklappern.

Ihr müsst also lediglich zur angegebenen Uhrzeit zu diesem Reiseunternehmen gehen, einen Zettel mit Namen und Telefonnummer ausfüllen, abgeben und schon ist eurer Essen gesichert.
Nachdem die „travel agencys“ ein paar Gewinne verlost haben, geht es in die Bar Woolshed.

Bar in Australien

Nach dem unser Magen gefüllt war, ging es in eine australische Bar.

Dort werden mehrere Pitcher Bier und Pizzen serviert. Manchmal kommen noch Chicken Wings oder Kartoffelspalten dazu, das hängt vom jeweiligen Tag ab.
Noch kurz zum Verständnis, wie ihr Ort und Zeit rausbekommt: Solange ihr nicht den Tag auf dem Zimmer abhängt, sondern in der Stadt umher marschiert, kommt ihr ungewollt an all diesen Reiseagenturen vorbei, welche euch von selbst ansprechen werden.
Ich war nur zehn Tage hier und kenne schon jeden einzelnen Mitarbeiter aller Agenturen…

Die Nachmittage an der Lagune oder im Supermarkt!

Hat man nicht gerade vor, durch das Great Barrier Reef zu tauchen oder den Regenwald zu bestaunen, verbringt man seine freien Nachmittage wahrscheinlich im Woolworth (jeaah, unser Lieblingsupermarkt) oder im Shopping Center oder an der Lagune.

Supermarkt in Australien

In diesem Supermarkt waren wir auch mit unseren Backpacker Rucksäcken willkommen.

Das Shopping Center schließt 17:30 Uhr bereits schon seine Tore. Schnelligkeit ist also angesagt.

Shopping Center in Australien

Das Shopping Center von Cairns!

Einen Coles gibt es hier übrigens auch, für alle Colesliebhaber unter uns.
Die letzte Möglichkeit seine Zeit rumzukriegen ist, an der Lagune zu faulenzen.

Chillen am Strand in Australien

Zum harten Backpacker-Leben gehört auch das Relaxen in der Lagune!

 

Pazifischer Ozean - Schwimmbecken

Hier siehst du das Outdoor Schwimmbecken am pazifischen Ozean. Es grenzt direkt am großen Meer!

Das Wasser ist badewannenwarm und die Anlage immer überfüllt, dafür aber kostenlos.

Was mir sehr gut gefällt (eigentlich nennt man das Positive ja immer zu erst…uppss), sind die kostenlosen Freizeitmöglichkeiten, die man geboten bekommt.

Rucksack Touristen sehnen sich nach Unterhaltung

Kostenlose Freizeitgestaltung für Backpacker und Touristen mit Rucksack!

Ich habe zweimal den Zumbakurs mitgemacht und war absolut begeistert ! Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und man hat die Chance, mit anderen Leuten (mal nicht mit Deutschen) in Kontakt zu kommen.

Zu guter Letzt kann man abends noch ins Kino oder den Nightmarket besichtigen.

Hier waren wir im Kino

Das Kino in Australien!

Den Kinobesuch haben wir uns an einem Dienstag gegönnt, da dort Kinotag ist und die Filme somit günstiger angeboten werden.

Die abendliche Besichtigung des Nightmarket durfte natürlich nicht fehlen.

Nightmarket

Hier waren wir im Nightmarket in Cairns!

Warum der jetzt genau Nightmarket heißt, weiß ich nicht. Immerhin öffnet er schon am Nachmittag und schließt 23:00Uhr. Für uns ist das eigentlich fast mit eine der Standardöffnungszeiten, aber Australien tickt da ein bisschen anders.

Der Markt ähnelt dem Markt in Fremantle. Es gibt mehrere Stände, viele Asiaten und selbstgefertigte Andenken.

Fazit, Cairns, Australien!

Die Australier schmücken also nicht ihre Palmen, sondern hegen die gleiche Tradition wie wir einen Tannenbaum zu schmücken.

Cairns Reise Fazit

Fazit – Backpacker-Leben unter Palmen in Cairns – Tannenbaum zu Weihnachten!

Für uns ein eher ungewöhnliches Bild, einen geschmückten Weihnachtsbaum inmitten von Palmen zu sehen. Cairns hat schon ein/zwei hübsche Ecken, die man aber gut an einem Tag ablaufen kann.

Deswegen möchte ich einen Appell an euch richten:

Cairns haut hier niemanden um. Von allen Backpackern, mit denen ich gesprochen habe, kam nur die Antwort: „Wie hast du es solange in Cairns ausgehalten?“
Dem kann ich mich nur anschließen. Es ist hier nicht spannend, nicht abwechslungsreich, nicht ‚australisch‘.
Wenn ihr also das Great Barrier Reef oder den Regenwald oder was auch immer hier in der Nähe sehen wollt, sucht euch ein Hostel für maximal drei Tage. Nutzt gleich den ersten Tag und vergleicht die Preise der Reiseunternehmen. Bucht eure Tour so schnell wie möglich und anschließend: Reist weiter.
Ihr verpasst hier nichts.

Liebe Grüße

Vanessa

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Hier siehst du das Wohnzimmer im Hoste

3. Neues Hostel – Geld gespart

Seit dem 2.11.2015 sind wir nun schon in dem Hostel “International Backpackers”. Das Hostel befindet sich auf der Aberdeen Street, einer Nebenstrasse der William Street. Somit hat man nur einen kurzen Fußmarsch (ca zehn Minuten) vor sich, um in die Innenstadt zu gelangen. Für die etwas Fauleren gibt es quasi direkt vor der Haustür eine Bushaltestelle. Dort kann man mit einer der drei kostenlosen! Buslinien direkt ins Stadtzentrum fahren.

Wie spare ich die Miete im Hostel in Australien?

Da wir nach einigen Tagen im ersten Hostel beschlossen haben, ein Günstigeres zu suchen, um einwenig Geld zu sparen, packten wir uns einen Rucksack mit Proviant und klapperten an einem Tag fünf verschiedene Hostels ab. Unser Ziel war es, dort einen Job zu bekommen und dafür dann kostenlos dort zu wohnen. Wir hatten Glück, denn im Hostel “International Backpacker” waren genau zwei Stellen als “Cleaner” frei und wir entschieden uns nach einigen Überlegungen dazu, dort zu bleiben. Fünf Tage die Woche säubern wir nun also schon seit zwei Wochen das Hostel. Jeder von uns hat also zwei freie Tage pro Woche, die wir allerdings nicht gleichzeitig haben dürfen, da natürlich immer jemand sauber machen muss. Arbeitsstart ist morgens zwischen neun und zehn. In der Regel ist man nach ca. eineinhalb Stunden bis maximal zwei Stunden fertig.

Hostel von außen

Hier siehst du unser Hostel „International Backpacker“ von außen – ja hier in Australien ist es gerade hell und warm.

Es gibt zwei unterschiedliche Aufgabenbereiche die aufgeteilt wurden. Wir wechseln uns bei diesen immer ab, damit keine zu große Langweile aufkommt. 😛
Der Mop, mit dem wir den Boden wischen, ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Es ist sehr schwer, mit so einem Teil wirklich sauber zu machen und nicht einfach nur den ganzen Dreck zu verteilen.. 😀 Mittlerweile geht es aber immer besser, auch wenn mir ein “normaler” Wischmop immer noch lieber wäre.

Hostel Zimmer

Unser neues Zimmer im Hostel – was für eine inspirierende Wandfarbe.

Der Besitzer des Hostels, Michael, ist sehr nett. Durch ihn haben wir nicht nur unseren ersten Job als Putzen in seinem Hostel bekommen. Er hat uns auch gleich weiter vermittelt an einen Freund, der als Chefkoch in einem angesehenen Lokal direkt am “Belltower” arbeitet. Dieser suchte noch zwei Küchenhilfen und so bekamen wir auch gleich den zweiten Job. Mehr darüber gibt es bald in unserem nächsten Reiseblog Artikel 🙂

Job im Hostel spart die Miete

Mit diesem Job sparen wir uns die Miete im Hostel – es läuft!

Partyviertel in Perth, Australien.

Das Stadtviertel indem sich das Hostel befindet, heisst Norhtbridge und ist das Partyviertel in Perth. Genau das, hat man abends auch immer zu spüren bekommen. Vor allem Samstags und Sonntags war es extrem, da sich direkt unter dem Hostel ein Club befindet. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass man ohne Ohrenstöpsel nicht gerade gut schläft zumindest nicht bis die Musik gegen zwei Uhr ausgeht. (Bei meinem Glück befand sich mein Zimmer auch noch direkt über der Tanzfläche. Deswegen vibrierte teilweise mein ganzes Bett wegen dem Bass 😛 – gratis Massage
Jedoch hatte es auch ein paar Vorteile, direkt im Partygebiet zu wohnen. Unser Hostel bekam jeden Mittwoch einen Gutschein über 1 0 0 Dollar!! für einen kleinen Club genannt “Mustang”. Also gab es jeden Mittwoch kostenlose Getränke und seien wir mal ehrlich, wer freut sich nicht über Freibier?!

Schatten in Australien im Hostel

Schatten dringend benötigt. Kann man sich in Deutschland zu Weihnachten gar nicht vorstellen.

Die Küche ist recht geräumig, jedoch ist die Ausstattung nicht gerade gut. Die Pfannen sind alle schon sehr mitgenommen und an Besteck, vor allem an Gabeln und Messern mangelt es. Am nervigsten, vor allem für uns als Putzen, ist es, dass die meisten Leute zu faul sind ihr benutztes Geschirr selbst abzuwaschen.

Austattung Küche im Hostel

Praktische und große Fächer in der Küche – aber leider schlechte Pfannen und kaum Besteck.

Es gibt dort auch einen gemütlichen Balkon, wo man sich abends immer gut mit anderen Leuten unterhalten kann und so auch schnell Freunde findet und andere Backpacker kennen lernt. Generell kann man sagen, dass die Atmosphäre dort sehr familiär ist, jeder kennt jeden, da es nicht viele Zimmer gibt. Daher ist gute Laune dort eigentlich immer vorhanden und es wird viel gelacht.

Zwei Zimmer teilen sich ein Bad im Hostel – super!

An den Zimmern gibt es nichts auszusetzen, ausser evtl. an einigen Matratzen, die teilweise schon sehr durch gelegen waren. Sehr praktisch ist, dass quasi immer zwei Zimmer ein eigenes Badezimmer zusammen haben. Im Vergleich zu anderen Hostels, wo es nur einen großen Waschraum gibt, ist das schon sehr komfortabel, da man nicht immer durch das ganze Hostel rennen muss um zu duschen.

Ein eigenes Bad ist Luxus

Endlich teilen sich nur noch zwei Zimmer im Hostel ein Bad / WC.

Fazit – neues Hostel neues Glück & Geld gespart.

Das Hostel “Backpackers International” ist vor allem für Leute zu empfehlen, denen es nichts ausmacht, wenn nicht immer alles 100% sauber ist und einem auch mal die eine oder andere Kakerlake über den Weg laufen kann. Man lernt dort sehr gute Leute kennen und fühlt sich schnell wohl. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich sehr Nahe an der Stadt befindet und man somit schnell überall hinkommt. (Ich hatte einen Fußweg von ca 20 Minuten zur Arbeit).
Jedoch sollte einem klar sein, dass man am Wochenende nicht wirklich früh ins Bett gehen kann, wegen der wirklich lauten Musik, die von unten hochdröhnt.

Bis Bald

Chris

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